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Startups

„Anti-Exit-Gesetz“: Sigmar Gabriel verschärft Fusionskontrollen für Startups

    „Anti-Exit-Gesetz“: Sigmar Gabriel verschärft Fusionskontrollen für Startups
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die Internet-Infrastruktur in Deutschland verbessern. (Foto: Shutterstock)

Die Bundesregierung um Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sorgt dafür, dass hochpreisige Startup-Exits in Deutschland künftig wohl erschwert werden und Number26 feiert das Jubiläum mit einem Zahlenfeuerwerk.

Bundesregierung setzt „Anti-Exit-Gesetz“ um

Trotz großer Widerstände will die Bundesregierung das Kartellrecht für Startups verschärfen. Am Mittwoch präsentierte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel turnusgemäß den Jahreswirtschaftsbericht 2016. Daraus geht hervor, dass Kartellbehörden die Übernahmen von Startups beispielsweise durch finanzkräftige Internetkonzerne künftig vorab prüfen sollen. Bislang war dies oft nicht möglich, da der Umsatz der zu erwerbenden Startups häufig zu niedrig gewesen ist.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. (Foto: Shutterstock)
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. (Foto: Shutterstock)

Noch im Dezember – als der Entwurf bekannt wurde – hatten sich zahlreiche Vertreter der hiesigen Startup-Szene für eine Streichung dieser Maßnahme eingesetzt. Sie kritisierten den Vorschlag anlehnend an das im vergangenen Jahr umstrittene „Anti-Angel-Gesetz“ als „Anti-Exit-Gesetz“, das Startup-Übernahmen unnötig erschwere. Mehr dazu bei Gründerszene.

Slideflight: Millionenbetrag für PowerPoint-Startup

Eine erfolgreiche Finanzierungsrunde kann Slideflight aus München vermelden: Wie das PowerPoint-Startup mitteilt, investiert die ebenfalls aus München stammende Venture-Kapital-Gesellschaft Senovo einen siebenstelligen Betrag. Die Idee zu Slideflight entstand einst in den Räumen von Senovo.

Mit SlideFlight lassen sich PowerPoint-Präsentationen bequem auf dem Smartphone mitverfolgen. (Screenshot: t3n)
Mit SlideFlight lassen sich PowerPoint-Präsentationen bequem auf dem Smartphone mitverfolgen. (Screenshot: t3n)

Das Startup macht PowerPoint-Präsentationen einfach und bequem über mobile Endgeräte abrufbar. Nach dem Download eines Add-Ins von Slideflight können Vortragende mit nur einem Klick die Präsentation veröffentlichen und bekommen eine sechsstellige ID zugewiesen. Mit dieser ID können die Zuhörer die Präsentation auf den Smartphones mit der Slideflight-App  in Echtzeit verfolgen  

Rocket Internet glaubt nicht mehr an Indien

Die schlechten Nachrichten für Rocket Internet reißen nicht ab. Wie bereits vor zwei Tagen bekannt wurde, ist der samwersche Startup-Inkubator mit seinem Portfolio im aufstrebenden Indien nicht zufrieden.

Demnach habe Rocket Internet in den letzten Monaten vergeblich nach Käufern für seine Portfolio-Unternehmen Fabfurnish und Printvenue gesucht. Bereits im vergangenen September wurde bekannt, dass die Bemühungen, den Essenslieferdienst Foodpanda an dessen Konkurrenten Zomato zu verkaufen, erfolglos geblieben sind. Mehr dazu bei Inc42.

Ein Jahr Number26: Das Vorzeige-Startup in Zahlen

Number26 hat sich zu einem der bekanntesten deutschen Fintech-Startups aufgeschwungen. Heute haben das Berliner Unternehmen um seine Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal den ersten Geburtstags gefeiert. Unter dem Motto „1 Jahr alt – 100.000 Kunden stark“ hat Number26 eine Infografik mit vielen aussagekräftigen Kennzahlen rund um sein exklusiv für das Smartphone entwickeltes Girokonto erstellt.

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Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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