Musik-Streaming: Werbegestützt und kostenlos
Der mögliche Einstieg Apples in den Musik-Streaming-Markt dürfte für Sorgenfalten bei den künftigen Rivalen sorgen. Mit seinem iTunes Store hat der Konzern den Weg für digitale Musik-Downloads mitgeebnet. Der geplante Musik-Streaming-Service soll werbegestützt sein und kostenlos angeboten werden, denkbar sei auch ein zusätzliches Abo-Modell, wie die New York Times berichtet. Auf den Dienst soll von den verschiedenen Apple-Geräten wie iPod, iPhone, iPad oder Mac zugegriffen werden können. Eventuell können auch PC-Nutzer den Musik-Streaming-Service nutzen.
In Sachen Lizenzierung will Apple eigene Wege gehen. Statt wie die Konkurrenz auf vorgegebene Lizenzierungsmodelle zu setzen, will der Konzern mit den Labels direkt verhandeln und einzelne Verträge abschließen. Das könnte Apple mehr Freiheiten und den Usern mehr Freiheiten bei der Musikauswahl geben. Die Verhandlungen stehen aber offenbar erst am Anfang, sodass mit einem Start des Apple-Musik-Streaming-Services erst in einigen Monaten zu rechnen ist.
Musik-Streaming-Service als App
Der Dienst könnte in Form einer App angeboten werden, die Zugang zum iTunes-Account erhält, um den Musik-Geschmack der User einschätzen zu können. Im vergangenen Jahr hatte Apple mit iTunes Match bereits ins Musik-Streaming-Business hineingeschnuppert – auch in Deutschland. Allerdings mussten die mit iTunes Match über die iCloud gestreamten Alben und Songs bereits im Besitz des Users sein. Zudem wird eine jährliche Gebühr in Höhe von 24,99 Euro fällig.
Analysten sind jedenfalls einigermaßen überrascht über Apples Pläne, Musik-Streaming-Anbieter zu werden. Denn noch lässt sich mit diesen Diensten kaum Geld verdienen, obwohl die Nutzerschar ständig wächst. Der gesamte Markt für Online-Radio-Services spielt weniger als eine Milliarde Dollar pro Jahr ein. Zudem gibt es bereits etablierte Dienste. Mal sehen, was sich Apple ausgedacht hat, um die Konkurrenz zu schocken.
Weiterführende Links:
- Apple Plans Web Radio Challenge to Pandora - New York Times
- Apple startet iTunes Match in Deutschland - t3n-News
- Alternativen zu Spotify: Musik-Streaming-Dienste im Vergleich - t3n-News
- Musik-Streaming-Dienste in Deutschland – Wer bietet was? [Infografik] - t3n-News
![musik-streaming Angriff auf Spotify und Co: Apple plant Musik-Streaming-Service [Bericht]](http://t3n.de/news/wp-content/uploads/2012/09/ipod_71614-205x115.jpg)
![Google Musik-Streaming als Spotify-Konkurrent kurz vor dem Start [Google I/O]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-464970_kopfhoerer_medium.jpg)







von Kai Neuwerth via facebook 07.09.2012 (12:23Uhr) 1.
Naja iTunes ist nicht schlecht und hat mit Spotify eigentlich auch nichts zu tun. Aber ich glaube auch nicht, dass Apple es schafft, einen besseren Service anzubieten - es sei denn sie haben das selbe Angebot, sind aber billiger. War aber noch nie der Fall ^^
von achisto 07.09.2012 (12:24Uhr) 2.
Klar gibt es etablierte Dienste, nur Apple hat den Vorteil, dass sie den Dienst auf allen Systemen integrieren können und so auf eine hohe Basis an Nutzern zurückgreifen können, schon alleine die iOS-Nutzer sind ausreichend dafür.
von René Hornig via facebook 07.09.2012 (12:24Uhr) 3.
die nahtlose integration in die appletechnologie dürfte hier klare vorteile bringen … wenn es aber qualitativ so "toll" wird wie ping, dürfens gern behalten. ;)
von Oskar Hasinski via facebook 07.09.2012 (12:36Uhr) 4.
endlich!
von Stefan Paulus via facebook 07.09.2012 (12:39Uhr) 5.
Warum finden eig. alle gut dass Äpfel immer mehr Märkte fickt und bei anderen Unternehmen ist das schon ein Skandal...?
von Christian Vogt via facebook 07.09.2012 (12:40Uhr) 6.
Doch, man muss schon iTunes als Messlatte nehmen und kann die Funktionalität natürlich mit Spotify vergleichen, einziger Unterschied ist im Prinzip das die Medien aus dem Netz kommen und nicht von der lokalen Festplatte. Spotify macht aktuell alles richtig, die App integriert sich sehr gut sowohl unter Windows als auch Mac OS und iOS, und die Preis stimmen auch halbwegs. Wenn der Dienst auch nur annähernd so rüber kommt wie iTunes lass ich die Finger von ;)
von Olli Wi via facebook 07.09.2012 (12:48Uhr) 7.
"...das Fürchten lehren" - Nur weil Apple was plant? Warum soll Apple schon vorneweg besser sein? So lässt sich die Überschrift interpretieren. Es wird sich zeigen ob Apple den anderen Diensten das Fürchten lehren kann. Nicht alles was Apple macht oder gemacht hat, ist gut. Es ging nicht immer mit rechten Dingen zu. Wie geschrieben, warten wir doch erst einmal ab ob Apple hier die anderen Dienste abhängen kann oder eher auf selber Wellenlänge spielen wird.
von Ja Su via facebook 07.09.2012 (12:53Uhr) 8.
Die "nahtlose Integration in Apple-Dienst" würde mir persönlich besonders aufstoßen. Wenn es Apple schaffen sollte einen guten Service zu bieten, wird es wieder darauf hinauslaufen, dass du zwangsweise einen Mac, iPhone, iPad etc. mit iTunes benutzen musst. Andere Systeme würden, wie immer, außen vor bleiben.
von Stephan Jäckel via facebook 07.09.2012 (14:22Uhr) 9.
Zumindest können bei einem Musik-Streaming Dienst keine chinesischen Studenten als Arbeitssklaven missbraucht werden..... es sei denn man zwingt sie uralte Songs als neu aufzunehmen, an denen dann Apple die Rechte einklagen kann.......http://www.golem.de/news/huai-an-foxconn-zwingt-studenten-zu-montagearbeiten-an-iphone-5-1209-94406.html
von Christian 07.09.2012 (16:17Uhr) 10.
"wird es wieder darauf hinauslaufen, dass du zwangsweise einen Mac, iPhone, iPad etc. mit iTunes benutzen musst."
Die Befürchtung habe ich auch. Werde jedenfalls bei Spotify bleiben.
von Dan Vierich via facebook 07.09.2012 (16:18Uhr) 11.
Perfekt, alles aus einer Hand und ich brauch nicht für jeden Mist einen Account/App. Abwarten wie es wird und ob es überhaupt was wird.
von Aufgepasst, Spotify: Apple bastelt an St… 07.09.2012 (19:54Uhr) 12.
[...] New York Times via T3NWenn du hier neu bist, dann abonniere am besten den RSS-Feed um auf dem Laufenden zu bleiben. Über [...]
von Uwe Schmitt via facebook 08.09.2012 (19:55Uhr) 13.
Ich mag Euer Magazin, Eure Website und Eure Facebook-Seite, echt! Aber wenn's um Apple geht ("das Fürchten lehren"), seid Ihr IMMER total wech… Man könnte meinen, Ihr bekommt von Apple für jeden "Pro-Apple-Artikel" einen 10,- € iTunes-Gutschein… LOL! Also, wenn's geht, setzt mal diese komische Brille ab, dann wird's auch wieder objektiv…
von Spotify: Musik auch im Browser hören »… 10.09.2012 (09:44Uhr) 14.
[...] und der engen Verzahnung des Dienstes mit Facebook, wurde vor einigen Tagen berichtet, dass auch Apple an einem eigenen Musik-Streaming-Dienst arbeitet. Mittlerweile wird dieses Feld von vielen unterschiedlichen Anbietern beackert, so dass [...]
von Smokey_Bud 11.09.2012 (10:08Uhr) 15.
Natürlich muss Apple wieder einen weiteren Markt erobern, so lange bis alles in Apples Besitz ist. Nicht mehr lange und wir leben in der Applekratie. Ich warte schon darauf, dass Apple eine eigene Bank nebst dazugehöriger Ratingagentur aus dem Boden stampft und den ersten Appelstore auf dem Mars errichtet.
Ich finde diese Entwicklung jedenfalls eher Besorgniserregend.
von Quo vadis, Apple? Oder: Viva la Revoluci… 17.09.2012 (01:08Uhr) 16.
[...] revolutioniert Apple ja mit einem Streaming-Dienst zum zweiten Mal den Massenmarkt für Musikvertrieb? Vielleicht muss ich mich in einigen Jahren dank eines iTV wirklich nicht mehr über unsmartes TV [...]
von Apple-Internetradio: Sony bremst Start d… 01.10.2012 (14:31Uhr) 17.
[...] neue Dienst sollte zunächst in Konkurrenz zu Streaming-Services wie Spotify an den Markt gehen. Mittlerweile plant Apple stattdessen ein kostenloses Internetradio, das [...]
von Ausmusiziert: Apple begräbt Ping » t3n… 29.11.2012 (16:32Uhr) 18.
[...] könnte nun seine Energie in den angeblich geplanten Spotify-ähnlichen Musik-Streaming-Service stecken. Beim Apple-Event war von dem möglicherweise bevorstehenden Internet-Radio-Dienst zwar [...]
von Neue digitale Welt 08.03.2013 (15:08Uhr) 19.
[...] haben wird, weil sie einfach unfassbar schnell und mit großer Auswahl glänzen kann. Wenn man Musik stream, bekommt man legal Musik zu hören, für die man früher in die Stadt fahren und eine CD kaufen [...]