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Private iCloud: Was hinter Apples „Project McQueen“ steckt

Private iCloud: Was hinter Apples „Project McQueen“ steckt

Medienberichten zufolge soll Apple unter dem Namen „Project McQueen“ am Aufbau einer eigenen iCloud-Infrastruktur arbeiten, um sich von Unternehmen wie Amazon, und unabhängiger zu machen. Im Rahmen unserer Themenwoche Cloud und Hosting verraten wir euch, was das für den Computer-Konzern bedeutet.

Private iCloud: Was hinter Apples „Project McQueen“ steckt

(Bild: Shutterstock)

„Project McQueen“: Apple soll die iCloud auf eigene Beine stellen

Bislang setzt Apple für seine Cloud-Angebote auf die von Amazons Web-Services und Microsofts Azure-Cloud. Laut einem aktuellen Pressebericht soll das Unternehmen außerdem gerade einen Vertrag in Höhe von 400 bis 600 Millionen US-Dollar mit Google unterzeichnet haben, um auch die Cloud-Infrastruktur dieses Konzerns zu nutzen. Das alles aber könnte nur eine Übergangslösung sein, denn Berichten zufolge soll Apple den Aufbau einer eigenen Cloud planen.

„Project McQueen“: Apple soll den Aufbau einer eigenen Cloud-Infrastruktur planen. (Screenshot: icloud.com)
„Project McQueen“: Apple soll den Aufbau einer eigenen Cloud-Infrastruktur planen. (Screenshot: icloud.com)

Das geht aus einem Bericht von VentureBeat hervor. Die Technologie-Website bezieht sich dabei auf unternehmensnahe Quellen. Laut ihnen soll Apple schon seit einigen Monaten unter dem Namen „Project McQueen“ am Aufbau einer eigenen Cloud-Infrastruktur arbeiten. Der Plan soll immerhin schon so weit fortgeschritten sein, dass Apple Baugrund in China und Hongkong dafür erworben haben soll.

„Project McQueen“: Aufbau eigener Cloud könnte noch Jahre dauern

Doch selbst wenn „Project McQueen“ tatsächlich umgesetzt wird, dürfte es einige Jahre dauern, bis Apple wirklich unabhängig von den Cloud-Angeboten der Konkurrenz ist. Internen Schätzungen zufolge könnte sich der Aufbau einer eigenen Cloud aber schon innerhalb von drei Jahren finanziell für das Unternehmen rechnen. Zumal Apple in Zukunft sicherlich deutlich mehr Cloud-Ressourcen benötigen wird als heute.

Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Cloud-Hosting der Zukunft: Warum Netflix und Hosting mehr gemeinsam haben, als ihr denkt“.

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2 Antworten
  1. von Gab am 18.03.2016 (13:13 Uhr)

    Haben wohl ein Lager voller Xserve's vergessen und nun entdeckt.

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  2. von grep am 18.03.2016 (14:12 Uhr)

    Hallo ...,


    wenn bereits rund 600 Millionen US-Dollar in ein solches Projekt investiert werden, der Aufbau Jahre dauern soll, usw., was mag dieses Projekt zukünftig dann erwirtschaften (? !) - Wahnsinn.


    Ciao, Sascha.

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