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Android-Sperrmuster in Buchstabenform sind Einladung für Smartphone-Diebe

    Android-Sperrmuster in Buchstabenform sind Einladung für Smartphone-Diebe

Android-Sperrmuster. (Foto: Marte Løge, via Ars Technica)

In ihrer Abschlussarbeit hat eine norwegische Uni-Absolventin nachgewiesen, dass viele Sperrmuster von Android-Smartphones ähnlich vorhersehbar sind wie einfach gewählte Passwörter.

Sperrmuster sollen Smartphone-Displays sichern

Die nach Hacker-Angriffen im Netz veröffentlichten Passwörter zeigen seit Jahren immer wieder von neuem ein verstörendes Muster. Nutzer setzen oft ganz einfache Passwörter ein, sei es nun „Password“ oder „123456“. Ähnlich verhält sich das offenbar bei den seit 2008 auf Android-Smartphones möglichen Sperrmustern, bei denen Nutzer eine Kombination aus der Verbindung von bis zu neun Punkten zur Sperrung ihres Smartphone-Displays verwenden können.

So sehen schwache Android-Sperrmuster aus. (Foto: Marte Løge, via Ars Technica)
So sehen schwache Android-Sperrmuster aus. (Foto: Marte Løge, via Ars Technica)

Die Absolventin der norwegischen Universität für Technik und Naturwissenschaften, Marte Løge, hat in ihrer Abschlussarbeit 4.000 solcher Sperrmuster für Android-Geräte untersucht und herausgefunden, dass durchschnittlich nur fünf Knotenpunkte für das Muster verwendet wurden, die meisten nutzten vier. Mehr als drei Viertel der befragten Testpersonen starteten ihr Muster in einer der vier Ecken, mit 44 Prozent fast die Hälfte begann oben links.

Hochkomplexe Sperrmuster schwerer merkbar

Der Grund für die wenig komplex gewählten Sperrmuster ist ähnlich wie der, aus dem schwache Passwörter gewählt werden: Die Menschen können sich Muster mit einem hohen Grad an Komplexität schlicht nicht merken, wie Løge gegenüber Ars Technica erklärte. Dabei würden zwar sowohl Männer als auch Frauen eher zu einfachen Mustern, etwa mit nur vier Knoten, greifen. Allerdings seien gerade junge Männer laut der Untersuchung darum bemüht, eine möglich komplexe Kombination für das Sperrmuster zu erstellen.

Zu den einfach knackbaren Sperrmustern gehören demnach Muster in Form eines Buchstabens, oft des Anfangsbuchstabens des Nutzernamens. Løge rät daher verständlicherweise dazu, komplexe Muster unter der Verwendung möglichst vieler Knoten (maximal neun) zu erstellen. Außerdem sollten Smartphone-Besitzer in ihren Settings einstellen, dass die Sperrmuster bei der Eingabe nicht sichtbar sind, damit potenzielle Diebe es schwerer haben, diese beim Blick über die Schulter zu ergattern.

via arstechnica.com

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