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Anti-Facebook „Diaspora“: Vier Geeks wollen das bessere Facebook bauen

Anti-Facebook „Diaspora“: Vier Geeks wollen das bessere Facebook bauen

Vier Geeks aus New York wollen mit ihrem Projekt „Diaspora“ das neue, bessere und vor allem offene Facebook werden. Der Zeitpunkt für das „Anti-Facebook“ hätten sie wohl kaum besser wählen können, steht das Original doch derzeit seit der OpenGraph-Einführung im Windkanal der Kritik. Und wer nun denkt, vier junge Studenten könnten gegen den 400-Mio-Nutzer-Giganten eh nichts ausrichten: Auch fing klein an und hatte zum Start mit MySpace einen Riesen vor sich.

Anti-Facebook „Diaspora“: Vier Geeks wollen das bessere Facebook bauen

Ilya Zhitomirskiy (20), Dan Grippi (21), Max Salzberg (22) und Raphael Sofaer (19) - Namen, die sich noch nicht so recht einprägen wollen, die aber durchaus das Potential haben als „The Geeks who killed Facebook“ in die Geschichte der Social Networks einzugehen. Denn sie wollen alles das anders machen, wofür Facebooks Mark Zuckerberg derzeit kritisiert wird.

Die Geeks von Diaspora

Der Code von Diaspora soll offen sein, so dass andere Entwickler ihn übernehmen und nach ihren Vorstellungen weiterentwickeln können. Zudem soll die Kontrolle der Privatsphäre komplett den Nutzern selbst überlassen werden. Keine undurchsichtigen Einstellungen, keine versteckten Freigaben für Werbeprogramme, keine Datensammlungen und kein verstecktes Lama.

Die Erfolgsaussichten scheinen nicht schlecht zu sein. steht vor einer großen Zäsur und die mögliche Abwanderungswelle braucht ein neues Zuhause. Das Problem von Facebook liegt ja nicht darin, dass die Nutzer kein Interesse mehr an Social Networks haben, sie fühlen sich hier nur nicht mehr sicher. Ob in der Lage ist, die abwanderungswilligen Facebook-User für sich zu gewinnen, wird auch davon abhängen, wie schnell sich Netzwerk entwickelt und technisch einwandfrei läuft. Aber es geht auch um Vertrauen.

Starttermin für Diaspora soll noch in diesem Sommer sein. Geld für ihr Projekt haben die New Yorker Geeks bereits über die Spenden-Plattform Kickstarter gesammelt. Aktuell sind es schon über 127.000 US-Dollar - zumindest hier scheint das notwendige Vertrauen bereits da zu sein.

[Update 25.11.2010: Diaspora Alpha: Erste Tests verlaufen eher enttäuschend]

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3 Antworten
  1. von Paul am 17.05.2010 (02:20 Uhr)

    Der eine heißt Max Salzberg? Schon mal jemand damit gerechnet, dass die sich mit den mittlerweile bereits 171 Tsd. USD einfach aus dem Staub machen könnten? Sicherlich ein interessantes Vorhaben, allerdings sehe ich nichts, wofür man schon jetzt Geld in die Hand nehmen sollte. Ich glaube nicht, dass da viel passieren wird. Aber ich lasse mich auch gern eines besseren belehren.

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  2. von Thomas am 28.05.2010 (10:54 Uhr)

    Ein schöner Plan. Aber ( wie mein Vorredner ) schon erwähnt hat. Mark Zuckerberg und Max Salzberg. Irgendwie komisch.

    Natürlich könnten Sie sich mit dem Geld ein schönes Leben machen ( für einige Wochen ) oder sie ziehen das Projekt wirklich auf. Ob es klappt ? Ich denke nicht !

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  3. von Kandy am 08.12.2010 (00:19 Uhr)

    Es soll ja nicht die einzige kommende Soziale netzwerk sein.Angeblich soll eine neue Netzwerk aus Deutschland kommen.Wird grad richtig werbung gemacht und diskutiert in facebook.Angeblich kann man mit neun Personen gleichzeitig videochat führen und bittet email adresse an mit deren endung.Kolloki heisst es.
    Achso kommt am 1.1.2011 online . Heisst Kolloki-share your mind.Und hat schon eine riesen anhänger…

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