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CareKit: Das steckt hinter dem Apple-Framework für Gesundheits-Apps

Quelloffenes Framework für Gesundheits-Apps: Apples CareKit landet auf GitHub [Update]

Wie angekündigt hat Apple CareKit auf veröffentlicht. Das Open-Source-Framework soll zur von Gesundheits-Apps dienen.

Quelloffenes Framework für Gesundheits-Apps: Apples CareKit landet auf GitHub [Update]

Apple CareKit. (Grafik: Apple)

Update vom 29. April 2016: Wie im März 2016 angekündigt, hat Apple das CareKit-Framework auf GitHub veröffentlicht. Der Quellcode des wurde unter einer BSD-Lizenz ins Netz gestellt. Wer sich dafür interessiert, findet die offizielle CareKit-Dokumentation auf der Apple-Website.
CareKit: Apples neues Open-Source-Framework für Gesundheits-Apps. (Grafik: Apple)
CareKit: Apples neues Open-Source-Framework für Gesundheits-Apps. (Grafik: Apple)

CareKit: Apple stellt Open-Source-Framework für Gesundheits-Apps vor

Vor einem Jahr hat Apple mit ResearchKit ein Software-Framework für die Erstellung und Auswertung medizinischer Tests vorgestellt. Jetzt will der Computer-Konzern auch die Patientenseite mit versorgen und hat dazu CareKit vorgestellt. Apps auf Basis des Frameworks sollen Patienten beispielsweise an die Einnahme ihrer Medikamente erinnern und ihre Symptome überwachen.

Wie schon bei ResearchKit soll es sich auch beim CareKit-Framework um Open-Source-Software handeln. Die von den jeweiligen Apps gesammelten Daten könnten Patienten bei Bedarf direkt an ihren Arzt weiterleiten. Der könnte seine Behandlung dann anhand der Informationen anpassen und verbessern.

Apple CareKit: Erste Apps sollen sich bereits in der Entwicklung befinden

Laut Apple arbeiten schon einige Forschungseinrichtungen und Firmen an den ersten Apps auf Basis des CareKit-Frameworks. Eine dieser Apps soll chronisch Kranken beispielsweise beim Tracking ihrer Symptome helfen. Eine andere wird für für Diabetespatienten entwickelt. Das Open-Source-Framework soll im April 2016 für alle Entwickler verfügbar sein.

Zum Start gibt es vier Module. Das erste nennt sich „Care Card“ und dient zur Dokumentation der Medikamenteneinnahme oder physiotherapeutischer Maßnahmen. Der „Symptom and Measurement Tracker“ dient der Aufzeichnung von Symptomen und dem allgemeinen Befinden. Das „Insight Dashboard“ wiederum soll die Daten aus den beiden ersten Modulen gegenüberstellen, um zu sehen, ob die Bemühungen des Patienten fruchten. Das letzte Modul wiederum hilft bei der Übertragung der Gesundheitsdaten an Ärzte oder Familienmitglieder.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Healthcare: Diese 5 Startups wollen den Gesundheitssektor aufmischen“.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 22. März 2016

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Eine Antwort
  1. von Enhanced Awareness am 22.03.2016 (12:58 Uhr)

    Hoffentlich werden dann endlich Blutdruck-Messgeräte usw. kompatibel und meine Idee von vor Jahren realisiert dank Apple: Alle von der Krankenkasse/Gesundheitsbehörde erlaubten Geräte (PZN-Nummer ???) sollten kompatibel sein und per KOSTENLOSEM OFFENEM NDA_Freien (M$ ist gemeint und Miracast auch) API auslesbar sein.
    - Der Arzt hat seine Lieblings-App
    - Der Krankenbetreuer oder PersonalFitnessTrainer oder REHA-Helfer haben ihre Lieblings-Apps
    - Das Krankenhaus hat seine Lieblings-Apps
    - Der Facharzt hat seine Lieblings-App
    - Der Patient, seine Frau, die Pflege-Dienste und natürlich die Verwandten haben ihre Lieblings-Apps
    und somit hat jeder die Daten die er braucht.
    Abmahnungen, Softwarepatente und Rechtskosten machten es natürlich uninteressant. Jetzt hilft endlich Apple (und nicht Linux, GPL, Android) den kranken Menschen.
    Sind ja "nur" Zillionen an vermeidbaren Folgekosten für die Krankenkassen... welche meine (triviale) Idee verhindert hätte. Sogar die Hersteller wären dafür weil sie gerne neue Geräte an den Mann/Frau bringen aber das 20 jahre alte BlutdruckGerät funktioniert ja noch.... Auch beim Discounter und Sport-Shops liegen Messgeräte und Teststreifen z.b. für Laktose/Milchsäure usw. und andere Dinge herum.
    Nett wären Tracker z.b. um den Sauerstoff beim Sport zu messen. Ich würde sowas ja entwickeln aber die Nebenkosten machen es uninteressant und wir müssen auf Kickstarter-Projekte aus besseren Ländern warten...

    Und was ich gestern schon forderte wird über Apple hoffentlich bald normal: Die iWatch ist nur ein Puzzleteil in einem Schwarm von Sensoren (Temperatur, Türklingel,...) und Aktoren (Türklingel, Lautsprecher, Bluetoot-Lautsprecher, Licht-Einschalter...) wo man z.b. die reinkommenden Email-Headlines in der Küche oder im Garten vorgelesen kriegt oder wer grade oder ISDN oder Handy oder natürlich Skype oder Hangouts oder ICQ anruft. Freisprech-Bluetooth-Lautsprecher gibts für 20-30 Euro im Supermarkt und Amazons-Echo-API ist ja dankenswerterweise frei.
    In der iWatch ist nur alles beisammen. Aber in der Umgebung in Verbindung mit Vernetztem Heim kann sich der Drucker kenntlich machen das der Toner bald alle ist und jeder am 50-Euro-Tablett am Ausgang liest es beim rausgehen und was morgen auf dem Plan steht. Typisches Büro-Beispiel.

    Früher (und immer noch) gabs Growl für den Mac und auffällig viele Programme supporteten es. Jetzt stellt Euch vor Growl wäre in jedem Gerät und würde Euch kenntlich machen was grade wichtig ist. Enhanced awareness.

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