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E-Commerce

Amazon verschenkt Millionen US-Dollar zum Start der Währung „Coins“

    Amazon verschenkt Millionen US-Dollar zum Start der Währung „Coins“

Amazon hat seine virtuelle Währung Amazon Coins gestartet und verschenkt als erstes Geld: 500 Coins gibt es für alle Besitzer eines Kindle Fire, was umgerechnet 5 US-Dollar entspricht.

Bereits im Februar 2013 hatte Amazon seine Coins angekündigt und hat sie nun wie geplant im Mai herausgebracht. Besitzer eines Kindle Fire in den USA können damit Apps kaufen und auch innerhalb der App Zahlungen vornehmen. Für die Entwickler bleibt alles gleich: Sie bekommen 70 Prozent, unabhängig davon, ob die Nutzer mit klassischem Geld, einer Kreditkarte oder ihren Amazon Coins bezahlen.

Um die Nutzer zu locken, gibt es nicht nur gleich 500 Coins geschenkt, sondern auch Rabatte: Wer 10.000 Coins kauft, zahlt beispielsweise 90 US-Dollar und spart damit 10 Prozent.

Auf der US-Website bewirbt Amazon seine Coins mit einem der schon traditionellen „persönlichen Briefe“ des Firmenchefs Jeff Bezos.
Auf der US-Website bewirbt Amazon seine Coins mit einem der schon traditionellen „persönlichen Briefe“ des Firmenchefs Jeff Bezos.

Dies sei nur der erste Tag der Amazon Coins, erklärte Mike George, Amazons Vice President of Apps and Games. „Wir werden weitere Möglichkeiten hinzufügen, Coins zu verdienen und auszugeben.“ Das dürfte wenig überraschen, denn mit den Coins will Amazon natürlich die Nutzer enger an sich binden und sicher zugleich hier und da zu mehr Ausgaben verführen. Vor allem digitale Waren dürften für Amazon da eine zentrale Rolle spielen: ob nun Apps oder In-App-Käufe oder natürlich E-Books, Filme und Musik.

Wann die virtuelle Währung den Sprung über den großen Teich zu uns nach Europa schafft, ist dabei noch nicht bekannt. Eine interessante Frage dürfte dann der Umrechnungskurs von Euro in Coins sein. In den USA entspricht 1 Coin einfach einem US-Cent.

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1 Reaktionen
Guido

Marketingmäßig ein genialer Zug von Amazon.
1. Bei Zahlung von Klein(st)beträgen fallen Kreditkartengebühren weg.
2. Diese Vorauszahlung spült Amazon erstmal Geld in die Kassen und finanziert so die Hardwareentwicklung.
3. Bindet die Kunden insofern, als dass man wahrscheinlich demnächst angeboten bekommt: Entweder bei Rücksendung Geld zurück aufs Bankkonto oder 300 Extra-Coins wenn Du dir das Geld auf dem Amazonkonto in unserer neuen Währung gutschreiben lässt.

Und wir werden sagen: Hmm… ich brauch sowieso wieder Coins, also was solls?
Und so spielt sich noch mehr ausschließlich im Amazon-Universum ab.

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