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Besser spät als nie: Amiga Workbench bekommt 20 Jahre später ein Update

    Besser spät als nie: Amiga Workbench bekommt 20 Jahre später ein Update

(Screenshot: Hyperion Entertainment)

Amiga-Fans aufgepasst: Workbench und Kickstart bekommen das erste offizielle Update seit mehr als 20 Jahren. Wir verraten euch, welche Änderungen die Updates mitbringen.

Amiga: Workbench und Kickstart in neuen Versionen verfügbar

Amiga-Nutzer der ersten Stunde erinnern sich: Das Betriebssystem des Heimcomputers befand sich auf zwei Disketten. Die Erste hieß Kickstart und enthielt den eigentlichen Betriebssystemkern sowie verschiedene Systembibliotheken. Erst nachdem ihr die geladen hattet, konnte ihr die Workbench-Diskette einlesen, und damit auf die grafische Benutzeroberfläche des Amigas zugreifen. Ab dem 1987 veröffentlichten Amiga 500 und Amiga 1000 wurde der Inhalt der Kickstart-Diskette allerdings auf einem ROM direkt im Rechner gespeichert.

Für beides, Workbench und Kickstart, gibt es jetzt das erste offizielle Update seit mehr als 20 Jahren. Entwickelt wurden die Updates von Hyperion Entertainment, dem Lizenzinhaber von AmigaOS. Workbench 3.1 wurde von dem belgischen Unternehmen in Version 40.43 veröffentlicht. Kickstart 3.1 trägt mit dem Update die Versionsnummer 40.47. Beide Updates sollen auf klassischen Amigas sowie in Kombination mit entsprechender Emulator-Software laufen.

Amiga: Workbench 3.1 (Version 40.43) steht zum kostenpflichtigen Download bereit. (Screenshot: Hyperion Entertainment)
Amiga: Workbench 3.1 (Version 40.43) steht zum kostenpflichtigen Download bereit. (Screenshot: Hyperion Entertainment)
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Updates für Workbench und Kickstart: Amiga-Fans erwartet vor allem Bugfixes

Sonderlich viele Neuigkeiten bringen die beiden Updates nicht mit. Immerhin ist die neue Workbench-Version jetzt auch mit dem Amiga 4000T kompatibel. Bei Kickstart wiederum wurden einige Bugs in verschiedenen Bibliotheken beseitigt. Besitzer eines klassischen Amiga müssen allerdings selbst entscheiden, ob sie dafür knapp 18 Euro für den digitalen Download der Software aus dem Hyperion-Shop bezahlen wollen.

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie aktiv die Gemeinschaft um technisch längst überholten Computer ist. So haben Enthusiasten erst kürzlich auch ein inoffizielles Update für Apples System 6 aus den 1990er Jahren veröffentlicht. Und für den Commodore 64 gibt es sogar immer mal wieder neue Hardware, wie dieses WLAN-Modul.

Ebenfalls interessant: Tausende Amiga-Programme im Browser nutzen – Internet Archive macht’s möglich.

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