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Was verdient ein Android-Developer?

    Was verdient ein Android-Developer?
Wie viel kann man mit Android verdienen? Bildnachweis: Collage nutzt ein Foto von © Franz Pflügl, Fotolia.com

Android ist zwar im Kommen, aber Geld verdienen kann man nur mit Apples iGeräten? Diese Meinung ist weit verbreitet. Der polnische Android-Entwickler Chris alias KreCi will das so nicht stehen lassen und veröffentlicht einige Zahlen zu den Umsätzen, die er mit seinen Android-Apps macht.

Chris sieht sich dabei selbst nicht als einer der Top-Developer. So sei keine seiner Apps bislang besonders im Android Market beworben worden. „Ich verdienen nicht tausende Dollar, aber mein Einkommen ist stabil und steigt beständig“, schreibt er in seinem Blog. Interessanterweise sind alle seine Apps kostenlos, denn Google ermöglicht es polnischen Entwicklern derzeit noch nicht, Apps zu verkaufen. Sprich: Sein Geld kommt allein über Anzeigen, die in die Apps integriert sind.

Wie viel kann man mit Android verdienen? Bildnachweis: Collage nutzt ein Foto von © Franz Pflügl, Fotolia.com

Erst seit April 2010 beschäftigt er sich überhaupt mit dem Entwickeln von Apps für Android. Seine Apps inklusive Downloadzahlen:

  1. X-Ray Scanner (über 268.000 Downloads)
  2. Cracked Screen (über 182.000 Downloads)
  3. Virtual Drums (über 20.000 Downloads)
  4. Daily Beauty Tips (über 11.000 Downloads)
  5. Don’t push it (über 6.500 Downloads)
  6. WP Stats (über 4.000 Downloads)

Seine Einnahmen haben sich wie folgt entwickelt:

  • Mai 2010: 4,92 US-Dollar
  • Juni 2010: 138,87 US-Dollar
  • Juli 2010: 538,26 US-Dollar
  • August 2010: 920,00 US-Dollar
  • September 2010: 1.545,45 US-Dollar
  • Oktober 2010: 1.059,31 US-Dollar

Den Rückschritt im Oktober erklärt er damit, dass er umgezogen ist und in der Zeit kein Update für seine Apps veröffentlicht hat. Er will nun jeden Monat seine Einnahmen veröffentlichen.

Fazit

Zwar gelten die Umsätze im Android Market als nicht so hoch wie in Apples App Store, aber wie man sieht, ist das nur ein Teil der Wahrheit. Eine gut funktionierende Werbefläche in der App kann einem ein kleines, aber feines Zusatzeinkommen bescheren. Leider schweigt sich Chris darüber aus, wie viel Zeit er in seine Apps investiert. Dann könnte man noch genauer berechnen, wie sehr sich die Android-Entwicklung für ihn lohnt.

Um ein richtiges Bild zu gewinnen, braucht es natürlich noch sehr viel mehr Erfahrungsberichte. Wir halten die Augen offen. Falls ihr weitere interessante Postings und Übersichten zu dieser Frage kennt, hinterlasst gern einen Link in den Kommentaren. Und falls jemand seine Umsatzzahlen öffentlichen machen möchte, wäre das natürlich für alle Leser hier sehr interessant.

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6 Reaktionen
Anonym
Anonym

(oh ich vergass zu erwähnen das ich kein AdMob benutze, und pro App 1.50 CHF verlange, und dass bei den 350 CHF die 30% von Google schon abgezogen wurden^^)

Antworten

Anonym
Anonym

Also, ich habe innerhalb von 2 Tagen 350 CHF ( ca 290 EUR) gemacht,

(mit welchem app verrate ich natürlich nicht^^)

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Jan Tißler

@Mirko: Vielen Dank für den kleinen Einblick in deine Zahlen. Falls sich jemand anschließen möchte... Es wären bestimmt noch viele an Erfahrungen aus der Praxis interessiert.

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Mirko
Mirko

Bei den Downloadzahlen sind aber afaik auch Updates mit drin, so ganz würde ich denen nicht trauen. Sonst fände ich rund 'ne Viertelmillion Dollar für meine Apps innerhalb nicht mal eines Jahres schon auch sehr attraktiv (oje, aber das Chef und Finanzamt zu erklären...). ;-)

Bei mir tröpfeln durch den MortPlayer pro Monat so ca. $200-$250 an Spenden und AdMob-Einnahmen rein, allerdings hab ich die Anzeigen auch nicht auf der Hauptanzeige und abschaltbar. Interessanterweise ist das bisher sogar trotz der aktuellen, bekannteren Konkurrenz durch Win- und PowerAmp noch recht stabil. Für ein Hobby aber doch ein netter Nebenverdienst, v.a. wenn man überlegt, dass viele für ihr Hobby eher kräftig zahlen als damit verdienen. :)

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Squirrel
Squirrel

@Christian : Wobei man aber natürlich auch bedenken muss dass nicht jeder der 491500 Downloader die App(s) auch dann Installiert hätte, wenn sie 1€ gekostet hätten. Außerdem gehen davon dann 30% an Google. Aber dennoch würde sicher eine sehr ansehnliche Summe dabei herauskommen.

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Christian
Christian

Die Arbeitszeit für die Entwicklung der Apps hätte mich auch sehr interessiert. Denn die Einnahmen hauen mich jetzt nicht gerade vom Hocker. Wenn der für jeden App Download 1 Euro verdient hätte sehe die ganze Sache schon anders aus. Das wären dann profitable 491.500 Euro gewesen.

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