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Googles Virtual-Reality-Brille kommt noch in diesem Jahr, mit Android VR im Schlepptau

    Googles Virtual-Reality-Brille kommt noch in diesem Jahr, mit Android VR im Schlepptau

Virtual-Reality-Brille: (Bild Google)

Dass Google mit Hochdruck seinen Virtual-Reality-Bereich ausbauen will, ist seit einiger Zeit bekannt. Jetzt berichtet die Zeitung Financial Times, dass wir schon in diesem Jahr mit einer Virtual-Reality-Brille aus Mountain View rechnen können – mit Android-VR-Unterstützung, die ein Teil von Android 7.0 „N“ sein könnte.

Android VR als Schnittstelle für Googles Virtual-Reality-Brille

Virtual Reality könnte in diesem Jahr groß rauskommen – kein Wunder, schließlich bereiten Facebook mit seiner Oculus Rift und HTC mit der HTC Vive ihre ersten marktreifen Produkte vor. Dass Google nicht tatenlos zusehen will und an einem verbesserten Nachfolger seiner Papp-VR-Bille „Cardboard“ arbeitet, ist vor einigen Wochen bekannt geworden. Doch damit nicht genug: Wie die Financial Times (FT) berichtet, ist auch eine entsprechende Software in Arbeit, die in das hauseigene mobile OS integriert werden soll: Android VR.

Cardboard ist nur der Anfang: Bald gibt es auch „echte“ Virtual-Reality-Brille von Google – mit Android- VR-Support. (Bild: Google)
Cardboard ist nur der Anfang: Bald gibt es auch „echte“ Virtual-Reality-Brille von Google – mit Android- VR-Support. (Bild: Google)

„VR is too important and too powerful a medium to be accessible to only a few.“ – Google.

Dem Bericht der Financial Times zufolge ist für die Nutzung der in Entwicklung befindlichen VR-Brille ein Android-Smartphone vonnöten, das wie bei Samsungs Gear VR als Display und Recheneinheit fungiert. Im Unterschied zu Samsungs Headset, das nur mit einigen Galaxy-Smartphones kompatibel ist, soll die Google-Brille aber mit einem breitem Spektrum von Android-Geräten funktionieren.

Die neue VR-Brille soll der FT zufolge aus Kunststoff bestehen und bessere Linsen als auch Sensoren als Googles Cardboard besitzen. Um die VR-Experience für Nutzer zu optimieren, soll Google nicht nur bessere Hard- sondern auch Software entwickeln, die in das hauseigene OS Android integriert werden soll, so eine mit der Materie vertraute Quelle. Bisher musste zur Nutzung von Cardboard eine entsprechende App aus dem Play Store geladen werden.

Android VR als Bestandteil von Android 7.0 „N“?

Die verbesserte Version des Samsung Gear VR-Headsets verwandelt mit Hilfe von Oculus jedes Samsung-Smartphone in ein Virtual Reality-Gerät. (Bild: Samsung)
Exklusiv: Samsungs Gear-VR-Headset macht aus jedem Samsung-Smartphone in ein Virtual Reality-Headset. Googles „Nexus VR“ mit Android-VR-Support soll mit vielen Smartphones funktionieren. (Bild: Samsung)

Android VR, so der mutmaßliche Name des Systems, soll es Entwicklern ermöglichen, bessere VR-Apps zu entwickeln, die latenzfreier und hochwertiger sind als bisherige Lösungen. Eine geringere Latenz helfe außerdem dabei, Übelkeit und Schwindelgefühle zu reduzieren. Beides sind Symptome, die beim längeren Tragen einer VR-Brille auftreten können.

Die FT spekuliert, dass Google bei seiner VR-Brille mitsamt Software eine ähnliche Politik an den Tag legen könnte wie bei seinen Nexus-Geräten: Es wird eine Flaggschiff-Reihe an VR-Brillen produziert, an der sich Hersteller bei der Produktion ihrer eigenen VR-Lösungen orientieren können. Ähnlich ist Google auch schon bei seiner Cardboard-Brille vorgegangen: Das Produkt wurde im Zuge der Google I/O 2014 angekündigt, das Schnittmuster inklusive einer Hilfe für Hersteller wurde Open Source zur Verfügung gestellt.

Wir können davon ausgehen, dass Google seine Brille mitsamt der VR-Software im Zuge der Entwicklerkonferenz Google I/O 2016, die zwischen dem 18. und 20. Mai 2016 stattfinden wird. Zeitgleich ist mit der Ankündigung von Android 7.0 „N“ zu rechnen, in das Android VR „eingebacken“ werden dürfte.

Passend zum Thema: Überteuertes Spielzeug oder Next Big Thing? Welche Virtual-Reality-Brillen wir 2016 kaufen können und was sie kosten

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2 Reaktionen
grep
grep

Hallo ...,

die Spiele- / Erotikbranche wird sich dieser Innovation(en) dankbar annehmen ... ich bin daher auf die zukünftigen (End-)Produkte sehr gespannt.

Ciao, Sascha.

Antworten
Cardboard für alle
Cardboard für alle

"Bisher musste zur Nutzung von Cardboard eine entsprechende App aus dem Play Store geladen werden."
Ich vermute, auch ohne die offizielle App kann man Cardboard nutzen. Im Prinzip weiss ich auch nicht wofür man die (ausser als Demo und vielleicht als Starter) braucht. Diese Rollercoaster usw. gehen vermutlich ja auch ohne die "offizielle App".

Es wäre schön wenn CyanoModGen auch ab 4.0 oder so die Desktops("Launcher") als Splitscreen anbieten könnte damit man bequem am Cardboard Android nutzen kann. De fakto wird wohl erwartet das man 90 Minuten still sitzt wie im Kino statt wie in echt zwischen Apps zu wechseln usw.
Wenn man Apps hoch und quer darstellen kann, kann man die Hoch-Ansicht auch gespiegelt anzeigen auch wenn Google-News oder Skype oder RSS-Reader anfangs nichts daraus machen werden. Aber die Wettervorschau bei Google-News hatte früher mehrere Daten übereinander und als 3D-Layer hintereinander wäre das auch ganz nett um Temperatur und Regen (und bitte endlich auch Taupunkt !!!) gleichzeitig sehen zu können.
Apps müssen in Cardboard keinen Vorteil bieten. Aber es wäre schön wenn man ohne viel Aufwand nette Features (welche noch entwickelt werden müssten) simpel einbauen könnte.

Ein RDP/Remote-Desktop als VR-App habe ich neulich im PlayStore schon gesehen. Ich bin also nicht der einzige der normale Apps im Cardboard (gerne auch ohne 3D-"Schnickschnack" nutzen will. Aber man könnte diese Email-Idee im Cardboard z.b. als kleine Häufchen auf dem Schreibtisch realisieren wo die Emails draufgeworfen werden und Emails "Aufblinken" oder besser greifbar werden wenn sie zum selben Thread gehören oder vom selben Absender sind oder gleiche Keywords enthalten.
http://t3n.de/news/plain-e-mail-inbox-zero-676717/

Auch die Bedienung taugt bisher leider oft zu wenig und ist das Hauptproblem obwohl alles andere völlig OK von Preis/Leistung ist. Aber wenn man was anderes machen will als Video gucken oder Spiele spielen oder diese netten Doku-VR-Apps nutzen, ist man ziemlich gehandicapped. Aber was will man auch von einem update-freien OS erwarten wo man seine Email-Adresse immer und immer wieder eintippen muss weil selbst-lernen wohl nicht dazugehört.... Schade das die Linux-Foundation sich nicht drum kümmert. Wir dachten Linux würde dem Volk die Verbesserung bringen. Stattdessen ist es schlechter updatebar als die meisten oder sogar alle Win95-Wintel-PCs.

Apple hat nicht 50"-Laptops gebracht sondern das iPad. Apple hat den PC in den Bildschirm eingebaut und wohl einen der ersten AiO-PCs mit dem iMac realisiert. Kleiner und profitabler. So wie Super-Sportwagen.
So gesehen könnte sein das Apple den Monitor/iTV/AppleTV einfach als Headset realisiert und dieses bekannte Apple-Prinzip endlich realisieren kann und Klobige Monitore durch elegante View-Headsets (Viewsets ?) ersetzt wie bei TNG der Commander LaForge (?) während die Android-Äquivalente dann aussehen wie die Borg... .

$199-Handies haben FullHD. Das neue Motorola-Handy hat wohl 2.5k. LG-Displays sind biegbar und können die Pixel (falls das was hilft) im gleichen Augenabstand anzeigen. Das ist alles heute schon günstig bezahlbar in ausreichenden Stückzahlen vorhanden und Apple hat auch noch Retina.
Jetzt braucht es also nur noch einen dieser DVDplayer+2*Kopfstützen-Display-für-lange-Autofahrten-Produzenten der Monitore/Fernseher als sowas realisiert.
Audio-Headsets mit 4GB Flash gibts ja auch schon und sind beim Joggen oder unterwegs vielleicht nette Musik/Hörspiel/NachrichtenVorlese-Funktion.
MiraCast, AirPlay usw. gibts auch schon. Bisher kombiniert es leider keiner und in fortschrittsfeindlichen, free-wifi-Freien Diktaturen sind die Rechtskosten und Risiken leider zu hoch während man in guten Ländern Segways oder StarWars-Roboter nachbauen kann und dafür anscheinend nicht existenzvernichtet wird nur weil man ein Anleitungs-Video bei Youtube hochlädt.
http://t3n.de/news/bb-8-star-wars-675590/

Monitore gibts bald vielleicht kaum noch und sie werden so wie Plattenspieler Spezial-Krams zu 90% im Business-Bereiche wie Geldautomaten, Infoterminals, Fahrkarten-Automaten und natürlich Supermarkt-Kassen.

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