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Apple verbannt Bitcoins aus App Store

    Apple verbannt Bitcoins aus App Store

Bitcoins im App Store? (Bild: © santiago silver - Fotolia.com)

Apple hat die Macher der iOS-App „Gliph“ gezwungen, die Funktion zum Versenden von Bitcoins zu entfernen. Schon zuvor wurden mehrere Apps mit ähnlicher Funktionalität gesperrt, obwohl diese streng genommen den eigenen Richtlinien entsprechen. Kritiker unterstellen dem US-Unternehmen deshalb Vorsatz.

Die Ankündigung zum Update der iOS-App „Gliph“ startet das gleichnamige Startup mit einer ungewöhnlichen Nachricht: „Wir wurden von Apple angewiesen, die Funktion zum Versenden von Bitcoins aus unserer iOS-App zu entfernen. Wir haben dafür gekämpft, die Funktion beizubehalten, allerdings ohne Erfolg. [...] Du kannst weiterhin Wallets erstellen, deinen Kontostand einsehen und Bitcoins empfangen“. Auf Druck von Apple mussten die Entwickler ihre iOS-App beschneiden und Gliph, so schreibt „The Guardian“, ist bei weitem kein Einzelfall.

Gliph ist kein Einzelfall, zeigt die Apple-Historie

Schon in der Vegangenheit hat Apple mehrere Entwickler aufgefordert, ähnliche Funktionen zu entfernen. Einige Applikationen wurden bereits gesperrt, schreibt „The Guardian“. Zu ihnen zählen beispielsweise Coinbase, Blockchain.info, BitPak und Bitcoin Express. Glaubt man den Angaben der Entwickler, machte die Argumentation der Verantwortlichen dabei einen äußerst fadenscheinigen Eindruck.

Hat Apple etwas gegen Bitcoins? (Bild: © santiago silver - Fotolia.com)
Hat Apple etwas gegen den Bitcoin? (Bild: © santiago silver - Fotolia.com)

Gegenüber Blockchain.info erklärte Apple während einer der zahlreichen Sperrungen, „der Handel mit virtuellen Währungen ist im App Store nicht angemessen“ – eine Regelung, die sich nicht in den offiziellen „App Store Review Guidelines“ wiederfindet. Blockchain.info ist derzeit im App Store vertreten, doch das ist offenbar ein Einzelfall.

BitPak starte im Dezember 2011 in Apples App Store, wurde dann aber im Mai 2012 entfernt. Dessen Entwickler Rob Sama erfuhr von Apple, dass „Bitcoins nicht in allen Staaten erlaubt sind, in denen die iOS-App BitPak verkauft wird.“ Auf die Frage, welche Staaten betroffen seien, antwortete Apple: „Das musst du selbst herausfinden.“ Die selbe Antwort folgte auf die Frage nach den durch Bitcoins verletzten Gesetzen.

Kritiker mutmaßen: Was hat Apple gegen den Bitcoin?

Warum Bitcoins verboten, andere digitale Währungen in zahlreichen Freemium-Spielen aber erlaubt sind, bleibt unklar. Auch das Versenden von Geldmitteln scheint nicht das Problem zu sein, Applikationen wie Paypal oder Square sind schließlich weiterhin erlaubt. Rob Banagale, Mitgründer von Gliph, vermutet hinter dem Vorgehen deshalb eine Art „Präventionsmaßnahme“. Möglicherweise glaube Apple, Bitcoins würden in den Vereinigten Staaten irgendwann als illegal erklärt. Anstatt in einem solchen Fall nachträglich zu reagieren, erlaubt Apple die entsprechenden Funktionen erst gar nicht, schreibt er in einem Blogpost.

Update vom 11. Dezember 2013: Auf Anfrage von t3n.de hat Apple erklärt, man wolle dieses Thema nicht kommentieren.

via www.giga.de

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4 Reaktionen
bitred
bitred

ob sich apple da nicht verkalkuliert? nutzer finden zensur nicht gut
und andere payments ohne app entstehen bereits siehe
http://www.cryptonews.biz/37coins-bitcoin-wallet-for-3rd-world/

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Peter Lustig
Peter Lustig

Aus diesem Grund habe ich mir gerade ein Nexus 5 bestellt, bye Apple.

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Bitcoin
Bitcoin

Für manche ist dies nur ein Hinweis das Apple an einen eigenen Coin bastelt der wie soll es auch anders sein speziell zum bezahlen im Appstore dient. Genauere Fakten sollten hier aber noch abgewartet werden. Das die Internetwährung wie Bitcoin nicht verboten werden kann zeigt die letzte Entwicklung in China wo Anleger einfach Ihr Kapital auf ausländischen Börsen bunkern und dort weiter munter mit der E-Währung spekulieren. Wer sich für den Handel mit Bitcoin interessiert kann dies u.a. auf der deutschen Handelsplattform Partnerlink https://www.bitcoin.de/de/r/sk64hv tun. Weitere Börsen sind weltweit z.B. mtgox in Japan oder btc-e in Russland.

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stoltenberg
stoltenberg

Nach über 20 Jahren mit den unterschiedlichsten Apple-Produkten bin ich mir nicht mehr sicher, ob mein nächster Computer und mein nächstes Smartphone noch von Apple stammen werden. Ich denke eher nicht …

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