Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Amazons rollende Schatzkiste: Der Treasure-Truck verkauft Sonderangebote auf der Straße

Der Amazon-Treasure-Truck in Seattle. (Foto: Amazon)

Amazon hat sich wieder etwas verrücktes ausgedacht: Ein aufgemotzter Verkaufslaster rollt gerade mit einem täglichen Spezialangebot durch die Straßen der US-Großstadt Seattle.

Amazon bastelt am Kundenerlebnis und hat sich eine leicht verrückte Verkaufsmethode ausgedacht, die den Kontakt mit Amazon auf die Straße und näher zum Kunden bringt: Den Treasure Truck – ein Verkaufsmobil. Dabei handelt es sich um einen aufgemotzten Kleinlaster, der durch die Straßen von Seattle fährt und ein einzelnes und exklusives Angebot mit sich führt, das es nur an diesem Tag und nur im Treasure Truck zu erwerben gibt

amazon-treasure-truck-2
Der Amazon-Treasure-Truck in Seattle. (Foto: Amazon).

Der Amazon Treasure Truck

Amazon hat sich seine eigene Variante des Kindertraums aus alten Zeit gebastelt: Den Eiswagen, der durch die Nachbarschaft fährt und klingelnd Vorfreude erzeugt. So jedenfalls erklärt der US-Konzern seinen Treasure Truck. Der Truck ist ein kreativ gestalteter Kleinlaster mit umlaufender Leuchtschrift und sieht ein wenig aus wie die Willy-Wonka-Version eines Verkaufslasters vom Hamburger Fischmarkt.

Der Amazon-Treasure-Truck in Seattle. (Foto: Amazon)

1 von 4

Anzeige

So funktioniert der Amazon Treasure Truck

In Seattle enthält die Amazon-App auch einen Menüpunkt „Treasure Truck“. Dort können Kunden sehen, was der Amazon-Treasure-Truck heute verkauft: Immer nur einen einzelnen Artikel pro Tag. Der Artikel kann dann direkt über die App erworben werden, dann wählt der Kunde noch einen Ort für das „Rendezvous“ mit dem Treasure Truck aus und der Kauf ist erledigt.

Ein Flash-Sales – ein zeitlich begrenzter Verkauf von einem einzelnen Produkt – ist eine beliebte Marketingstrategie, die mit künstlicher Verknappung Exklusivität herstellt und mit Reaktanz des Kunden spielt: Es erzeugt Begehren. Auch wenn die Aktion auf den ersten Blick eine Marketingmaßnahme für den Firmenstandort Seattle zu sein scheint, ist nicht auszuschließen, dass das Konzept sich bis zur Tragfähigkeit entwickeln könnte. Flash-Sales funktionieren im E-Commerce sogar sehr gut, ein populäres US-Beispiel ist meh.com, dort werden mit großem Erfolg einzelne Produkte einzigartig und witzig präsentiert – immer nur ein Produkt pro Tag. Vielleicht sehen wir ja eines Tages einen  Amazon-Treasure-Truck auch durch deutsche Großstädte rollen.

via etailment.de

Finde einen Job, den du liebst

Eine Reaktion
Gute Idee
Gute Idee

"dann wählt der Kunde noch einen Ort für das „Rendezvous“ mit dem Treasure Truck aus und der Kauf ist erledigt."
Damit testen sie vermutlich die Liefergeschwindigkeit und Rendezvous-Seriösitäts-Algorithmen und Unterwegs-App-Nutzbarkeit für
http://t3n.de/news/zukunft-amazon-pakete-ausliefern-616722/
Die meisten "mobilen" Zugriffe sind in Realität ja vermutlich zu Hause/Arbeit/Sofa über WiFi und bisher zu wenig echt draussen mit GSM.

Hat Google Verkehrsfluss-Heatmaps und natürlich Vorhersagen bei Google Dashboard weil es ja genau weiss wo fast jedes Android Handy zur Zeit ist und welche WiFis in der Nähe sind oder man grade vorbeigefahren ist und damit automatisch wegen der Geschwindigkeit auf Hindernisse oder Engstellen (z.B. Liefer-LKW auf einer von 2 Spuren) im Routenplaner hinweisen kann ? Sogar Android-Geräte ohne Gyrometer haben Beschleunigungs-Sensoren und können Engstellen (danach wird normalerweise beschleunigt) und Rote Ampeln (da wird gebremst) erfassen und melden.
http://t3n.de/news/google-trends-suchanfragen-echtzeit-617181/
Das wäre doch eine Aufgabe von Dashboard-Future-Watch.
Google hätte diese Daten also längst wohingegen Amazon es ausprobieren muss und viel weniger Datenquellen dafür hat. Wenn man Amazon auf der Arbeit schliesst und zu Hause Prime einschaltet oder FireTV weiss man natürlich auch recht grob die Orte und Weg-Dauern und wer zu lange braucht hat wohl noch eingekauft und kann von Amazon angesprochen werden.

Amazon sollte endlich mal Auslieferpunkte mit (wie Apotheken) mehrfacher täglicher Belieferung einführen. Dort kann man Sperrgut und andere Dinge die mit Porto schlecht bezahlbar sind, abholen können. Kabel-Kanäle sind bisher nicht aufrollbar weil Kickstarter keine Vorschläge annehmen will. Das hier vorgeschlagene iWatch-Akku-Armband gibts ja inzwischen. Im Winter braucht man diese Tür-Abdichtungen. Die sind 80-100 cm lang und somit teures Sperrgut. Viele Supermarkt-Aktionswaren aber auch andere Artikel gibts bei Amazon und Ebay nicht billig sondern vor Ort auch wenn ich das bezweifelt hätte.
Amazon bezahlt für LKW und Fahrer und Benzin ja auch nicht mehr als Post, Hermes und die anderen. Amazon-Stützpunkte in eh unbelebten Geschäften oder in Tankstellen wo oft schon Hermes drin ist, wären auch kein Problem und hätten gute Öffnungszeiten sogar am Sonntag für ein paar Cent mehr.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot