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Angriff auf Spotify und Co: Apple plant Musik-Streaming-Service [Bericht]

Angriff auf Spotify und Co: Apple plant Musik-Streaming-Service [Bericht]

arbeitet offenbar an einem eigenen Musik-Streaming-Service, der ähnlich wie und Pandora funktionieren soll. Der Dienst soll kostenlos angeboten und über finanziert werden. Noch wird über die Lizenzierung verhandelt. Eine Vorstellung im Rahmen des Apple-Events am 12. September ist daher wenig wahrscheinlich.

Angriff auf Spotify und Co: Apple plant Musik-Streaming-Service [Bericht]

Musik-Streaming: Werbegestützt und kostenlos

Der mögliche Einstieg Apples in den Musik-Streaming-Markt dürfte für Sorgenfalten bei den künftigen Rivalen sorgen. Mit seinem iTunes Store hat der Konzern den Weg für digitale Musik-Downloads mitgeebnet. Der geplante Musik-Streaming-Service soll werbegestützt sein und kostenlos angeboten werden, denkbar sei auch ein zusätzliches Abo-Modell, wie die New York Times berichtet. Auf den Dienst soll von den verschiedenen Apple-Geräten wie iPod, iPhone, iPad oder Mac zugegriffen werden können. Eventuell können auch PC-Nutzer den Musik-Streaming-Service nutzen.

iPod touch: Musik-Streaming-Service für alle Apple-Geräte

In Sachen Lizenzierung will Apple eigene Wege gehen. Statt wie die Konkurrenz auf vorgegebene Lizenzierungsmodelle zu setzen, will der Konzern mit den Labels direkt verhandeln und einzelne Verträge abschließen. Das könnte Apple mehr Freiheiten und den Usern mehr Freiheiten bei der Musikauswahl geben. Die Verhandlungen stehen aber offenbar erst am Anfang, sodass mit einem Start des Apple-Musik-Streaming-Services erst in einigen Monaten zu rechnen ist.

Musik-Streaming-Service als App

Der Dienst könnte in Form einer App angeboten werden, die Zugang zum iTunes-Account erhält, um den Musik-Geschmack der User einschätzen zu können. Im vergangenen Jahr hatte Apple mit iTunes Match bereits ins Musik-Streaming-Business hineingeschnuppert – auch in Deutschland. Allerdings mussten die mit iTunes Match über die gestreamten Alben und Songs bereits im Besitz des Users sein. Zudem wird eine jährliche Gebühr in Höhe von 24,99 Euro fällig.

Analysten sind jedenfalls einigermaßen überrascht über Apples Pläne, Musik-Streaming-Anbieter zu werden. Denn noch lässt sich mit diesen Diensten kaum Geld verdienen, obwohl die Nutzerschar ständig wächst. Der gesamte Markt für Online-Radio-Services spielt weniger als eine Milliarde Dollar pro Jahr ein. Zudem gibt es bereits etablierte Dienste. Mal sehen, was sich Apple ausgedacht hat, um die Konkurrenz zu schocken.

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3 Antworten
  1. von achisto am 07.09.2012 (12:24 Uhr)

    Klar gibt es etablierte Dienste, nur Apple hat den Vorteil, dass sie den Dienst auf allen Systemen integrieren können und so auf eine hohe Basis an Nutzern zurückgreifen können, schon alleine die iOS-Nutzer sind ausreichend dafür.

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  2. von Christian am 07.09.2012 (16:17 Uhr)

    "wird es wieder darauf hinauslaufen, dass du zwangsweise einen Mac, iPhone, iPad etc. mit iTunes benutzen musst."

    Die Befürchtung habe ich auch. Werde jedenfalls bei Spotify bleiben.

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  3. von Smokey_Bud am 11.09.2012 (10:08 Uhr)

    Natürlich muss Apple wieder einen weiteren Markt erobern, so lange bis alles in Apples Besitz ist. Nicht mehr lange und wir leben in der Applekratie. Ich warte schon darauf, dass Apple eine eigene Bank nebst dazugehöriger Ratingagentur aus dem Boden stampft und den ersten Appelstore auf dem Mars errichtet.

    Ich finde diese Entwicklung jedenfalls eher Besorgniserregend.

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