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Andreessen Horowitz: 16 Tech-Disziplinen, auf die der Risikokapitalgeber derzeit wettet

Andreessen Horowitz: 16 Tech-Disziplinen, auf die der Risikokapitalgeber derzeit wettet

Der Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz gibt in einem Blogpost zu verstehen, warum Themen wie „Cloud-Client-Computing“, „The Full-Stack-Startup“ und „Security“ von größter Bedeutung sind.

Andreessen Horowitz: 16 Tech-Disziplinen, auf die der Risikokapitalgeber derzeit wettet

Andreessen Horowitz' Tech-Trends. (bednbuild.com / all rights reserved)

Kaum jemand von uns wird je einen Einblick in die Strategiegespräche der großen Risikokapitalgeber im bekommen. Allenfalls erhalten Interessierte eine Ahnung davon, was in den Köpfen der VCs vorgeht, wenn sie auf den Podien einschlägiger Konferenzen über Marktentwicklungen diskutieren. Es wird gerne über das nächste große Ding sinniert oder über Branchen, die ihren Zenit überschritten haben. „Health Care boomt, Social Media ebbt ab“, wurde beispielsweise häufiger in den letzten Monaten behauptet.

In diese Vorhersagen reiht sich auch Andreessen Horowitz ein – der wohl bekannteste Risikokapitalgeber der Tech-Welt, mit Sitz in San Francisco. In einem Blogpost wurden 16 zukunftsträchtige Trends aufgeführt, die das Unternehmen derzeit als vielsprechend einstuft. Die Auswahl beruht allerdings weniger auf gehypte Branchen-Trends, als auf die zahlreichen Gespräche mit den Partnern und Entrepreneuren, die Andreessen Horowitz um sich scharrt. „Wir investieren nicht in Themenfelder; Wir investieren in Gründer und ihre bahnbrechenden Ideen“, lassen die Verantwortlichen auf a16z.com wissen.

Andreessen Horowitz nennt die 16 heißesten Tech-Trends der kommenden Jahre. (Screenshot: a16z.com)
Andreessen Horowitz nennt die 16 heißesten Tech-Trends der kommenden Jahre. (Screenshot: a16z.com)

Andreessen-Horowitz-Partner zu Themen „Cloud-Client-Computing“, „The Full-Stack-Startup“ und „Security“

Unter den 16 Themenfeldern befinden sich unter anderem die Disziplinen „Cloud-Client-Computing“, „The Full-Stack-Startup“ und „Security“. Kommentiert wurden sie unter anderem von Peter Levine, Chris Dixon und Scott Weiss.

„Wir haben heutzutage mehr Rechenleistung im Smartphone, als wir noch vor Jahrzenten in großen Computern hatten.“

Zum Thema „Cloud-Client-Computing“ vertritt Peter Levine beispielsweise die Meinung: „Wir haben heutzutage mehr Rechenleistung im Smartphone, als wir noch vor Jahrzenten in großen Computern hatten. Warum sollte ein Teil der Prozessverarbeitung also nicht wieder aus der Wolke heraus und in die Endpunkte gelangen, beispielsweise in das Telefon?“ Chris Dixon gibt indes zu verstehen, dass der „Full-Stack-Gründer sich um jeden Aspekt seines Produkts oder seiner Dienstleistung selbst kümmert und insofern in vielen verschiedenen Bereichen eine hohe Kompetenz benötigt – beispielsweise in Software, Hardware, Design oder Marketing. Für diese Aufgaben braucht es eine besondere Art von Gründern.“ Zum Security-Thema lässt Scott Weiss uns wissen, dass es „zwei Dinge gibt, die die Sicherheitsindustrie ankurbeln: Erstens, sind die bösen Jungs bereits ein Teil davon und zweitens sind Cloud- und Mobile-Plattformen in den letzten Jahren dazugekommen. Beide Aspekte benötigen neue Ansätze wie wir mit der Sicherung von Technologien umgehen.“

Wer jetzt neugierig geworden ist und wissen möchte, was Andreessen Horowitz zu den anderen Punkten aufführt, findet in dem Beitrag „16 Things“ alle Inhalte gebündelt. Zudem haben wir vor einigen Tagen den DLD-Auftritt von Ben Horowitz, einem der Mitgründer des Risikokapitalgebers, für euch aufbereitet: „Andreessen-Horowitz-Mitgründer: Die Möglichkeit zu scheitern verleiht große Energie“, könnte ebenfalls für einige Leser spannende Einblicke bereithalten.

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