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Android: Google veröffentlicht Checkliste für optimierte Tablet-Apps

Android: Google veröffentlicht Checkliste für optimierte Tablet-Apps

hat am gestrigen Montag eine Checkliste veröffentlicht, die Android-Entwicklern dabei helfen soll, zu programmieren, die speziell für Tablets optimiert sind. Zurzeit sind Anwendungen für Android-Tablets leider immer noch Mangelware – ein Großteil der über 600.000 Apps im sind für optimiert. Dies soll sich nun ändern.

Android: Google veröffentlicht Checkliste für optimierte Tablet-Apps

Für Android-Tablets optimierte Apps sollen endlich gepusht werden

Android-Tablets sind bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt, zufriedenstellende Verkaufszahlen wollen sich aber nicht einstellen (abgesehen von Amazons Kinde Fire). Google ist sich dieses Problems bewusst und hat mitunter aus diesem Grund das Nexus 7 als eine Art Referenz-Tablet vorgestellt und Entwicklern zu diesem Zeitpunkt erste Tipps für die Optimierung ihrer Apps an die Hand gegeben.

Google will den Erfolg von Android-Tablets nicht dem Zufall überlassen. Ein Schritt für besseren Absatz sind angepasste Apps. (Bild: Google)

Dies genügte offenbar nicht, sodass Google jetzt einen weiteren Blogpost zu diesem Thema veröffentlicht  hat und Entwicklern zusätzlich eine Checkliste mit Tipps und Tricks sowie einer Handvoll Tweaks bereitstellt. Mithilfe dieser Ratschläge sollen sich bestehende Smartphone-Apps erweitern, damit diese auch auf 7 und 10 Zoll-Tablets einen ansehnlichen Eindruck erwecken. Viele Punkte der Checkliste sind den meisten Entwicklern im Grunde bekannt. So soll man beispielsweise darauf achten, dass Schriftarten und Icons angepasst werden oder auf Tablet-Apps das volle Feature-Set angeboten werden soll.

Auf folgende Punkte sollen Android-App-Entwickler achten:

  • Auf Core App Qualität testen
  • Layouts optimieren
  • Extra Displayfläche der Tablets ausnutzen
  • Assets nutzen, die für Tablets designed sind
  • Schriften und Touchpunkte anpassen
  • Homescreen-Widgets anpassen
  • Das volle Funktionsspektrum der App nutzen
  • Auf Nutzung spezieller Hardware-Features verzichten (bspw. die rückseitige Kamera)
  • Auf Tablet-Screen-Support setzen
  • Sich an Best Practices zur Veröffentlichung von Apps in Google Play orientieren

Um Tablet-Apps in Google Play besonders hervorzuheben und Entwickler auf diesem Wege zu unterstützen, wird es in den nächsten Monaten weitere Aktionen und Features geben. Laut Google sollen beispielsweise App-Kollektionen beworben werden, in denen Apps speziell für Tablets vorgestellt werden. Es ist zu hoffen, dass diese Bestrebungen Früchte tragen, denn wirft man einen Blick auf die Konkurrenz, namentlich Apples iOS, werden im App Store mittlerweile über 250.000 Apps speziell für das iPad angeboten – ist davon noch weit entfernt, wenngleich es bereits zum Teil recht gute Anwendungen für Tablets gibt – jedoch noch zu wenige.

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Eine Antwort
  1. von Niklas H. am 09.10.2012 (16:47 Uhr)

    Dies ist ein Unterschied, wieso iOS bzw. bald Windows 8 einfach Android grundlegend umnietet. Entweder iPad oder kein Tablet, besonders das iPad mini wird Apples Position stärken.

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