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Anki Drive: Apple stellt smarte iOS-App zur Roboter-Steuerung vor [WWDC 2013]

Anki Drive: Apple stellt smarte iOS-App zur Roboter-Steuerung vor [WWDC 2013]

Auf der Entwicklerkonferenz () hat mit Anki Drive ein innovatives System zur Steuerung von Robotern vorgestellt. Das Startup dahinter ist laut Apple eines der spannendsten, die es derzeit gibt.

Anki Drive: Apple stellt smarte iOS-App zur Roboter-Steuerung vor [WWDC 2013]

Das iPhone wird mit Anki Drive zur Schaltzentrale

Mit Anki Drive reagieren alle Autos, vom iPhone gesteuert, auf ihre Umgebung. (Screenshot: Apple Keynote)
Mit Anki Drive reagieren alle Autos, vom iPhone gesteuert, auf ihre Umgebung. (Screenshot: Apple Keynote)

Um 13:15 Ortszeit bittet Apple-Chef Tim Cook den Anki-Entwickler Boris Sofman auf die Bühne. Der stellt eine iOS-App zur Robotersteuerung vor. Sie soll es Nutzern möglich machen, speziell dafür entwickelte Smart Cars über Bluetooth mit ihrem iOS-Gerät zu verbinden und zu steuern – ein mobiles Rennspiel, dass iOS-Geräte zur Schaltzentrale macht. Eine Art Carrera-Bahn fürs iPhone, könnte man meinen. Doch Anki Drive, so heißt die App (sprich AHN-key) ist viel mehr als das. Der Name übrigens kommt aus dem Japanischen und heißt soviel wie „mit dem Herz lernen“.

Einige Rennrunden später wird der Unterschied zu ferngesteuerten Rennautos deutlich. Jedes Smart Car ist mit Sensoren und intelligenter Software ausgestattet. „Wir haben die Rennautos so ausgestattet, dass sie tausende von Entscheidungen innerhalb einer Sekunde treffen können.“ Die Smart Cars verdienen diesen Namen offenbar wirklich und sind in der Lage, anderen Autos auszuweichen und ohne Einflussnahme des Nutzers den schnellsten Weg finden.

Anki Drive: Künstliche Intelligenz für den Alltag

Anki-Drive ist mehr eine Machbarkeitsstudie künstlicher Intelligenz als ein Rennspiel fürs iPhone. „Anki ist der erste Schritt in die Zukunft mit Robotern und künstlicher Intelligenz“, schreibt Anki-CEO Boris Sofman auf dem offiziellen Blog. Das Ziel des 2010 von Absolventen des Carnegie Mellon Robotics Institute gegründeten aus San Francisco ist es, „künstliche Intelligenz in das tägliche Leben zu bringen“, so Sofman – und zwar in Echtzeit und über mobile Spiele weit hinaus. Fünf Jahre Arbeit stecken in der Plattform.

Prominente Investoren investieren in Anki Drive

Ambitionierte Ziele haben ihren Preis. Neben Apple konnten die Anki-Machern auch prominente Investoren für ihr Konzept begeistern – insgesamt 50 Millionen Euro Kapital soll Anki eingenommen haben. Finanziert wurde Anki von den Investoren Andreessen Horowitz, Index Ventures und Sigma Two. Anki Drive soll es ab Herbst bei iTunes geben. Diejenigen, die nicht abwarten wollen, können die App schon jetzt laden, um sich auf die Spielerei einzustimmen.

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