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Android „N“ mit „Freeform-Mode“: Google bereitet sein OS auf den Desktop-Einsatz vor

Android „N“ mit „Freeform-Mode“: Google bereitet sein OS auf den Desktop-Einsatz vor

hat in der vergangenen Woche „N“ für Entwickler zum freigegeben. Es ist das nächste große Update seines mobilen Betriebssystems. In der Dokumentation des Updates deutet sich an, dass das OS bald mithilfe des sogenannten „Freeform-Mode“ auch auf größeren Geräten wie Notebooks oder gar Desktops laufen könnte, denn mit dem Feature können frei auf dem positioniert werden.

Android „N“ mit „Freeform-Mode“: Google bereitet sein OS auf den Desktop-Einsatz vor

Android N. (Bild: Google)

Android „N“: „Freeform Mode“ für mehr Freiheit bei der App-Positionierung

Mit Android 7.0 „N“ hält der Multi-Window-Modus sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones Einzug. (Bild: Google)
Mit Android 7.0 „N“ hält der Multi-Window-Modus sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones Einzug. (Bild: Google)

Wir hatten die neue Funktion zwar schon in der Zusammenfassung der markantesten Android-N-Features erwähnt, aber der „Freeform-Mode“ sollte ob seiner möglichen Tragweite gesondert behandelt werden. Denn die neue Funktion, die in der Dokumentation auf Google-Developers unter dem Eintrag „Multi-Window-Support“ zu finden ist und auch schon in Android N eingebacken ist, wie Ron Amadeo von Ars Technica entdecken konnte, scheint Android auf den Desktop-Einsatz vorzubereiten. Die neue Funktion ist noch nicht aktivierbar, könnte aber mit einem der nächsten Vorab-Releases nutzbar sein.

„Manufacturers of larger devices can choose to enable freeform mode, in which the user can freely resize each activity. If the manufacturer enables this feature, the device offers freeform mode in addition to split-screen mode.“ Google Developers

Googles Android „N“ Freeform-Mode als Ergänzung zum Split-Screen

Übersetzt bedeutet das, dass Apps unter Android „N“ nicht nur neben- oder übereinander auf dem Bildschirm angeordnet werden können, wie es beispielsweise bei Geräten von Samsung, LG oder Huawei möglich ist. Sondern sie lassen sich frei auf dem Homescreen positionieren und in der Größe ändern, wie es beispielsweise unter Windows oder OS X – also einem Desktop-Betriebssystem üblich ist. Wie Google die Funktion konkret umsetzt, geht aus der Dokumentation (noch) nicht hervor.

(Bild: Jide)
Remix OS, eine angepasste Android-Version, unterstützt schon den Fenstermodus. (Bild: Jide)

Seit Monaten wird spekuliert, dass Google Android auch auf Desktops nutzbar machen will, um beispielsweise im Produktiveinsatz wie den angesagten 2-in-1-Geräten à la Surface Pro 4 (Test) eingesetzt werden zu können. In unserem Test des Pixel C mit seinem optionalen Bluetooth-Keyboard zeigte sich, dass Android noch nicht für den Office-Einsatz geeignet ist. Mit dem Update auf Android „N“ dürfte das Pixel C allerdings als Referenz für weitere Geräte von anderen Herstellern herangezogen werden.

Passend zum Thema: Android für den Desktop: Was schon geht – und was Google noch fixen muss

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