Ilya Zhitomirskiy (20), Dan Grippi (21), Max Salzberg (22) und Raphael Sofaer (19) - Namen, die sich noch nicht so recht einprägen wollen, die aber durchaus das Potential haben als „The Geeks who killed Facebook“ in die Geschichte der Social Networks einzugehen. Denn sie wollen alles das anders machen, wofür Facebooks Mark Zuckerberg derzeit kritisiert wird.
Der Code von Diaspora soll offen sein, so dass andere Entwickler ihn übernehmen und nach ihren Vorstellungen weiterentwickeln können. Zudem soll die Kontrolle der Privatsphäre komplett den Nutzern selbst überlassen werden. Keine undurchsichtigen Einstellungen, keine versteckten Freigaben für Werbeprogramme, keine Datensammlungen und kein verstecktes Lama.
Die Erfolgsaussichten scheinen nicht schlecht zu sein. Facebook steht vor einer großen Zäsur und die mögliche Abwanderungswelle braucht ein neues Zuhause. Das Problem von Facebook liegt ja nicht darin, dass die Nutzer kein Interesse mehr an Social Networks haben, sie fühlen sich hier nur nicht mehr sicher. Ob Diaspora in der Lage ist, die abwanderungswilligen Facebook-User für sich zu gewinnen, wird auch davon abhängen, wie schnell sich Netzwerk entwickelt und technisch einwandfrei läuft. Aber es geht auch um Vertrauen.
Starttermin für Diaspora soll noch in diesem Sommer sein. Geld für ihr Projekt haben die New Yorker Geeks bereits über die Spenden-Plattform Kickstarter gesammelt. Aktuell sind es schon über 127.000 US-Dollar - zumindest hier scheint das notwendige Vertrauen bereits da zu sein.
[Update 25.11.2010: Diaspora Alpha: Erste Tests verlaufen eher enttäuschend]







15 Antworten
von Empfehlungen vom 15. May 2010 | Netzarti… 15.05.2010 (08:00Uhr) 1.
[...] Anti-Facebook „Diaspora“: Vier Geeks wollen das bessere Facebook bauen [...]
von Linkempfehlungen des Tages vom – 1… 15.05.2010 (08:08Uhr) 2.
[...] Anti-Facebook „Diaspora“: Vier Geeks wollen das bessere Facebook bauen [...]
von Facebook Alternative: Diaspora 16.05.2010 (14:54Uhr) 3.
[...] Vier Geeks aus New York wollen mit ihrem Projekt „Diaspora“ das neue, bessere und vor allem offene Facebook werden. Der Zeitpunkt für das „Anti-Facebook“ hätten sie wohl kaum besser wählen können, steht das Original doch derzeit seit der OpenGraph-Einführung im Windkanal der Kritik. Und wer nun denkt, vier junge Studenten könnten gegen den 400-Mio-Nutzer-Giganten eh nichts ausrichten: Auch Mark Zuckerberg fing klein an und hatte zum Start mit MySpace einen Riesen vor sich. (via Anti-Facebook „Diaspora“: Vier Geeks wollen das bessere Facebook bauen » t3n News) [...]
von Paul 17.05.2010 (02:20Uhr) 4.
Der eine heißt Max Salzberg? Schon mal jemand damit gerechnet, dass die sich mit den mittlerweile bereits 171 Tsd. USD einfach aus dem Staub machen könnten? Sicherlich ein interessantes Vorhaben, allerdings sehe ich nichts, wofür man schon jetzt Geld in die Hand nehmen sollte. Ich glaube nicht, dass da viel passieren wird. Aber ich lasse mich auch gern eines besseren belehren.
von DROIDIUM » Blog Archive » No… 17.05.2010 (07:15Uhr) 5.
[...] Via T3N [...]
von Thomas 28.05.2010 (10:54Uhr) 6.
Ein schöner Plan. Aber ( wie mein Vorredner ) schon erwähnt hat. Mark Zuckerberg und Max Salzberg. Irgendwie komisch.
Natürlich könnten Sie sich mit dem Geld ein schönes Leben machen ( für einige Wochen ) oder sie ziehen das Projekt wirklich auf. Ob es klappt ? Ich denke nicht !
von Facebook-Alternative: Mark Zuckerberg sp… 31.05.2010 (11:46Uhr) 7.
[...] 31.05.2010 (von Falk Hedemann) Der Facebook CEO Mark Zuckerberg hat nach eigenen Angaben das Anti-Facebook-Projekt Diaspora mit einer Spende in nicht bekannter Höhe unterstützt. In einem Interview mit dem amerikanischen [...]
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[...] Open Source Projekt auf, eine Alternative für den Marktführer Facebook anzubieten. Wie auch schon Diaspora setzen die Macher von Appleseed dabei auch auf die Mitarbeit der Open Source Community und suchen [...]
von Kandy 08.12.2010 (00:19Uhr) 11.
Es soll ja nicht die einzige kommende Soziale netzwerk sein.Angeblich soll eine neue Netzwerk aus Deutschland kommen.Wird grad richtig werbung gemacht und diskutiert in facebook.Angeblich kann man mit neun Personen gleichzeitig videochat führen und bittet email adresse an mit deren endung.Kolloki heisst es.
Achso kommt am 1.1.2011 online . Heisst Kolloki-share your mind.Und hat schon eine riesen anhänger…
von Open Source: Die interessantesten Projek… 10.01.2011 (08:00Uhr) 12.
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von 17 Gründe, warum Facebook gewaltig nerv… 13.05.2011 (15:51Uhr) 13.
[...] Facebook-Konkurrenz ist eine gigantische Marktlücke. Diaspora, einst mit dem Ehrgeiz angetreten, die Lücke mit einem userzentrierten Ansatz zu füllen, tritt auf der Stelle und wird wohl noch Jahre brauchen, bis eine echte Konkurrenz zu Facebook [...]
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[...] ein Social Network zu entwickeln, das alles anders machen soll, als das viel kritisierte Facebook. Schnell war Diaspora deshalb als „Anti-Facebook" in aller Munde. Per Crowdfunding, via kickstarter.com, konnten auch schnell die ersten Fördergelder gesammelt [...]
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[...] genau ein Jahr ist es her, da machte die Geschichte der vier Geeks die Runde, die mit Diaspora das bessere Facebook bauen wollten. Bis heute ist davon noch nicht allzu viel zu sehen, die Weiterentwicklung von Diaspora läuft eher [...]