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Software

Android 4.2 Jelly Bean – das ist neu

    Android 4.2 Jelly Bean – das ist neu

Google hat heute nicht nur neue Hardware vorgestellt, sondern auch mit Android 4.2 Jelly Bean eine neue Version seines mobilen Betriebssystems. Die neue Jelly-Bean-Iteration bringt eine Reihe praktischer und sinnvoller Funktionen mit sich, die Android bereichern.

Android 4.2 Jelly Bean bringt diverse neue Funktionen

Android 4.2 wird, wie die im Juni dieses Jahres veröffentlichte Version, weiterhin Jelly Bean heißen, dennoch verstecken sich diverse Neuerungen im Update des mobilen Betriebssystems. So bringt Version 4.2 eine neue Foto-App, die Google „Photo Sphere“ getauft hat. Mittels dieser Anwendung wird es möglich sein 360° Panorama-Aufnahmen zu machen und sie direkt auf Google+ zu teilen oder so in Google Maps zu laden.

Android 4.2 bringt mitunter die Kamera-App „Photo Sphere“

Photo Spere im Video demonstriert:

Als weitere Neuerung hat Google Android 4.2 eine neue Tastatur namens „Gesture Typing“ verpasst. Mittels dieser kann der Nutzer ähnlich Swype per Finger in einem Wisch von Buchstabe zu Buchstabe fahren und auf diese Weise einzelne Wörter oder ganze Texte zu schreiben. Für ein Leerzeichen zwischen den Wörtern muss der Finger lediglich angehoben werden, den Rest erledigt die Software. Android schlägt zudem Wörter vor, aus denen der Nutzer schließlich wählen und mit diesen den Satz vervollständigen kann. Des Weiteren gibt Google an, dass Wörterbücher nun noch besser und präziser geworden sind – auch die Spracheingabe wurde optimiert.

Android 4.2 Jelly Bean hat einen Multi-User-Modus an Bord - jedoch nur für Tablets (Bild: Google)

Wie bereits im Vorhinein vermutet, hat Google seiner neuen Android-Version einen Mehrbenutzermodus integriert. Mit Android 4.2 können jetzt mehrere Nutzer-Konten angelegt und über den Lockscreen gewechselt werden. Wenn sich mehrere User ein Gerät teilen, kann es jeder nach eigenen Vorstellungen anpassen und auf seine persönlichen Daten zugreifen. Diese Funktion wird nur für Tablets zur Verfügung stehen, Smartphones bleiben außen vor.

Mit Android 4.2 ist es nun möglich Inhalte wie Filme, YouTube-Videos und Spiele vom Smartphone oder Tablet auf den Fernseher zu streamen. Der Fernseher mit HDMI-Port benötigt allerdings einen Wireless-Display-Adapter. Laut Slashgear handelt es sich bei der Streaming-Technologie um den WiFi-Standard Miracast. Als weitere Neuerung hat Google das Feature „Daydream“ integriert. Mit dieser Funktion können auf dem Tablet oder Smartphone im Dockingmodus, oder wenn es inaktiv ist, Inhalte wie Fotoalben, News aus Google Currents oder anderes angezeigt werden – also eine Art Bildschirmschoner.

Google nennt noch weitere Features, die zum Teil allerdings schon in Android 4.1.1 an Bord sind. Beispielsweise wurde die Benachrichtigungsleiste offenbar mit neuen Erweiterungen versehen, sodass man noch mehr mit den angezeigten Inhalten interagieren kann. Darüber hinaus hat Google ein Quick-Settings-Menü integriert, sodass der Nutzer schneller bestimmte Funktionen wie WLAN, Helligkeit, etc. erreichen kann.

Zu guter Letzt hat Google offenbar auch wieder an Google Now geschraubt. Der digitale Assistent soll nun noch mehr Karten anzeigen können als bisher, wobei nicht sicher ist, welche der Funktionen nun wirklich hierzulande zur Verfügung stehen werden. Eine Übersicht der neuen Funktionen gibt es auf der Google-Now-Seite.

Wann Google Android 4.2 freigibt, ist derzeit noch nicht bekannt. Allerdings kommen erste Geräte mit dieser Version am 13. November in den Handel. Dass das Galaxy Nexus und weitere aktuelle Nexus-Modelle ein Update erhalten, ist recht sicher. Wie es bei der Hardware anderer Hersteller aussieht, steht bislang in den Sternen. Wie nach jedem Android-Update, werden die Hersteller allerdings nach und nach Statements veröffentlichen.

Weiterführende Links:

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4 Reaktionen
Andreas Floemer

@Martin: Es ging gestern drunter und drüber. Aber danke für den Hinweis, die Typos werden noch gefixt

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Martin
Martin

Danke für den Artikel aber ich hab, ohne darauf zu achten, ca. 5 Rechtschreibfehler gefunden. Qualität statt Quantität. ;-)

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Andreas Floemer

@Sebastian :mein Fehler, haben den Artikel noch aufgeteilt.
Der Artikel zu Google Music ist nun online http://t3n.de/news/google-play-musik-erweitertes-423419/

Antworten

Sebastian
Sebastian

Und wo steht was von den in der Einleitung erwähnten Ankündigungen zu Google Music und dem Filmrepertoire?

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