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Android 3.0: Neue Details zu Android „Gingerbread“

Android 3.0: Neue Details zu Android „Gingerbread“

Die ersten Mitarbeiter sollen bereits das nächste große Android-Update mit dem Codenamen „Gingerbread“ auf ihrem haben, heißt es in einem Artikel bei phandroid.com. Aus sicherer Quelle will man dort auch neue Details zu 3.0 erhalten haben - so soll eine komplett erneuerte, vom ehemaligen Palm-Designer Matias Duarte entwickelte, Benutzeroberfläche und ein Videochat zu den wichtigsten Neuerungen gehören.

Android 3.0: Neue Details zu Android „Gingerbread“

Die Handschrift von Duarte soll demnach schon beim Redesign der Standard Icons zu sehen sein, die bei Gingerbread einfacher und klarer aussehen sollen. Zudem macht das Design der Icons nun einen einheitlichen Eindruck, da sie alle aus einer Hand stammen. Das Redesign setzt sich mit der Notification Bar, dem Homescreen und einigen Anwendungen, wie beispielsweise der YouTube-App fort. Insgesamt scheint Google das bisher verwendete Orange durch ein Grün zu ersetzen, wie Google es bereits für das Android-Logo einsetzt.

Android 3.0 hat den Codenamen „Gingerbread“, zu deutsch Lebkuchen (Foto: dichohecho, Flickr.com)

Neben dem Redesign soll Android Gingerbread auch einige neue Funktionen mitbringen. Unter anderem soll ein Videochat auf der Basis von Google Talk integriert sein, mit der Google die Lücke zu FaceTime von iOS schließen könnte. Mit einer neuen SIP-Unterstützung können Android-Nutzer Anrufe via Google Voice über WLAN und Mobilfunknetze entgegen nehmen.

Etwas spekulativer ist das schon die Vermutung, dass Android 3.0 eine integrierte Hardwarebeschleunigung besitzt, die für deutlich flüssigere Abläufe sorgen soll. Eine solche Integration dürfte für den stark fragmentierten Android-Markt nur sehr schwer umsetzbar sein, da eine Anpassung selbst an alle aktuellen Modelle wohl technisch sehr schwierig bis unmöglich wäre. Und dass Google mit einem Android-Update alle auf dem Markt befindlichen Geräte auf einen Schlag veralten lässt, erscheint doch recht unwahrscheinlich.

Einen Termin für die Veröffentlichung gibt es bisher noch nicht. Ursprünglich war sie für Ende des Jahres geplant, es könnte wohl aber auch Anfang 2011 werden.

Bildnachweis: Foto von dichohecho auf Flickr. Lizenz: CC BY.

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3 Antworten
  1. von WhiteMike am 19.10.2010 (14:46 Uhr)

    Also das mit der Hardwarebeschleunigung ist ja nicht so schwer vorstellbar.... Besitzt das Gerät eine solche wird sie verwendet, wenn nicht dann läuft der Bytecode eben so aber wie er momentan unter 2.2 eh schon abläuft, also zuerst über den JIT-Compiler - hat ja auch schon ziemlich viel gebracht.

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  2. von Falk Hedemann am 19.10.2010 (15:29 Uhr)

    @WhiteMike: Klar, vorstellbar ist die Hardwarebeschleunigung schon, doch ich denke damit würde Google nochmals kräftig in die Kerbe „Fragmentierung“ schlagen, die ja eh schon immer wieder als einer der größten Kritikpunkte angeführt wird. Die Hardware-Anbieter bekommen noch mehr Arbeit, wenn sie die Hardwarebeschleunigung nutzen wollen, was in vielen Fällen wohl dazu führen wird, dass sie diese eben nicht unterstützen werden. Den schwarzen Peter dafür werden sie Google zu kommen lassen und ausbaden müssen es die Android-Nutzer, die kein vollunterstütztes Gingerbread-Handy besitzen. So zumindest sehe ich das ;-)

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  3. von Gign am 16.12.2010 (16:16 Uhr)

    2.3 nicht 3.0 man sollte nicht immer jeden schrott glauben !

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