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Angriff auf Google: Facebook startet eigene Suchmaschine mit OpenGraph-Daten

    Angriff auf Google: Facebook startet eigene Suchmaschine mit OpenGraph-Daten

Facebook startet eine eigene Suchmaschine mit den Daten aus dem OpenGraph und damit auch einen Angriff auf das Kerngeschäft von Google. Die neue Facebook-Suche bezieht ab sofort alle externen Websites mit ein, in die der Like-Button integriert ist. Facebook macht also den nächsten Schritt in Richtung Eroberung des gesamten Webs, die schon mit der Open-Graph-Vorstellung zu erahnen war.

Facebook bereitet den Spekulationen wie denn nun die Suche aussehen könnte ein Ende. Die neue Suchmaschine baut konsequenterweise auf das Grundprinzip von Facebook: In den Index kommt alles, was die Nutzer selbst interessant finden. Die Suchergebnisse der Facebook-Suche werden somit praktisch durch die eigenen Interessen gefiltert. Die „Likes“ bekommen dadurch einen besonderen Stellenwert, da sie zusammengenommen eine Art „persönlichen Suchfilter“ ergeben. Ob es in der Realität wirklich so aussehen wird ist aber noch unklar, da offizielle Informationen von Facebook noch ausstehen.

In der Facebook-Suche werden jetzt auch externe Seiten angezeigt (Bild: All Facebook)

Facebook vs Google

Stephen E. Arnold von Beyond Search sieht bei der Facebook-Suche drei recht interessante Vorteile im Vergleich zur Google-Suche:

  1. Kosten: Statt das gesamte Netz mit hohem finanziellen Aufwand zu scannen und in den Index zu bringen, begnügt sich Facebook mit Daten aus dem OpenGraph.
  2. Werbung: Ähnlich wie Apple mit seinem Werbeprogramm iAd, kann auch Facebook im Wettstreit um die Werbenden einen neuen Trumpf ausspielen: Werbung im engen Kontext der Nutzer-Interessen.
  3. Social Search: Facebook boomt nach wie vor. Mark Zuckerberg ist sich sicher: „Wenn wir weiter erfolgreich sind, haben wir eine gute Chance auf 1 Milliarde Nutzer zu kommen - dann wird es interessant sein zu sehen, wie sich das auszahlt“. Vermutlich hat Facebook schon jetzt 500 Millionen Nutzer, Tendenz steigend. Google dagegen hat mit seinen Social Network Versuchen Schiffbruch erlitten und ist weiter zum Zuschauen verdammt.

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3 Reaktionen
Innovatics

Man darf gespannt sein wie sich das auf das Suchverhalten auswirkt. Vielleicht wird es ja wirklich eine Twitter oder Google alternative. Zumindest aber erhöht es den Mehrwert für Webseitenbetreiber um die Facebook Buttons auf der eigenen Webseite zu integrieren.

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Daniel
Daniel

Interessante Info und gute Verweise auf den Kontext.

Anmerkung zum CMS: ein klickbares Image erweckt die Erwartung, eine höhere Auflösung des Bilds zu erhalten. Eine schattierte Ajaxspielerei in derselben Auflösung erfüllt diese Erwartung nicht so ganz.

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