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Android-Alternative Tizen: Samsung lobt hohe Preisgelder für Mobile-App-Entwickler aus

    Android-Alternative Tizen: Samsung lobt hohe Preisgelder für Mobile-App-Entwickler aus
Tizen OS. (Bild: Samsung, t3n)

Samsung will seine Android-Alternative Tizen stärker ausbauen. Um das Ökosystem der OS-Plattform zu verbessern, hat das Unternehmen ein millionenschweres Preisgeld für die App-Entwicklung ausgelobt.

Tizen: Samsung zahlt pro App in den Top 100 10.000 US-Dollar Preisgeld pro Monat

Im Juni dieses Jahres machte die Nachricht die Runde, dass Samsung weiterhin eine Exit-Strategie aus Android verfolgt. Die Aussage eines Samsung-Managers „Wenn du kein eigenes Ökosystem hast, hast du auch keine Zukunft.“ scheint beim südkoreanischen Branchenprimus tief zu sitzen. Denn zwischen Februar und Oktober 2017 will Samsung jeden Monat eine Million US-Dollar an App-Entwickler ausschütten.

Samsung will das Ökosystem seiner Android-Alternative Tizen stark ausbauen. (Bild: Samsung)
Samsung will das Ökosystem seiner Android-Alternative Tizen stark ausbauen. (Bild: Samsung)

Teilnehmer des angekündigten „Tizen Mobile App Incentive Programs“ müssen Apps entwickeln, die es in die Bestenliste der Tizen Top 100 schaffen. Für jede App, die in diesem Ranking zu finden ist, wird monatlich ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar ausgeschüttet. Entwickler, die eine überzeugende App entwickeln, könnten 2017 theoretisch 90.000 US-Dollar einnehmen, wenn ihre App über den kompletten Programm-Zeitraum in der Top-Liste bleibt – kein schlechter Verdienst.

Die Apps müssen laut Samsung mithilfe des Tizen SDK und entsprechenden Tools mit dem Samsung Z1, Z2, oder dem Z3 und weiteren Smartphones, die im nächsten Jahr vorgestellt werden, kompatibel sein. Weitere Anforderungen zum Programm findet ihr bei Samsung.

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Samsung will Tizen als Android-Alternative stärken

Das Samsung Z2 ist das zuletzt vorgestellte Smartphone mit Tizen. (Bild: Samsung)
Das Samsung Z2 ist das zuletzt vorgestellte Smartphone mit Tizen. (Bild: Samsung)

Tizen ist für Samsung keine Spielerei. Das ist kein Geheimnis, schließlich laufen Smart-TVs, Smartwatches (wie die Gear S3) und Kameras sowie Samsungs Produkte um das Internet der Dinge auf der hauseigenen Linux-basierten Open-Source-Plattform. Samsungs Smartphones mit Tizen-OS sind bislang lediglich in der Einstiegs-Klasse verortet und werden vor allem in Indien angeboten. Zuletzt hatte Samsung im August das Z2 vorgestellt – das erste Tizen-Smartphone mit LTE-Modul.

Samsung Gear S3: Tizen-Smartwatches in Bildern

Samsung Gear S3 Classic in Bildern. (Foto: t3n)

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Um die Tizen-Plattform erstarken zulassen, bedarf es eines lebendigen Ökosystems mit vielen und vor allem guten Anwendungen. Mit dem neuen Incentive-Programm könnte Samsung der Ausbau durchaus ein Stück weit gelingen. Ob es aber ausreicht, um gegen Platzhirsch Android und Apples iOS anzukommen, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz zeigt Samsung den Willen, einen weiteren Player im Smartphone-OS-Markt hochzuziehen. Dass die neuen Tizen-Ambitionen eine Reaktion auf Googles Vorstoß in den Hardwaremarkt sind – das Unternehmen hat unlängst zwei Pixel-Smartphones auf den Markt gebracht – ist durchaus möglich.

Passend zum Thema: Tschüss, Android: Samsung und Huawei denken über Exit nach und Pixel und Pixel XL im Test: Viel Google zum iPhone-Preis

via venturebeat.com

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