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Software

Auf dem Weg zum App-Verzeichnis: Slack investiert 80 Millionen US-Dollar in Entwickler

    Auf dem Weg zum App-Verzeichnis: Slack investiert 80 Millionen US-Dollar in Entwickler
Wird Slack zum Social Network fürs Büro? (Foto: t3n)

Slack ordnet Tools von Drittanbietern ab sofort in einem eigenen Verzeichnis. Um die Anwendungen voranzutreiben, hat das Startup einen 80 Millionen Dollar schweren Fonds eingerichtet. Die Enterprise-Plattform hat mittlerweile zwei Millionen tägliche Nutzer.

Ausgewählte Tools im Slack-Verzeichnis

Slack baut seine Zusammenarbeit mit App-Entwicklern aus. Das Unternehmen launchte am Dienstag ein Verzeichnis, in dem die Tools von Drittanbietern gelistet werden. Darin sind aktuell 150 Integrationstools und Bots zu finden, die Slack selbst selektiert hat.

Wie die Betreiber der Kommunikationsplattform erklären, gibt es mittlerweile 4.000 Anwendungen, weshalb Slack Ordnung schaffen will. Die Tools sind außerdem in Kategorien aufgeteilt. Wer in das Verzeichnis aufgenommen werden will, kann dafür ein Bewerbungsformular ausfüllen.

Nur ausgewählte Apps nimmt Slack in sein neues Verzeichnis auf. (Bild: Screenshot)
Nur ausgewählte Apps nimmt Slack in sein neues Verzeichnis auf. (Bild: Screenshot)

Seed-Finanzierung für Entwickler

Slack will die Entwicklung von externen Anwendungen und Schnittstellen außerdem selbst vorantreiben und hat dafür einen Fonds in Höhe von 80 Millionen US-Dollar eingerichtet. Das Geld hat das Startup unter anderem bei großen Risikokapitalgebern wie Andreessen Horowitz eingesammelt. Damit will das Unternehmen aus San Francisco Entwickler in Frühphasen unterstützen.

„In einer perfekten Welt machen wir damit etwas Geld, aber in erster Linie wollen wir die Slack-Plattform noch mächtiger und nützlicher machen“, erklärt CEO Stewart Butterfield die Strategie dahinter. Drei Apps hat Slack mit dem Fonds bereits unterstützt: Small Wins, Howdy und Awesome. Bewerbungen für die Seed-Finanzierung nehmen die Fonds-Manager per Email entgegen.

Den Launch der App-Offensive nutzte Slack außerdem, um aktuelle Nutzerzahlen zu kommunizieren. So hat die Plattform mittlerweile zwei Millionen aktive Nutzer, 570.000 davon in der Bezahlversion.

via medium.com

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1 Reaktionen
Karsten
Karsten

Nur schade, dass Slack nicht über eine Ende zu Ende Verschlüsselung verfügt. Wieso gerade Unternehmen darauf fliegen, dass andere ihre Kommunikation mitlesen ist mir mehr als schleierhaft.

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