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AppFlow: Hübsche Alternative zu Apples App Store

    AppFlow: Hübsche Alternative zu Apples App Store

Apples App Store macht optisch keine Freude und liefert kaum Neuentdeckungen. Demgegenüber ist AppFlow in puncto Ästhetik und Entdeckungsmöglichkeiten ein echter Lichtblick und hebt sich auch von anderen Mitbewerbern klar ab. Der Crowdsourcing-Ansatz geht über die übliche Empfehlungs-Funktion hinaus und liefert viel Neues.

AppFlow: App Store mit Anspruch an Design und Erlebnis

Apples App Store ist eine Zumutung: Aufgelistet werden nur die populärsten Top-Apps, gute Möglichkeiten zur Entdeckung weniger bekannter Apps sucht man vergeblich. Auch die Optik ist lieblos und lädt nicht zum Stöbern ein. Beides will AppFlow, ein ehemals ungarisches und nun in Kalifornien beheimatetes Startup, besser machen. Schon auf den ersten Blick wird sichtbar, dass hinter dem Produkt Menschen mit Liebe für Design stehen - die Macher bloggen auch über Design-Themen.

Der App Store AppFlow macht optisch Spaß und hilft dabei, unbekannte Apps zu entdecken, statt gezielt nach Anwendungen zu suchen.

Dass Apple in Bezug auf seinen App Store nachlegen muss, hat das Unternehmen selbst begriffen und im Februar die App-Suchmaschine Chomp gekauft. Nun ist Chomp aus dem App Store verschwunden – vermutlich werden die Funktionen zeitgleich mit dem Release von iTunes 11 in den neuen App Store integriert.

Im Gegensatz zu Chomp und anderen Mitbewerbern will AppFlow aber keine App-Suchmaschine sein, sondern „a browsing interface built for discovery“, wie Geschäftsführer Balint Orosz betont. „By integrating the social layer and allowing users to create app lists we are basically crowdsourcing the App Store model. The difference is that Apple only showcases a handful of apps, AppFlow, however comes with much richer content.“ Damit hebt sich die Anwendung auch klar von xyo ab, das auf einen intelligenten Suchalgorithmus setzt, aber nicht der Inbegriff eines ästhetischen Nutzererlebnisses ist. User können den App-Finder AppFlow bei iTunes herunterladen.

Bei AppFlow suchen Nutzer nicht gezielt nach bestimmten Apps sondern stöbern durch die hübsch präsentierten und von Nutzern erstellten Kategorien. Was gefällt kommt in einen „Korb“, außerdem können User ähnlich wie bei Twitter anderen Nutzern folgen, falls deren Geschmack dem eigenen ähnelt. Bisher gibt es noch nicht allzu viele Nutzer, die bei AppFlow Listen erstellt haben, deshalb sorgt das Startup noch selbst für Content – präsentiert von thematischen Fake-Profilen mit Namen wie „MusicMichelle“ und „BusinessBen“.

Ein nettes Feature ist außerdem der „Thanks“-Button, mit dem man hilfreiche Listen honorieren kann und deren Ersteller damit motiviert. Registrieren muss sich übrigens nur, wer selbst Listen erstellen will. Bevor AppFlow seinen App-Entdeckungs-Dinest für iOS eröffnete, entwickelte und testete es die Anwendung für Windows Phones – und fand damit großen Anklang.

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1 Reaktionen
Goran
Goran

Zu dem Thema würde mich mal interessieren, ob es bei Apps in dieser Kategorie schon irgendwelche Updates gab, seit dem dieser Paragraph eingeführt wurde:
"Apps that display apps other than your own for purchase and promotion in a manner similar to or confusing with the App Store will be rejected."

Ich fürchte fast nicht.

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