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Erster echter Android-PC für 20 Dollar: Der Remix Mini sorgt bei Kickstarter für Furore

Erster echter Android-PC für 20 Dollar: Der Remix Mini sorgt bei Kickstarter für Furore

Es soll der erste echte Android-PC werden und nur 20 US-Dollar kosten: Der Remix Mini von Jide mit dem eigenen Remix OS feiert derzeit bei Erfolge.

Erster echter Android-PC für 20 Dollar: Der Remix Mini sorgt bei Kickstarter für Furore

Remix Mini. (Foto: Jide)

Mit diesem Versprechen baut Jide eine ziemlich hohe Erwartungshaltung auf: Der Remix Mini soll der weltweit erste echte Android-PC werden. Die Entwickler versprechen eine einzigartige Android-Erfahrung auf dem PC sowie eine ebenso beeindruckende PC-Erfahrung mit einem . Dabei bringt Jide sein eigenes Android-basiertes OS mit: Remix OS.

Remix Mini: Android-PC hat Finanzierungsziel schnell erreicht

Die lautstarke Ankündigung verfehlt jedenfalls nicht ihre Wirkung. Schon nach wenigen Stunden war das Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar geknackt. Aktuell steht die Spendenuhr der Kickstarter-Kampagne bei 200.000 US-Dollar. Das hat natürlich auch mit dem Preis zu tun. Das Einstiegsmodell mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte internem Speicher kostet derzeit nur 20 US-Dollar. Der Normalpreis soll 30 US-Dollar betragen. Das Gerät mit zwei Gigabyte RAM und 16 Gigabyte internem Speicher soll zuerst 40, regulär 60 US-Dollar kosten.

Remix Mini mit Remix OS soll der erste echte Android-PC sein. (Foto: Jide)
Remix Mini mit Remix OS soll der erste echte Android-PC sein. (Foto: Jide)

Beide Modelle verfügen über einen mit 1,2 Gigahertz getakteten Vierkernprozessor. Ins Internet verbindet sich der Remix Mini via WLAN, auch Bluetooth und Ethernet ist an Bord. Es gibt zwei USB- und einen HDMI-Port, außerdem kann der Speicher über eine Micro-SD-Karte erweitert werden. Die Werte des kleinen Kastens (2,6 mal 12,4 mal 8,8 Zentimeter) sind auf den ersten Blick also nicht sonderlich beeindruckend.

Remix OS soll Remix Mini zum Android-PC machen

Was den Remix Mini so besonders machen soll, ist, dass er nicht wie andere Android-PCs einfach die Apps im Querformat darstellt, sondern ein eigenes, stark überarbeitetes Android-5.0-OS, eben Remix OS, an Bord hat. Remix Mini ist auf die Bedienung mit Maus und Tastatur ausgelegt und äußerst sparsam, was den Stromverbrauch angeht.

Wenn ihr euch den Remix Mini bei Kickstarter bestellen wollt, achtet darauf, dass noch 20 US-Dollar Versandkosten hinzukommen. Ausgeliefert werden soll der Android-PC schon im Oktober 2015.

via stadt-bremerhaven.de

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2 Antworten
  1. von Manu am 17.07.2015 (11:27 Uhr)

    Schade, die earlybirds sind schon weg. Nächster Preis 30$ + 20$ versand

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  2. von Günstiger als gedacht am 17.07.2015 (12:16 Uhr)

    Das Besondere ist meines Erachtens nach, das er für diesen Preis WiFi und Bluetooth an Bord hat. Im HTPC-Bereich wäre Infrarot noch ganz interessant.
    WiFi+Bluetooth machen den RasPi schnell fast doppelt so teuer und belegt USB-Ports und 4 Ampere-Netzteile für RasPi sind schlecht zu kriegen.
    Gabs hier nicht auch mal einen Artikel wo begründet wurde das ein WiFi-Adapter 13 Euro kosten müsste und dann schon ganz günstig wäre.

    Die Rechenpower für Win10 hat ein 4Core-Raspi2.0 doch schon "lange" so das das für Android@FullHD eigentlich auch zu erwarten war.
    Interessant ist, ob sich die Distro auf RasPi, SmarTVs und natürlich FireTV usw. verbreitet.

    Und bitte endlich dran gewöhnen die Versionsnummern dranzuschreiben.
    - HDMI welche Auflösung und Hz. 2.5k-Displays sind inzwischen recht normal und gut bezahlbar wenn man nicht schlau ist und gleich UHD1(4k) holt.
    - USB welche Version 2.0 3.0 3.1 ? 2 USB-Ports sind recht knapp weil man ja meist wohl Tastatur und Maus braucht.
    - SD ? SDhc (nur bis 32GByte) oder SDxz(ganz viele Byte). Wenigstens MicroSD steht im Text.
    - Ethernet ? 100 oder 1000 ?
    Sogar ich glaube Chromecast hat inzwischen Ethernet weil WiFi nicht stabil genug ist wenn alle Nachbarn auch welches haben.
    - Damit sind wir bei WiFi ? 2.4 oder 5 (a) oder sogar (ac) ? 2.4 ist so überfüllt wie EDGE in der Großstadt.


    Hier wird gern über responsive berichtet, aber was sich ausser mir keiner fragt ist die Bedienung von Apps an Geräten ohne Touchscreens.
    Im Prinzip Maus+Tastatur. Aber auch am SmarTV ? Ich bezweifle das das gut flutscht und bequem ist.

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