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Entwicklung

Android Studio 2.0: Großes Update soll Entwicklungs-Workflow dramatisch beschleunigen [Update]

    Android Studio 2.0: Großes Update soll Entwicklungs-Workflow dramatisch beschleunigen [Update]

Android Studio 2.0 (Bild: Google)

Google hat einen neuen großen Versionssprung für seine Android-Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Zu den größten Neuerungen gehören die Instant-Run-Funktion und ein GPU Profiler. Android Studio 2.0 steht ab sofort als Vorschauversion zum Download bereit.

Update vom 08. Februar 2016: Google hat eine Beta-Version seiner im November angekündigten neuen Entwicklungs-Umgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Sie kann ab sofort im Beta-Release-Channel heruntergeladen werden. Im entsprechenden Ankündigungs-Artikel im Android-Developers-Blog erhaltet ihr einen Überblick über alle Neuerungen.

Android Studio 2.0: Schneller und stabiler

Beitrag vom 24. November 2015: Im Zuge des Android-Developer-Summit haben die beiden Googler Dave Burke und Stephanie Cuthbertson die neue Android-Studio-Version vorgestellt. Über zwei der neuen Features dürften Android-Entwickler sich besonders freuen. Denn das Integrated Development Environment (IDE) zum Schreiben und Testen von Android-Apps ermöglicht, dank des neuen Features „Instant Run“, Code-Änderungen oder veränderte Ressourcen ohne lange Wartezeit und Umwege im laufenden Emulator oder auf einem Testgerät auszuprobieren. Instant Run soll Entwicklern den Eindruck vermitteln, so direkt wie bei HTML programmieren zu können – nach Änderung des Codes und einem Reload erhält man einen Blick auf die Anpassungen.

Laut der Group-Product-Managerin für Android Studio, Stephanie Cuthbertson, sei die Deployment-Geschwindigkeit unter Android Studio 2.0 zu einem kompletten Build zwei bis 2,5 Mal schneller als bisher. Das neue Feature kann bei allen Apps eingesetzt werden, die für Android 4.0 Ice Cream Sandwich und neuer entwickelt werden.

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Instant Run soll die App-Entwicklung mit Android Studio 2.0 schneller machen. (Screenshot: Google)

Zur Nutzung von Instant Run ist ein Grade-Plugin erforderlich. Wie die Installation vonstatten geht und welche Code-Änderungs-Szenarien schon unterstützt werden und welche noch einen Restart der Aktivitäten erfordern, zeigt eine Übersicht in der Instant-Run-Dokumentation.

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Android Studio 2.0 Instant Run: Ein Klick auf „Run“ setzt die Änderungen direkt in der laufenden App um. (Screenshot. Google)

Android Studio 2.0: GPU-Profiler noch experimentell

Das zweite große neue Feature ist der GPU-Profiler. Mithilfe dieses Tools kann der GPU-Status untersucht werden, um nachvollziehen zu können, warum ein bestimmtes Rendering-Ergebnis zustande gekommen ist. Der Profiler ist standardmäßig nicht installiert, da er sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.

Der GPU-Profiler in Android Studio 2.0 befindet noch in einem experiementellen Stadium. (Bild Google)
Der GPU-Profiler in Android Studio 2.0 befindet noch in einem experiementellen Entwicklungsstadium. (Bild Google)

Neugierige können ihn in der SDK-Tool-Sektion des SDK-Managers finden. Zur Installation muss die Trace-Library in das eigene Projekt geladen werden. Weitere Details und Installationshinweise findet ihr in der GPU-Profiler-Dokumentation.

Außer den beiden Neuerungen führt Google mit Android Studio 2.0 neue Emulatoren ein, die schneller laufen können als aktuelle Geräte, um auch für die Zukunft gewappnet zu sein. Außerdem wurde das Interface verbessert: Entwickler können typische Aktionen wie das Auslösen einer Kamera und Co. einfacher durchführen. Darüber hinaus ist es möglich, unterschiedliche Netzwerk-Geschwindigkeiten zu emulieren sowie ein GPS-Signal – sogar mit vorgegebenen Pfaden. Überdies ist der Zugriff auf die Standard-Google-Play-Dienste integriert worden. Ebenso erfreulich: Die Größe des Emulator-Fensters lässt sich ändern, um unterschiedliche Displaygrößen zu testen.

Bei Android Studio 2.0 handelt es sich, wie eingangs erwähnt, noch um eine Preview-Version, die im Canary-Channel zum Download bereitsteht. Es ist zu empfehlen, die Preview auch als solche zu behandeln und sie noch nicht als Hauptentwicklungs-Werkzeug zu verwenden – in der finalen Version soll Android Studio 2.0 aber stabiler laufen als die aktuelle Entwicklungsumgebung. Man sollte weiterhin eine stabile Android-Studio-Version installiert haben.

via techcrunch.com

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