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Android 7.0 Nougat: Erster Blick auf Design- und Navigationsänderungen

    Android 7.0 Nougat: Erster Blick auf Design- und Navigationsänderungen

Android 7.0 „N“. (Foto: bq)

Die Vorstellung von Android 7.0 Nougat ist noch ein paar Monate entfernt, erste Informationen zu Neuerungen – zumindest in Sachen Design und Bedienung sickern jetzt aber schon durch.

Update vom 09. März 2016: Früher als erwartet hat Google die erste Developer-Preview von Android Nougat veröffentlicht – mehr dazu in unserem Ankündigungs-Artikel:

Android 7.0 Nougat mit neuem Benachrichtigungs-Design und mehr Details in Quick-Settings

Die Blogger von Android Police sind bekannt für ihren guten Draht zu Google – schon in der Vergangenheit haben sie viele Details zu neuen Android-Versionen vorab geleakt. Bei Android 7.0 „N“ verhält es sich nicht anders: Sie konnten schon einen ersten Blick auf eine Vorabversion des „N“-Updates werfen und visualisieren einige Neuerungen in Mockups.

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Links: Die Benachrichtigungsleiste von Android 6.0 Marshmallow, rechts: Android 7.0 „N“ (Screenshots: Android Police)

Demnach erhält die Benachrichtigungsleiste unter Android 7.0 eine neue Anmutung. Anstelle vom Kartendesign, das auch in Google Now zu finden ist, rücken die Benachrichtigungen einzelner Apps enger zusammen und nehmen die komplette Breite des Bildschirms ein. Außerdem liefern die einzelnen Elemente mehr Informationen und die App-Icons sind in ihrer Größe reduziert worden.

Oberhalb der Benachrichtigungsleiste ist eine Übersicht der Quick-Settings-Toggles zu sehen, sodass WLAN, Akku und weitere Einstellungen schneller erreicht werden können. Unter den letzten Android-Versionen musste man eine weitere Wischgeste ausführen, um an die Quick-Toggles zu gelangen. Laut Android Police wird diese Geste weiterhin unterstützt, um an weitere Schnell-Einstellungen zu gelangen.

Android 7.0 Nougat: Quick-Settings besser strukturieren

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Schnelleinstellungen im Vergleich: Android 6.0 Marshmallow (links), Android 7.0 „N“ (rechts). (Screenshots: Android Police)

Apropos Quick-Settings: Auch zu diesen liefert Android Police ein erstes Mockup, auf dem zu erkennen ist, dass die verschiedenen Grau-Schattierungen wegfallen, außerdem werden sie wie die Benachrichtigungen in voller Breite angezeigt. Zwei Punkte unterhalb des Flugzeug-Modus-Buttons implizieren eine Paginierungsfunktion der Settings, sodass womöglich weniger oft genutzte Buttons auf einer zweiten Seite abgelegt werden können.

Mithilfe des „Edit“-Buttons, der unten rechts zu sehen ist, soll man sich die Schnell-Einstellungen nach eigenen Wünschen zusammenstellen können – für Herstellerbausätze ist das nichts Neues, für Stock Android in dieser Form aber schon. Unter Android 6.0 Marshmallow hat Google mit dem System UI-Tuner aber schon ein wenig Vorarbeit geleistet. Ryan Whitman von Android Police betont, dass man einen Blick auf eine frühe Android-„N“ werfen durfte – die gesehenen Neuerungen können sich bis zur finalen Version noch ändern, oder ganz wegfallen.

Android 7.0 „N“: Hamburger-Menü in den Einstellungen durch Google selbst „geleakt“

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Android 7.0 „N“ soll die Hamburger-Navigation in die Systemeinstellungen bringen. (Screenshots: Google)

Nicht nur Android Police serviert uns erste Details der neuen Android-Version, sogar Google selbst hat eine neue Funktion des kommenden Updates enthüllt: In einem Beitrag zur neuen Android-Support-Library 23.2 hat das Unternehmen zwei Screenshots veröffentlicht, die nicht aus Android 5.0 Lollipop, oder Android 6.0 Marshmallow stammen können. Denn bisher gab es in den Einstellungen kein Hamburger-Menü, mit dem eine Seitenleiste eingeblendet werden kann, in der weitere Funktionen versteckt sind.

Wie abermals Android Police bestätigen kann, wird ein Tap auf den Menü-Button Zugriff auf alle weiteren Einstellungen freigeben, ohne wieder zurück auf die erste Ebene der System-Einstellungen zurück navigieren zu müssen. Ob diese neue Art der Navigation durch die Einstellungen aber sinnvoller und schneller ist, bleibt abzuwarten.

So sollen die Systemeinstellungen unter Android 7.0 „N“ aussehen

Screenshots: Android 7.0 „N“ – Systemeinstellungen mit Hamburger-Menü

Systemeinstellungen unter Android 7.0 „N“ (Screenshot: Android Police)

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Android 7.0 „N“ angeblich ohne App-Drawer

Huawei Mate 8 – großer Brocken, dicker Akku. (Foto: t3n)
Die EMUI-Nutzeroberfläche des Huawei Mate 8 kommt ohne App-Drawer aus. (Foto: t3n)

Weitere Gerüchte zu Android 7.0 sprechen davon, dass Google bei seiner nächsten Version den App-Drawer streichen könnte. Laut Android Authority soll das typische Markenzeichen von Android Google Kopfzerbrechen bereiten, weshalb man schon unter Android 6.0 Marshmallow damit herumexperimentiert hatte.

Mit dem Wegfall des Drawers, also der separaten App-Übersicht, würde Android sich an Apples iOS orientieren – alle Apps würden auf mehreren Homescreens verteilt sein. Einige Hersteller von Android-Smartphones wie Huawei und Xiaomi setzen schon auf diese Art der App-Ansicht. Interessanterweise lässt sich auch beim Samsung Galaxy S7 (edge) eine solche App-Übersicht aktivieren, beim neuen LG G5 ist das sogar Standard, wobei man diese Funktion auch deaktivieren kann. Es ist noch ungewiss, ob Google sich tatsächlich vom App-Drawer trennen wird, aber ganz ausgeschlossen ist es nicht. Als Alternative könnten Apps unter Android „N“ womöglich alle in einem Ordner gesammelt werden, schließlich ist es seit geraumer Zeit möglich, Ordner zu paginieren – aber das ist reine Spekulation.

Übrigens liefert ein kürzlich von Google veröffentlichtes Video keinen ersten Blick auf Android 7.0 „N“, es ist nur eine missglückte Werbung für Google Maps.

Android 7.0 „N“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Zuge der Entwicklerkonferenz Google I/O 2016 im Mai vorgestellt. Es wird erwartet, dass Google seiner neuesten Android-Version verstärkt Chrome OS für eine bessere Nutzerfahrung auf Desktops einfließen lässt.  Mehr dazu findet ihr im Artikel Android meets Chrome: So bringt Google seine beiden Plattformen zusammen

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