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Manchmal hilft nur ein Jobwechsel: 9 Anzeichen, dass du kündigen solltest

    Manchmal hilft nur ein Jobwechsel: 9 Anzeichen, dass du kündigen solltest

(Bild: Shutterstock / Marcos Mesa Sam Wordley)

Auch auf der Arbeit ist nicht immer alles nur Glückseligkeit. Wenn das aber zum Dauerzustand wird, hilft nur noch ein Jobwechsel. Welche Anzeichen dafür sprechen? Wir haben neun davon für euch gesammelt.

Ein gutes Drittel seines Lebens verbringt der Durchschnittsdeutsche auf der Arbeit. Was er dort erledigt, wie er bezahlt und generell behandelt wird, hat auch einen großen Einfluss auf sein Privatleben. Mehr noch: Der Job wirkt sich langfristig prägend auf die eigene Identität aus.

Die Arbeit hat somit einen großen Stellenwert im Leben eines Menschen – und doch verbringen viel zu viele ihr berufliches Dasein in einer unbefriedigenden Anstellung. Häufig, weil sie Angst vor einem Neuanfang haben – immerhin scheint der aktuelle Job sicher und vielleicht ist auch die Bezahlung zumindest ok. Wen kümmert da die Langeweile oder der Dauerkonflikt mit unliebsamen Kollegen? Doch wer so denkt, wird mit der Zeit ziemlich sicher unglücklich. Um das zu vermeiden, sollte jeder betroffene Arbeitnehmer in sich hineinhorchen und den Schritt in ein neues beruflichen Kapitals wagen.

Erkenne die Anzeichen: Manchmal ist ein Jobwechsel die einzige Lösung

In der Folge haben wir einige Anzeichen gesammelt, die Hinweise darauf liefern, dass ein Arbeitsplatzwechsel vielleicht nicht die schlechteste Idee wäre.

1. Keine Aufstiegschancen

Wie steht es aktuell um die eigenen Aufstiegschancen? (Foto: Shutterstock / gubernat)
Wie steht es aktuell um die eigenen Aufstiegschancen? (Foto: Shutterstock / gubernat)

Seit einigen Jahren tut ihr alles für die Firma, aber eine Beförderung bleibt aus. Das kann viele Gründe haben: Die angestrebte Stelle wird beispielsweise von einem Vorgesetzten besetzt, der gar nicht daran denkt, weiterkommen zu wollen. Vielleicht werdet ihr aber auch ständig umgangen.

All das kann Frust hervorrufen, vor allem, wenn ihr die Energie und Erfahrung habt, um größere Aufgaben zu bewältigen. In diesem Fall solltet ihr darüber nachdenken, ob ihr eure Fähigkeiten nicht in einem anderen Unternehmen einbringen könnt. Arbeitet nicht unter eurem Potential.

2. Schlechte Bezahlung

„Andere Chefs würden alles geben, um so einen guten Mitarbeiter zu haben!“

Solange das Geld stimmt, um das eigene Leben zu finanzieren, ist doch alles gut – sollte man annehmen, oder? Ganz so einfach ist es aber nicht, beziehungsweise: So sollte es nicht sein. Das Gehalt hängt auch mit der Wertschätzung durch den Arbeitgeber zusammen.

Wenn ihr mehr Verantwortung übernehmt, als ihr müsstet, und auch keine Scheu davor habt, für die Firma mehr als nur die im Arbeitsvertrag vereinbarten Stunden zu leisten, ist es nur fair, wenn sich das auch auf eurem Konto widerspiegelt. Andere Chefs würden alles geben, um so einen guten Mitarbeiter zu haben!

3. Zweifel am Sinn der Arbeit

Es gibt Menschen, denen ist es egal, ob ihre Arbeit einen tieferen Sinn ergibt. Wiederum andere Personen können gar nicht ohne sinnstiftende Tätigkeit sein. Wer zur zweiten Kategorie gehört, wird vermutlich öfter im Leben das eigene Handeln überdenken und sich nicht zuletzt fragen: Was mache ich hier eigentlich?

Wer an diesem Punkt angelangt ist und sich die Frage nicht eindeutig beantworten kann, sollte sich schleunigst eine neue Arbeit suchen. Denn, wie eingangs schon erwähnt: Vor allem diese Arbeitnehmer werden relativ schnell in ein großes schwarzes Loch fallen, sobald sie das Gefühl haben, nichts Wichtiges beizusteuern.

4. Fragwürdiger Unternehmenskurs

Probleme mit den Produkten werden ignoriert? Kunden-Feedback interessiert nicht? Kollegen werden wegen Lappalien gekündigt? Mehrarbeit wird nicht honoriert? Überhaupt werden Dumping-Löhne gezahlt? Viele Entscheidungen im Management sind unverständlich und machen wütend. Klar, auch im Job ist nicht immer alles nur schön. Doch manch ein eingeschlagener Kurs mutet geradezu katastrophal an. Solltet ihr das Gefühl haben, dass euer Arbeitgeber viel zu oft gegen eure Prinzipien handelt, ist es sinnvoll, das Unternehmen zu verlassen. Tut nichts, was ihr nicht mit euch selbst vereinbaren könnt!

5. Keine Teamzugehörigkeit

Im Team nicht akzeptiert zu werden, kann weh tun (Foto: Shutterstock / lightwavemedia)
Im Team nicht akzeptiert zu werden, kann weh tun (Foto: Shutterstock / lightwavemedia)

Ihr könnt machen was ihr wollt: Top-Leistungen bringen, die Kollegen unterstützen, wo es nur geht, oder hin und wieder einen ausgeben. Dennoch werdet ihr im Team nicht akzeptiert. Das kann wirklich weh tun und es liegt häufig nahe, die Ignoranz der anderen persönlich zu nehmen.

Bevor ihr aber in eine tiefe persönliche Krise geratet, solltet ihr lieber einen Jobwechsel vornehmen. Das Arbeitsklima wird sich deutlich verbessern, wenn man gute Kollegen findet, die den gleichen Humor haben oder die sich füreinander interessieren. Gemessen an einem Acht-Stunden-Tag verbringt ihr mit den Kollegen fast genauso viel Zeit wie mit der eigenen Familie. Da sollte die Chemie schon stimmen.

6. Zu hoher Arbeitsdruck

„Negativer Stress ist nichts, was ein Körper über lange Zeit einfach so wegstecken kann.“

Auch das gibt es: Der Druck im Job ist so hoch, dass ihr hart in Richtung Burnout steuert. Zwar ist es nicht ratsam, gleich bei jeder Stressphase das Handtuch zu werfen, aber negativer Stress, der für Schlaflosigkeit oder erhöhten Blutdruck sorgt, ist nichts, das ein Körper über lange Zeit einfach so wegstecken kann.

Ihr solltet da tief in euch hineinhorchen und ehrlich mit euch sein: Ist diese Phase nur vorübergehend? Kann ich das Pensum wirklich über die kommenden Monate aufrecht halten? Falls ihr diese Fragen eindeutig mit „Nein“ beantworten könnt, solltet ihr vielleicht woanders einen Gang runterschalten. Die Gesundheit geht vor!

7. Totale Unterforderung

Was dem einen genügt, kann den anderen komplett unterfordern. Es ist wichtig, dass ihr Spaß bei der Arbeit habt und mindestens genauso wichtig, dass ihr gefordert werdet. Vielleicht nicht immerzu, aber doch so, dass ihr dabei Fähigkeiten und Wissen erwerbt nicht auf der Stelle tretet. Ansonsten wird der Job eintönig.

8. Keine Motivation mehr für die Arbeit

Ihr seid mit einem enormen Elan euren Job angetreten. Nach einigen Jahren merkt ihr jedoch, dass davon nichts mehr übrig ist – das Aufstehen wird zur Qual und der Blick wandert ständig zur Uhr. Überhaupt werden nur noch die Aufgaben erledigt, die auf jeden Fall sein müssen, damit ihr nicht vom Hof gejagt werdet

Die Gründe dafür können vielfältig sein und sind häufig auf einen der vorhergegangen Punkte zurückzuführen. Doch soll das wirklich der Status Quo für die kommenden Jahre bleiben? Arbeit sollte Spaß machen, denn wenn ihr nicht gerade Aussicht auf ein großes Erbe oder eine Lottogewinn habt, werdet ihr noch viel Lebenszeit dort verbringen.

9. Ihr meckert nur noch über die Arbeit

Wer seine schlechte Laune ständig mit nach Hause bringt, sollte über einen Jobwechsel nachdenken. (Foto: Shutterstock / Kamira)
Wer seine schlechte Laune ständig mit nach Hause bringt, sollte über einen Jobwechsel nachdenken. (Foto: Shutterstock / Kamira)

Nicht nur fehlende Motivation, auch ein Hassgefühl kann sich ausbreiten, wenn ihr euren Job nicht mögt. Jetzt ist es aber allerhöchste Eisenbahn, den Arbeitgeber zu wechseln. Damit tut ihr nicht nur euch einen Gefallen, sondern auch den Kollegen und den Familienmitgliedern, die sich euer Gemecker die ganze Zeit anhören müssen.

Wer sich immer nur über das Unternehmen, den Vorgesetzten, die Tätigkeiten oder das Team aufregt und seine Gedanken nur noch darum kreisen lässt, läuft Gefahr, zu einem alten, verbitterten Grantler zu werden – wie es die Süddeutschen sagen würden. Wer will das schon? Ernsthaft: wer?

Und wie geht es euch gerade in eurem Job? Seid ihr zufrieden? Oder ist es Zeit für einen Wechsel?

Finde einen Job, den du liebst

4 Reaktionen
Franziska
Franziska

Hendrik schrieb:
"... dass der Staat die Betriebe mehr lenken bzw. erziehen sollte"

Genau, wir brauchen endlich wieder eine Zentralverwaltungswirtschaft. Wir sehen doch, wie gut der staatlich verordnete Mindestlohn funktioniert. Kaum noch Praktikanten und stabil 2,4 Millionen H4-Empfänger - trotz boomender Wirtschaft, weil deren Mindestproduktivität eben deutlich unter dem Mindestlohn liegt.

Hendrik schrieb:
"... dass auch die 40-Stunden-Woche für unser Zeitalter langsam ausgedient haben sollte"

Genau, voller Lohnausgleich bei einer 30 Stunden-Woche. Fordere ich als Arbeitgeber seit langem. Klappt nur irgendwie nicht mit den Kunden.

Hendrik, setzen Sechs.

Antworten

David
David

Ja, ne...habt ihr die Punkte von nem anderen Blättchen kopiert?
Zu 1: Nicht jeder will Endlos Meetings und Riesen-Verantwortung, es gibt genügend die mit der Fachkarriere ohne Aufstieg zufrieden sind
Zu 2: definiere schlecht? Im Bezug auf Leistung oder Branche?
Zu 5: Das liegt meistens an einem selbst
Zu 8: Dopamin Spiegel steigern.

Nicht wirklich viel Mehrwert in diesem Artikel

Antworten

Hendrik
Hendrik

Ich bin ja der Meinung, dass der Staat die Betriebe mehr lenken bzw. erziehen sollte; dass sollte vor allem solche Arbeitgeber betreffen, die ihre Mitarbeiter schamlos ausbeuten. Also wenig bezahlen und viel verlangen. Bei Mobbing sollte der Inhaber haftbar gemacht werden - ja, ob Azubi oder Angestellter, der Chef hat für alle eine Fürsorgepflicht?

Und ich finde dass auch die 40-Stunden-Woche für unser Zeitalter langsam ausgedient haben sollte.

Antworten

peter
peter

Das sind typische Punkte einer Werbebutze aka Werbeagentur ;)
Viel leisten - wenig bekommen.

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