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Android: Sicherheits-Apps fallen durch Praxistest

Die Stiftung Warentest hat 15 Sicherheits-Apps für unter die Lupe genommen. Das Ergebnis, welches sich in Ausgabe 07/2013 des hauseigenen Magazins „test“ finden lässt, ist ernüchternd. Die schlechtesten Anwendungen erkannten weniger als die Hälfte der 5.000 im Test eingesetzten Schadprogramme. Sieben sendeten sogar persönliche Daten an die Hersteller der Tools.

Android: Sicherheits-Apps fallen durch Praxistest

Die Verbraucherschutzorganisation Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test die Fähigkeiten gängiger Sicherheits-Apps für das Android-Betriebssystem untersucht. Dabei bewerteten die Tester neben dem eigentlichen Schutz vor Schadsoftware auch die Belastung des Smartphones oder die Handhabung der Tools. Auch die Möglichkeiten nach Verlust des Gerätes, also Ortung oder Sperrung des Smartphones, sowie der Datenschutz der Nutzer waren bewertungsrelevante Kriterien. Darüber hinaus wurde überprüft, wie oft eine App Fehlalarm auslöste und wie vielseitig sie ist.

Stiftung Warentest: Testsieger aller 15 getesteten Sicherheits-Apps war McAfee Antivirus & Security. (Bild: Google PlayStore)
Stiftung Warentest: Testsieger aller 15 getesteten Android-Sicherheits-Apps war „McAfee Antivirus & Security“. (Bild: Google PlayStore)

Testgerät: Samsung Galaxy S3 beladen mit 5.000 schadhaften Apps

Zu Testzwecken wurden insgesamt 5.000 bekannte Schadprogramme installiert. Da zwei der getesteten Apps nicht einmal die Hälfte der Malware-Programme erkannten, wurden diese mit „mangelhaft“ bewertet. Acht weitere Sicherheits-Apps schafften gerade mal ein „ausreichend“. Keine Bewertung, die man sich von einer Sicherheits-App wünscht, die unter Umstände, private Informationen vor dem Zugriff Fremder schützen soll. Zumal eine Studie von Juniper Networks davon ausgeht, dass die Anzahl mobiler Schadsoftware im Zeitraum März 2012 bis März 2013 um beängstigende 614 Prozent gestiegen ist.

Von den 15 getesteten Sicherheits-Tools sendeten sieben sogar private Daten des Nutzers wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Positionsdaten an die Entwickler der Apps. Dass es auch besser geht, zeigten die beiden Spitzenreiter „McAfee Antivirus & Security“ sowie „Mobile Security & Antivirus“ von AVAST. Die McAffee-App konnte sich mit einer Note von 1,9 den Spitzenplatz sichern. Sie kostet Nutzer jährlich jedoch ganze 30 Euro. Die kostenlose Sicherheits-App aus dem Hause Avast bekam die Note 2,1. Beide Apps lassen sich im PlayStore herunterladen.

Den vollständigen Test findet ihr in Ausgabe 07/2013 des test-Magazins oder als kostenpflichtigen Download auf der Webseite der Stiftung Warentest.

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Quelle des Vorschaubildes: © maxkabakov - Fotolia.com

 

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3 Antworten
  1. von reraiseace am 27.06.2013 (19:26 Uhr)

    Ich habe mir den Testbericht angeschaut. Es wird namentlich nichts genannt. Genauso wenig, wie die Anzahl der erkannten Bedrohungen je App. Lediglich im Text wird mal davon gesprochen, dass TrustGo, AVG und Bitdefender fast alles fanden. Am schlechtesten waren MyAndroid und NQ. Es steht lediglich ein Wert da. Das sagt rein gar nichts aus. Kurz um: Der Test ist mal wieder nicht ernst zunehmen. Wäre bei Stiftung Warentest nicht das erste Mal.

    Die Anzahl von 5000 installierten Apps auf einem S3 klingt etwas sehr hoch. Welcher arme Mensch hat sich da die Finger wund getippt?

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  2. von reraiseace am 27.06.2013 (19:30 Uhr)

    Nachsatz: Da stimmt was ganz und gar nicht. Im Text wird davon gesprochen, dass beispielsweise AVG besonders viel finden würde. Dabei wurde es aber für den Schutz mit 3,5 bewertet. Hingegen McAfee fand dann wohl nicht so viel, bekommt aber für den Schutz eine 2,2. Wie erklärt sich das jetzt?

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  3. von Tobias am 28.06.2013 (09:16 Uhr)

    Das ist natürlich wieder klar, mein App ist nicht sicher ^^
    Die frage ist, testen die das nicht selber ? Das kann doch nicht so schwer ein, zu prüfen ob ein App eine Sicherheitslücke besitzt.

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