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Amazon verkauft jetzt individualisierbare Objekte aus dem 3D-Drucker

Amazon verkauft jetzt individualisierbare Objekte aus dem 3D-Drucker

bietet ab sofort eine Kategorie für Objekte die mittels hergestellt wurden. Dabei können die Objekte auch direkt bei Amazon individualisiert werden. Die Herstellung der Objekte erfolgt allerdings bei Dritten.

Amazon verkauft jetzt individualisierbare Objekte aus dem 3D-Drucker

3D-Druck: Gehypte Zukunftstechnologie

Der 3D-Druck-Industrie wird eine goldene Zukunft vorausgesagt. Die Technologie könnte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten etliche Branchen revolutionieren. Da ist es kein Wunder, dass diese Entwicklung auch an Amazon nicht spurlos vorüber geht. Der E-Commerce-Riese aus Seattle hat nun eine neue Kategorie samt spannender Features auf seiner Seite eingeführt.

Bei Amazon gibt es nun Schmuck, Deko und vieles mehr aus dem 3D-Drucker. (Screenshot: Amazon.com)
Bei Amazon gibt es nun Schmuck, Deko und vieles mehr aus dem 3D-Drucker. (Screenshot: Amazon.com)

Über 200 Produkte zum Start verfügbar

Unter www.amazon.com/3dp finden Nutzer ab sofort über 200 Produkte, die mittels 3D-Druck hergestellt werden. Die Palette reicht dabei von Schlüsselanhängern und Manschettenknöpfen über Schmuck bis hin zu „Wackeldackel-Figuren“. Der spannende Teil an dieser neuen Kategorie ist aber die Tatsache, dass sich viele der Produkte individualisieren lassen. Nutzer können sowohl die Form, die Farbe als auch den Aufdruck mancher Gegenstände selber in einem dazugehörigen Amazon-Editor ändern.

„Eine Personalisierungs-plattform für Produkte auf Amazon hat das Potenzial, der App Store der physikalischen Welt zu werden.“

Fertigung erfolgt nicht bei Amazon, sondern bei Dritten

Die tatsächliche Fertigung der Produkte wird aber nicht von Amazon ausgeführt. Amazon leitet die Aufträge weiter an eine Handvoll existierender 3D-Druckereien wie 3DLT, Mixee Labs oder Sculpteo, die das Ergebnis dann direkt zum Kunden schicken. Einige der besagten Firmen unterhalten zwar bereits eigene Marktplätze, aber Amazon dürfte mit seiner enormen Kundenbasis und der Aggregierung von Produkten mehrerer Dienstleister bessere Karten haben, mit dieser Kategorie erfolgreich zu werden.

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Eine Antwort
  1. von Tobi am 01.08.2014 (10:54 Uhr)

    Die Menschheit gibt sich endgültig den Rest. Die Meere und Müllkippen sind voll mit Plastikdreck. Kunststoffe brauchen bis zu 10.000 Jahre bis sie verrottet sind. Aber das alles ist ja so cool. Man fühlt sich so fortschrittlich. Aber von einem Tech-Magazin sollte man wahrscheinlich keine kritische Berichterstattung zu solchen Themen erwarten. War auch nicht die Aufgabe bei einem solchen Artikel, aber es regt mich halt einfach so auf.

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