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Android 5.0: Googler gibt erste Infos preis

Googles Vice President of mobile Engineering, Hitoshi Lockheimer, hat im Laufe eines ein paar interessante und für den Nutzer relevante Details über die nächste Android-Version verraten. Lockheimer betonte zwar, dass man noch kein konkretes Timing für ein Release von 5.0 habe, dennoch nannte er einen ungefähren Zeitrahmen.

Android 5.0: Googler gibt erste Infos preis

Android 5.0 kommt im Herbst mit „butteriger“ Performance

Lockheimer betonte im Interview mit Computerworld, dass pro Jahr ein großes Update veröffentlicht wird.  Zwischen diesen Major-Updates werden kleinere Versionen freigegeben, mit denen Bugs behoben und kleine Features hinzugefügt werden. Geht man vom bisherigen Updatezyklus aus, so wird .0 im Herbst dieses Jahres veröffentlicht werden – auf keinen Fall früher.

Zwar wollte Lockheimer keine Auskunft über den Namen der nächsten Version geben, allerdings kursiert bereits seit Monaten der Name „Jelly Bean“ in der Blogosphäre. Da die Codenamen für seine Android-Versionen alphabetisch auswählt und nach “I“ wie Ice Cream Sandwich „J“ an der Reihe ist, wäre es naheligend. Darüber hinaus hat Google an seinem Stand auf dem Mobile World Congress diverse große Gläser mit eben dieser Süßigkeit aufgestellt, wie auf dem Bild oben zu sehen ist.

Lockheimer deutete ein paar Optimierungen an, die in Android 5.0 einfliessen werden. So werden die Entwickler und Designer einen Fokus auf Einfachheit und Performance legen. Diese beiden Faktoren sind jedoch ohnehin ein Dauerthema bei Google. Die nächste Android-Version wird nach Aussage Lockheimers noch aufgeräumter und zudem noch „butteriger“ und schneller als Android 4.0 sein. Durch diese beiden Ausrichtungen sollen sich sowohl Android-Profis als auch Einsteiger angesprochen fühlen.

android 5.0 jelly bean
Android 5.0: Einiges deutet darauf hin, dass die nächste Version den Namen „Jelly Bean“ tragen wird. (Bild The Verge)

Im Laufe des Interviews wurde auch über die Android Update Alliance gesprochen, welche sich im Frühjahr 2011 formierte und aus Herstellern und Netzbetreibern besteht. Diese hatte sich zum Ziel gesetzt, Android-Geräte schnellstmöglich mit Updates zu versorgen. Bislang hat sich jedoch nicht viel getan - viele Nutzer aktueller Smartphones warten sehnlichst auf Android 4.0.

Google sei sich laut Lockheimer des Problems bewusst und betont, dass man bei der Beschleunigung des Updateprozesses bereits ein gutes Stück vorangekommen sei. Ein Faktor des optimierten Updateprozesses ist vermutlich die Auflage an Hersteller, die Standardnutzeroberfläche „Holo“ zu integrieren. Weitere Schritte scheinen in der Mache zu sein, damit Hersteller und Netzbetreiber die Updates schneller fertigstellen können.

Viele Hersteller setzen auf das Betriebssystem Android. Es wird daher vermutlich kein leichtes Unterfangen sein, all diese in ein Boot zu bekommen und sie verbindlich zur raschen Bereitstellung von Updates zu verpflichten. Betrachtet man die augenblickliche Update-Situation, ist das einzig erhältliche Smartphone mit offiziellem Android 4.0 Ice Cream Sandwich das Galaxy Nexus - und das vier Monate nach Veröffentlichung des Source Codes. Man kann nur hoffen, dass Google eine Lösung gefunden hat.

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Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: snowdrop88 / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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2 Antworten
  1. von sucinum am 28.02.2012 (21:05 Uhr)

    Man darf gespannt sein - laut Herstellern ist es ja gaaanz kompliziert, Android auf ihre Handys anzupassen. Die Oberfläche sei dabei das kleinste Problem, sondern eher die Treiber für spezielle Hardware und natürlich ihre ganz besonders hohen Qualitätsanforderungen, die es verbieten, etwas zu veröffentlichen, was nur so gut wie CM etc. sei.
    Wird auf jeden Fall Zeit, dass die das gebacken bekommen. Für mein Atrix beispielsweise ist ICS für Q3 angekündigt - in den USA. Bis dahin bekomme ich sicher noch einige Ausreden-Bingo-Scheine voll.

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  2. von Michael am 29.02.2012 (11:02 Uhr)

    Das Problem bei ICS ist, dass sehr viel "under the hood" umgebaut wurde; es sich also deutlich von Gingerbread unterscheidet und eine 1:1-Portierung nicht funktioniert. Auch z.B. die Jungs von cyanogenmod brauchen daher Zeit alles anzupassen. Naja zudem kämpfen sie noch mit dem ein oder anderen Stück Hardware + Triebern. ;-)

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