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Android „O“: Google kündigt neueste Version seines mobilen OS an – Developer-Preview verfügbar

    Android „O“: Google kündigt neueste Version seines mobilen OS an – Developer-Preview verfügbar
Android 8.0 O ist Googles nächste Version des mobilen OS. (Bild: Google)

Google hat wie im vergangenen Jahr eine Entwickler-Vorschau seiner neuesten Android-Iteration veröffentlicht. Android „O“ steht ab heute für Entwickler zum Download bereit.

Android 8.0 „O“: Weiterer Fokus auf Energiemanagement, bessere Benachrichtigungen und mehr

Google orientiert sich bei seiner Roadmap für Android „O“ an seinem im letzten Jahr mit Android 7.0 Nougat eingeführten Zeitplan: im März erscheint die erste Entwickler-Vorschau, gefolgt von weiteren Releases über die Folgemonate hinweg, bis zur finalen Version, die möglicherweise wieder im August erscheinen wird. Im Mai erscheint passend zur Google I/O 2017 die zweite Developer Preview, die weiteren sollen im monatlichen Zyklus veröffentlicht werden.

Die erste Station einer langen Reise: Android „O“ steht als Entwickler-Vorschau zum Download bereit. (Bild: Google)

Doch was genau hält Google für uns mit Android „O“ bereit? Wir fassen die von Google bisher genannten Neuerungen zusammen – diese spielen sich zum Großteil unter der Haube ab.

Android „O“. (Bild: Google)

Eine der ersten im Android-Developers-Blog genannten neuen Funktionen nennt sich Background Limits. Dabei handelt es sich um eine weitere Verbesserung der Akkulaufzeit, ohne dabei die Performance bei Interaktionen zu beeinträchtigen. Um dies zu bewerkstelligen, wurden zahlreiche automatische Limitierungen in Android „O“ eingebaut, durch die klar definiert wird, was Anwendungen im Hintergrund machen dürfen. Die Limits sind in drei Facetten unterteilt: „implicit Broadcasts“, Hintergrund-Dienste („Background Services“) und Location-Updates. Durch diese Änderungen soll es einfacher sein, Apps zu gestalten, die energiesparender sind.

Android „O“ bringt unter anderem neue Möglichkeiten, Benachrichtigungen zu filtern. (Bild: Google)

Android „O“ bringt außerdem Benachrichtigungskanäle, mit denen neue App-definierte Benachrichtigungskategorien eingeführt werden. Mithilfe der Kanäle können Nutzer feiner einstellen, welche Art von Benachrichtigungen sie erhalten wollen – und welche nicht. Nutzer haben die Möglichkeit, verschiedene App-Verhaltensweisen zu ändern oder komplett zu blockieren.

Für Passwortmanager wie Lastpass und weitere wird es endlich „Autofill-APIs“, also Schnittstellen für die automatische Befüllung von Textfeldern geben. Diese Funktion auf OS-Level war dringend erforderlich.

Wie im Vorhinein berichtet, erhält Android eine Picture-in-Picture“-Funktion. Damit könnt ihr beispielsweise ein Youtube-Video ansehen, während ihr nebenbei auf Google-Maps etwas nachschaut. Diese Funktion wurde schon mit Android 7.0 Nougat für Android TV eingeführt, wandert mit Android „O“ auch auf Smartphones und Tablets.

Android „O“ bringt unter anderem adaptive Icons. Das System animiert außerdem Interaktionen. (Bild: Google)

Darüber hinaus hat Android „O“ noch zahlreiche weitere Features in petto. Unter anderem hat Google einen Multi-Display-Support angekündigt. Damit könnt ihr Inhalte zwischen mehreren Displays hin- und herbewegen. Das Fenster passt seine Größe automatisch an den Screen an. Ferner gehören zu den Neuerungen folgende Features im Schnelldurchlauf:

  • Wide-Gamut Color für Apps
  • Font-Ressourcen in XML
  • Adaptive Icons
  • Connectivity: Support für High-Quality-Bluetooth-Audio-Codecs wie den LDAC-Codec. Außerdem an Bord: Wifi-Aware, auch bekannt als Neighbor-Awareness-Networking (NAN), Support für Drittanbieter-Telefon-Apps
  • nativer Support für Bluetooth Aptx
  • Support für Keyboard-Navigation innerhalb von Apps
  • AAudio API für Pro Audio
  • Webview-Erweiterungen
  • Java-8-Language-APIs und Optimierungen der Lauftzeitumgebung – laut Google soll die Android-Runtime in einigen Benchmarks bis zu zweimal schneller sein.

Laut Google handelt es sich bei diesen ersten Details nur um den Anfang der neuen Features, die mit Android 8.0 „O“ (Oreo?) veröffentlicht werden. Es ist davon auszugehen, dass auf der Google I/O 2017 im Mai viele weitere Funktionen angekündigt werden. Gerüchte besagen, dass Android endlich für den Desktop fit gemacht wird.

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Android „O“: Developer-Preview steht zum Download bereit

Die Entwickler-Vorschau von Android „O“ – wir können sicher sein, dass es Version Android 8.0 wird – steht ab sofort für das Nexus 5X, Nexus 6P, den Nexus Player, das Google Pixel, Pixel XL und das Pixel C zur Installation bereit. Die Software richtet sich im Unterschied zu den offenen Beta-Versionen explizit an Entwickler, die ihre Apps an die neue Version anpassen und sich mit den Neuerungen vertraut machen sollten. Wie bei der Entwickler-Vorschau von Android „N“ wird die erste Version nicht alltagstauglich sein.

Die Installation von Android „O“ geschieht manuell – das erste Over-the-Air-Update erfolgt später. (Bild: Google)

Entwickler können sich die entsprechenden Images bei Google herunterladen und auf ihre Geräte flashen. Ein Over-the-Air-Update erfolgt erst mit der zweiten Developer-Preview.

Zum Weiterlesen:

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