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Karriere

„Die größte Führungskraft“: Was Apple-CEO Tim Cook von Steve Jobs unterscheidet

    „Die größte Führungskraft“: Was Apple-CEO Tim Cook von Steve Jobs unterscheidet
Tim Cook und Apple-Gründer Steve Jobs: Das Unternehmen verdient sein Geld vor allem mit dem Verkauf von Geräten wie dem iPhone und dem MacBook. #FLICKR#

Das US-Magazin Fortune ernennt den Konzernchef zum „World's Greatest Leader 2015“. Cook tickt als CEO anders als sein Vorgänger, und das hat Apple seit der Amtsübergabe auf die Erfolgsspur gebracht.

Tim Cook bringt neuen Führungsstil zu Apple

Mehr als drei Jahre nach seinem Tod wird Steve Jobs noch immer als die wichtigste Persönlichkeit in der Tech-Branche gefeiert. Sein Nachfolger Tim Cook kann die großen Fußstapfen anscheinend doch füllen. Seit Sommer 2011 leitet er den Konzern Apple, und die skeptischen Stimmen der frühen Tage dürften verstummt sein.

Das Wirtschaftsmagazin Fortune zeichnet Cook jetzt mit dem Titel  „World's Greatest Leader 2015“ aus und blickt auf die ersten Erfolge des Mannes, der seit 1998 für Apple arbeitet, zurück. Dass das Unternehmen aus Cupertino an der Wall Street vorne dabei ist und die Verkaufszahlen der Gadgets steigen, führt das Magazin vor allem auf eines zurück: den Führungsstil Cooks, der sich stark von dem seines Vorgängers unterscheidet.

Apple-CEO Tim Cook sollte den Kauf von Twitter in Erwähnung ziehen.
Soziales Engagement statt Rampenlicht: Mit diesem Ansatz führt Tim Cook den Konzern Apple.

Coach statt manipulatives Mastermind

War Apple-Gründer Jobs ein manipulatives Mastermind, so ist Cook mehr wie ein Coach, der seinen Spielern vertraut. Im Gegensatz zu dem früheren CEO begrüßt der neue CEO Enterprise-Kunden und schreckt nicht vor großen Akquisitionen wie Beats zurück. Während Jobs sich gerne allein im Rampenlicht sah, teilt Cook die Bühne gern mit anderen Top-Managern.

Auch das Thema Philanthropie sei ein fundamentaler Unterschied im Führungsstil der beiden, schreibt Fortune. So habe sich Jobs wenig um Soziales gekümmert, Cook hingegen fördert soziales Engagement im Konzern. Er plant sogar, sein gesamtes Vermögen zu spenden.

Nach dreieinhalb Jahren im Chefsessel fühlt sich Cook in seiner Rolle wohler als noch in Anfangstagen. Ob Steve Jobs den neuen Führungsstil bestätigen würde, sei nicht wichtig. Denn Jobs selbst sagte seinem Kollegen, er solle nicht zu sehr versuchen, ihn nachzuahmen.

via fortune.com

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4 Reaktionen
Leistung könnte besser sein
Leistung könnte besser sein

5k ist schon ein Schlag ins Gesicht aller anderen Mogel4k-Anbieter (3.84 statt echtem 4096).
Siehe gestern golem wo die aktuellen 4k/60fps-Youtube-VP9-Filme nur mit Mühe auf guter Hardware abgespielt werden können.

Die iWatch ist auch nett. Allerdings nicht mehr wie damals als die Konkurrenten Jahre brauchten um es nachzumachen. Die China-Nachbauten für angeblich $40 sind evtl sogar gleichwertig. Da hat Cook evtl zu viel Features für spätere Modelle (siehe ct-Editorial) eingespart und zu hohe Preise gewollt.
Cook will vielleicht stückweise immer wiede neue Modelle mit kleinen Feature-Updates liefern. Das geht aber heutzutage nicht mehr wo die Konkurrenz in kurzer Zeit die Features nachbaut. Hoffentlich lernt Cook, die Handbremse zu lösen und Vollgas zu geben. Siehe auch aktuelle MiniMacs mit schwacher Leistung.

Du musst auch sehen das erst durch die iWatch die Smartwatches real verfügbar werden. Vorher waren sie teuer und featuremäßig schwach. Erst Apple hat eine Meilenstein gesetzt um den sich die Konkurrenz preislich und Feature-mäßig scharen wird. Oder auch wegen der Bedienung. TV-Hersteller-Manager benutzen sicher bis heute ihre eigenen Fernseher, Settopboxen usw. nicht.
Für sowas wie
http://www.golem.de/news/benutzeroberflaeche-god-mode-fuer-netflix-1503-113049.html
werden eigentlich die Top-Programmierer längst bezahlt.

Oder die negativen Rezensionen der Amazon Fire Sticks und Fire Box. Erst das aktuelle Update ein Jahr nach Release liefert nach was man bei Amazon von Anfang an erwartet hätte. Dann muss das neue Apple4TV hoffentlich auch USB-Sticks supporten. Nur Konkurrenz bewegt den Markt. Intel stagnierte stolz bei 33 MHz bevor die Dec-Alphas mit 150 MHz oder so heraus kamen.

Apple-Manager benutzen ihre eigenen Phones und iWatches täglich so das die Sachen halbwegs gut nutzbar werden. Ich glaube nicht das Bill Gates seine Mails an einem WinPhone liest. Und deshalb ist es so unbeliebt. Weil es den meisten egal ist.

Gut ist allerdings der Hinweis auf HP. Allerdings liefern die bald wohl auch 3D-Drucker und patentieren Drucker-Patronen. Durch die Firmenkunden ist deren Standbein noch recht groß. Die sehen was gefragt ist und bauen es dann halt. Vielleicht. Mit Tabletts und Handies sind die evtl nicht so sehr aktiv oder erfolgreich obwohl man in Firmen bei der operativen Arbeit (und nicht so sehr in der Verwaltung) viel damit verbessern könnte.

Wie man an Oculus vs. Google Glass sieht, will keiner der First Mover sein. Also müssen wir Kunden viel viel zu lange auf die neue Technik warten.

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Benny Lava
Benny Lava

Cook ist vielleicht ein guter Verwalter, aber mehr auch nicht. Seit Jobs gab es nicht innovatives mehr bei Apple. Und es gibt auch keinen mehr, der eine Vision hat und die Kraft, sie durchzudrücken.

Nicht dass Apple morgen Pleite geht, andere Firmen, wie HP leben ja auch seit Jahrzehnen ohne Innovationen.

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Leistung könnte besser sein
Leistung könnte besser sein

Die USA-Kaffeeröster-Familien verkauften ihre Marken-Firmen. Dann übernahmen die Controller. Der leckere Arabica-Kaffee wurde durch robusten (=billigeren) Robusta-Kaffee ersetzt.

Controller-Verhalten erkennt man teilweise bei Cook immer noch:
Die aktuellen MiniMacs sind nicht der Burner.
5k ist eine super Idee.
iWatch ist nicht grade günstig.

Wenn der Vorsprung nicht gut genug ist, sammeln sich preislich drunter die günstigen Konkurrenten mit featuretechnisch vergleichbaren oder besseren (Pebble Feature-Armbänder, 30Tage-Laufzeit-SmartWatch, Android+iPhone-Kompatible iWatch-China-Nachbauten...) Produkten und Apple verliert Marktanteile. Weil billige Tabletts auch tun, musste viellicht das günstige MiniiPad herauskommen und IBM als Partner gewonnen werden.

Apple basiert einzig darauf, das die Kunden zufrieden sind.
So wie Amazon.
Wenn ich was überteuertes will wo ich z.b. für Ersatzteile betuppt werde, kann ich auch zu den sogenannten Markenfirmen gehen. "Der Apple-Kunde ist zufrieden" ist das Grundgesetz auf dem die Firma basiert. Das ist das einzige, wonach sich jeder Apple-Manager orientieren sollte.

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Matthias
Matthias

"So habe sich Jobs wenig um Soziales gekümmert, Cook hingegen fördert soziales Engagement im Konzern." ... dann könnte Apple endlich auch einmal anfangen, bei den Arbeitsbedingungen der Zulieferfirmen die soziale Seite zu zeigen ...

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