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AngularJS Days: „Mit Ionic sollte sich nur beschäftigen, wer sich mit AngularJS auskennt“

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Aaron Czichon ist Speaker auf den AngularJS Days, die vom 5. bis 7. Oktober 2015 in Berlin stattfinden. Im Interview mit Thomas Wießeckel, Redakteur von entwickler.de und des PHP Magazins, spricht er über Cross-Plattform-Entwicklung und die Auswirkungen von AngularJS 2 auf Ionic.

Entwickler, die AngularJS Days in Berlin rufen

Die Workshops der AngularJS Days vermitteln neben dem Ionic-Framework auch Themen wie AngularJS-Grundlagen, Mobile Apps, Direktiven in AngularJS, Unit-Testing oder E2E-Testing in AngularJS. Zusammen mit den parallel laufenden  JavaScript Days und den HTML5 Days bieten die AngularJS Days  insgesamt 30 Workshops mit 19 JavaScript- und HTML5-Experten. Zu diesen zählt auch Aaron Czichon.

AngularJS-Experte Aaron Czichon im Interview

AngularJS-Experte Aaron Czichon. (Foto: Software & Support(
AngularJS-Experte Aaron Czichon. (Foto: Software & Support)

Ende 2014 gründete Czichon die deutsche Ionic-Community und als Mitglied der Ionic-Alpha-Gruppe erhält er die aktuellsten Neuerungen und Tools zum Test. Im Gespräch mit Thomas Wießeckel gibt Aaron Czichon schon einen Vorgeschmack auf seinen Workshop, in dem er innerhalb eines Tages mit den Teilnehmern eine komplette App für iOS und Android entwickeln wird.

Thomas Wießeckel: Aaron, woher kommt deiner Meinung nach der Wunsch, mit Webtechnologien für mobile Geräte zu entwickeln?

Aaron Czichon: Eigentlich ist das ganz einfach. Web-Technologien sind längst nicht mehr nur für das klassische Web gedacht. Sie bieten viele weitere Möglichkeiten. Dabei geht es nicht um Machbarkeit, sondern darum, gegebene Technologien und deren Vorteile zu nutzen. HTML5 und JavaScript eignen sich aus mehreren Gründen perfekt für die Entwicklung von mobilen Applikationen. Zum einen kann man mit ihnen schnell für unterschiedliche Plattformen entwickeln, und zum anderen ist es einfach, ein responsives Design für unterschiedliche Gerätegrößen zu schaffen.

Wießeckel: Immer einen Blick wert sind die Ionic-Services – welche davon sind deiner Meinung nach besonders hervorzuheben?

Czichon: Einen Service davon im Einzelnen hervorzuheben ist schwierig. Jeder dieser Services bildet einen oder mehrere Anwendungsfälle ab und ist dafür bestens geeignet. Nach aktuellem Stand würde ich jedoch vor allem den Ionic-Push-Service hervorheben, da dieser zum aktuellen Zeitpunkt am besten ausgereift ist und für alle Entwickler zur Verfügung steht.

Der Service bietet eine gute Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen an Android- und iOS-Clients zu verteilen, ohne sich um plattformspezifische Eigenheiten kümmern zu müssen. Man hat quasi eine einzige Anlaufstelle, um Benachrichtigungen an beide Plattformen verteilen zu können. Das spart Zeit bei der Entwicklung und ist dazu noch sehr gut in das Ionic-Universum integriert.

Wießeckel: Als Mitglied der Alpha-Gruppe kennst du bestimmt schon einige Features, die der Öffentlichkeit bisher noch unbekannt sind. Worauf legt das Team momentan ein besonderes Augenmerk?

Die AngularJS-Days finden vom 5. bis 7. Oktober in Berlin statt. (Logo: Software & Support)
Die AngularJS Days finden vom 5. bis 7. Oktober in Berlin statt. (Logo: Software & Support)

Czichon: Auf die Weiterentwicklung der Ionic-Services. Fast täglich gibt es dafür neue Änderungen, Erweiterungen und Fehlerbehebungen. Man kann sehr klar erkennen, dass das Ziel ist, ein Backend aus Services zu schaffen, die perfekt miteinander arbeiten und sich ergänzen, aber auch eigenständig funktionieren können. Neben der Weiterentwicklung der Services steht bei einigen Entwicklern ganz klar die Entwicklung von Ionic 2 auf der To-do-Liste. Ionic 2 wird parallel entwickelt und setzt dabei auf Angular 2 auf.

Wießeckel: Auf den AngularJS Days wirst du mit den Teilnehmern innerhalb eines Tages eine komplette App für iOS und Android entwickeln. Welches Rüstzeug ist dafür notwendig?

Czichon: Grundsätzlich sollte man einige Tools installiert haben, die bei der „normalen“ Entwicklung mit PhoneGap/Cordova nötig sind. Dazu zählen unter anderem: NodeJS, Cordova, die jeweiligen SDKs der Plattformen (Android SDK & iOS SDK) und natürlich eine geeignete Entwicklungsumgebung oder ein passender Texteditor. Sollte man für iOS entwickeln wollen, wird natürlich ein Mac mit OS X vorausgesetzt.

Wießeckel: Mit Version 2 von AngularJS soll vor allem der Mobile-Part des Frameworks gestärkt werden – wie wird sich das auf Ionic auswirken?

Czichon: Wie bereits erwähnt, wird parallel zur AngularJS 2 auch die Ionic Version 2 entwickelt. Diese baut, wie schon Ionic 1, auf Angular auf. AngularJS 2 bringt sehr viele Neuerungen, Anpassungen und Verbesserungen, und auch Ionic 2 wird davon profitieren. Eine Neuerung ist zum Beispiel die Definition von Components. Es wird also eigene Ionic-Components für das Framework geben. Die erste Preview von Ionic 2 steht auch aktuell kurz bevor. Dann kann man einen ersten Blick darauf werfen, was uns in Zukunft erwarten wird. Aber auch hier wird eine der wenigen Grundsätze von Ionic gelten: Sie sollten sich erst mit Ionic beschäftigen, wenn sie sich mit Angular auskennen.

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