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Amazon Webstore gestartet: Mit dem eigenen Online-Shop Millionen Kunden erreichen

zeigt sich auch weiterhin umtriebig und bietet mit dem Amazon Webstore künftig auch eine eigene Shopsoftware als Mietshop-Lösung. Diese ist zwar nicht ganz günstig, könnte für einige Shop-Betreiber aber dennoch wegen eines besonderen Features lohnen.

Amazon Webstore gestartet: Mit dem eigenen Online-Shop Millionen Kunden erreichen

Amazon Services Europe informiert in einer Pressemitteilung darüber, dass der Amazon Webstore ab sofort zur Verfügung steht. Dabei drehe es sich um eine Plattform, die Verkäufern und Herstellern jeder Größe die Möglichkeit bieten soll, eigene Multichannel-E-Commerce-Websites mit eigenem Produktangebot schnell und einfach zu gestalten, aufzubauen und zu verwalten. Die skalierbare Webstore Plattform bietet laut Amazon eine flexible Kapazitätsanpassung. Eine Reihe von Tools erlaubt Änderungen im vom Design bis zu Bestandsmengen, Preisen oder Werbeaktionen.

Der Amazon Webstore ist in den USA bereits vor einiger Zeit gestartet.

Amazon Webstore integriert auch andere Dienste

Amazon Webstore ermöglicht die Integration anderer Amazon Services wie „Verkaufen bei Amazon“ auf den europäischen Marktplätzen www.amazon.de, www.amazon.co.uk, www.amazon.fr, www.amazon.it und www.amazon.es. Darüber hinaus steht „Versand durch Amazon“ in 26 europäischen Ländern zur Verfügung. So sollen Verkäufer ihre Produkte auch allen Amazon-Kunden präsentieren können und zudem das Logistikangebot von Amazon nutzen, bei dem der Konzern die Waren für Verkäufer kommissioniert, verpackt und versendet.

Der Amazon Webstore bietet Interessenten nicht nur eine zentrale Verwaltung von Produkten und Bestellungen, sondern eine ganze Reihe von weiteren Features. Dazu gehören unter anderem die Integration von Amazon Fulfillment, Amazon Payment und dem Amazon Marketplace, Bewertungen und Kommentare, ein Affiliate-Programm für Amazon- und Marketplace-Produkte sowie ein SEM-Tool.

Die Webstore Gallery zeigt einige Beispiele von bestehenden Amazon Webstores.

Monatlich schlägt die Mietshop-Lösung von Amazon mit 24,99 Euro pro Monat zu Buche. Darüber hinaus werden auch Transaktionsgebühren und Provisionen fällig. Wie die Preisgestaltung im Detail aussieht, erfährt man auf der entsprechenden Website.

Amazon mausert sich zum Allrounder für Shop-Betreiber

Der Amazon Webstore ist der neueste Dienst für Shop-Betreiber. Zusätzlich dazu bietet das Unternehmen mittlerweile unter anderem Zahlungsabwicklung, Logistik, Vermarktung und Webspace. Mit dem Angebot des Amazon Webstore will das Unternehmen sicherlich auch die eigenen Dienste wie "Versand durch Amazon" oder auch "Verkaufen bei Amazon" pushen. Interessierte Händler sollten sich darüber im Klaren sein, dass siemit dem Amazon Webstore zwar viel Zeit und Mühe sparen können, sich aber gleichzeitig dem größtmöglichen Konkurrenten anvertrauen. Wozu das führen kann, zeigen diverse Beispiele aus der Vergangenheit.

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4 Antworten
  1. von Socialflash am 07.12.2012 (17:03 Uhr)

    Doofe Frage....
    Aber brauche ich da eigentlich noch eigene Produkte, oder läuft das ab wie eine Art DropShipping?

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  2. von Andreas am 07.12.2012 (22:41 Uhr)

    Johnny hat es schon zutreffend gesagt: Es kommt auf die Zielsetzung an, mit der man einen eigenen Shop eröffnet. Für uns kann ich nur sagen, dass ein zusätzlicher Shop bei einem der genannten Anbieter bzw. bei Amazon derzeit nicht auf der Agenda steht. Zur Frage von Appflash: Hier geht es nicht um DropShipping. Du musst schon eigene Produkte haben, ob als Händler oder Hersteller, ist egal. Amazon bietet mit dem Webstore alle möglichen Dienstleistungen drum herum an. Und an den Kommentar-Eröffner: Thomas, Amazon ist schon reich - die muss man nicht mehr reich machen :)

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  3. von INKstar am 12.12.2012 (15:32 Uhr)

    Na, sehr vertrauenserweckend ist das ganze nicht! Hab nun schon 2 mal das Formular ausgefüllt damit sich der Vertrieb bei uns meldet (für Store mit mehr als 200.000 EUR Umsatz im Jahr) und auch nach fast 3 tagen jetzt keine Rückmeldung ausser einer automatischen eMail von "no-reply".
    Will man es einfach mal versuchen, kommt nach dem zweiten Klick ein 404:

    "Looking for Something?
    We're sorry. The Web address you entered is not a functioning page on our site.
    Go to Amazon.co.uk's Home Page"

    Das macht nicht unbedingt Mut ... sowas kenne ich von unserem derzeitigen SaS Shop-Anbieter *loool* - aber wir wollen uns ja verbessern :-O

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  4. von Dirk am 14.12.2012 (08:43 Uhr)

    Amazon überlässt Händlern doch nur die Krümmel und verdient an denen kräftig mit. Gut laufende Artikel finden sich schnell im Amazon eigenen Sortiment wieder. Ein geniales Konzept aber halt nur für Amazon. :)

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