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Nie wieder auf Updates warten: Android 7.0 Nougat bekommt Seamless-Update-Funktion

    Nie wieder auf Updates warten: Android 7.0 Nougat bekommt Seamless-Update-Funktion

(Foto: t3n)

Das Einspielen von Updates auf Android dauert zwar nicht so lange wie bei Windows, aber dennoch macht es wenig Spaß, darauf zu warten, bis das Smartphone wieder einsatzbereit ist. Hier schafft Google jetzt Abhilfe: Mit Android N werden Updates à la Chrome OS im Hintergrund eingespielt.

Android-N-Updates: Google verpasst seinem mobilen OS eine Portion Chrome OS

Android N macht Schluss mit dem Android-Update-Bot. (Foto: t3n)
Android N macht Schluss mit dem Android-Update-Bot. (Foto: t3n)

Es wird schon länger darüber gemunkelt, dass Android und und Chrome OS enger zusammenkommen. Die neue Update-Funktion kann als einer dieser kleinen Bausteine der Verschmelzung verstanden werden, denn diese Funktion gibt es unter Chrome OS schon eine Weile. Over-the-Air-Updates werden mithilfe der Seamless-Update-Funktion künftig im Hintergrund eingespielt, die neue Software-Version steht ohne langwierigen Updateprozess beim nächsten Reboot des Systems bereit.

Der User bekommt dabei nichts mehr vom Update-Prozess mit. Es werden keine speziellen Dialoge angezeigt, Wartezeiten gibt es auch nicht, bis alle App-Pakete wieder optimiert sind. Google erreicht diesen schmerzlosen Update-Prozess, indem Android N zwei Systempartitionen erhält – eine ist gewissermaßen offline und die andere ist aktiv, also online.

So soll das Seamless-Update unter Android N funktionieren. (Bild: Google)
Schema: So soll das Seamless-Update unter Android N funktionieren. (Bild: Google)

Wenn ein Update gefunden wurde, wird es erst einmal auf der Offline-Partition installiert, während der User ganz normal mit der Online-Partition weiterarbeiten kann. Beim nächsten System-Start wird dann einfach die Partition gewechselt und man arbeitet mit der neuesten Systemversion. Die bisher genutzte Online-Partition wird zur Offline-Partition, bis das nächste Update ansteht. Falls ein OTA-Udpate schiefgehen sollte, fungiert die ältere System-Partition als Fallback, sodass man sein Smartphone weiterhin nutzen kann. Google hat noch keine Informationen gegeben, wie viel Speicher die neue Update-Funktion in Anspruch nehmen wird.

Android N: Seamless-Update für alle Smartphones, nicht nur für Nexus-Geräte

Nexus 5X und 6P dürften zu den ersten Geräten gehören, die die neue nahtlose Update-Funktion erhalten. (Foto: t3n)
Nexus 5X und 6P werden leider nicht in den Genuss der nahtlosen Update-Funktion von Android N gelangen. (Foto: t3n)

Laut Google sollen nicht nur Geräte der hauseigenen Nexus-Reihe in den Genuss dieser nahtlosen Udpates kommen. Hier haben aber die Hersteller noch ein Wörtchen mitzureden, denn viele Unternehmen haben ihre eigenen Lösungen, die sich mit dem neuen Update-Prozess nicht vertragen könnten. Außerdem sollen aktuelle Android-Geräte, die auf Android N aktualisiert werden, leider nicht die Update-Funktion, denn für die Verwendung des Seamless-Updates muss der Speicher des Smartphones neu partitioniert werden – für unerfahrene User ist das zu umständlich. Damit werden die ersten Geräte mit der nahtlosen Update-Funktion wohl die neuen Nexus-Modelle sein, die Google zusammen mit der finalen N-Version vorstellen wird.

Es ist zu hoffen, dass die Seamless-Update-Funktion von möglichst vielen Herstellern aufgegriffen werden und darüber hinaus regelmäßige Sicherheits-Updates liefern, wie Google, Samsung und einige weitere es mittlerweile praktizieren.

Weitere spannende Artikel zum Thema Android N: Android „N“: Das sind die spannendsten neuen Features und Android „N“ mit „Freeform-Mode“: Google bereitet sein OS auf den Desktop-Einsatz vor

via www.androidpolice.com

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Eine Reaktion
Richard J.
Richard J.

Das ganze nennt sich das Omaha-Protokoll und als Google angekündigte hatte Android und Chrome näher aneinander rücken zu lassen, war eigentlich von Anfang an klar das genau dieses Feature als ersten übernommen werden wird. Immerhin findet das Protokoll in vielen neuen Technologien Anwendung. CoreOS nutzt exakt das gleiche Prinzip zum aktualisieren des Systems.

Es wird zwei gleich große System-Partitionen geben. Apps und andere persistente Dateien werden dann auf separate Partitionen verteilt.

Kann mir nicht vorstellen das Google hier mit einem inkrementellen Dateisystem arbeiten wird.

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