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Gadgets & Lifestyle

Angriff auf Tesla: Apple arbeitet mit Hochdruck an Elektroauto

    Angriff auf Tesla: Apple arbeitet mit Hochdruck an Elektroauto

Apple will Tesla Konkurrenz machen. (Foto: Tesla)

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge arbeitet Apple mit Hochdruck am Bau eines Elektroautos. Der iPhone-Konzern aus Cupertino hat es dabei vor allem auf Branchenprimus Tesla abgesehen. Was spricht für diese Pläne?

100 Apple-Mitarbeiter sollen an Elektroauto arbeiten

Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf einen mit den Plänen vertrauten Personenkreis berichtet, arbeitet Apple mit Hochdruck an einem Elektroauto. Für das Projekt, das intern unter der Bezeichnung „Titan“ firmieren und vor allem dem US-amerikanischen Autobauer Tesla Konkurrenz machen soll, habe der iPhone-Konzern eine Arbeitsgruppe mit mehreren Hundert Mitarbeiter gegründet. Dem Bericht zufolge forciert Apple die Entwicklung eines Minivan-ähnlichen Fahrzeugs mit elektronischem Antrieb. Dazu sollen einige hochrangige Apple-Mitarbeiter in Österreich mit entsprechenden Automobilzulieferern zusammengekommen sein.

Was für ein Elektroauto aus Cupertino spricht

Mit CarPlay unternimmt Apple seit geraumer Zeit den Versuch, stärker ins Interieur von Fahrzeugen vorzudringen. (Foto: Apple)
Mit CarPlay unternimmt Apple seit geraumer Zeit den Versuch, stärker ins Interieur von Fahrzeugen vorzudringen. (Foto: Apple)

In vernetzten Autos sehen Experten einen Zukunftstrend. So arbeitet seit geraumer Zeit auch Google an einem Auto, wenn auch primär vor dem Hintergrund der Fahrerautonomie. Für die Pläne Apples sprechen laut Bloomberg neben der Expertise im Batteriebereich auch das im letzten Jahr vorgestellte CarPlay-System, das bestimmte Fahrzeuge großer Marken mit Funktionen aus dem iOS-Betriebssystem ausstattet. Mit dem hauseigenen Kartendienst hätte Apple außerdem eine Lösung für die Navigation in der Hinterhand.

Apple wirbt Tesla-Mitarbeiter ab

Und noch etwas könnte für die kolportierten Pläne sprechen: Das Abwerben von Tesla-Mitarbeitern durch Apple. So soll Apple zuletzt intensiv versucht haben, eine große Zahl von Tesla-Mitarbeitern mit Bonuszahlungen in Höhe von 250.000 US-Dollar sowie 60 Prozent mehr Gehalt ein Engagement in Cupertino schmackhaft zu machen. Dies sei laut Tesla-Chef Elon Musk zwar nur im kleinen Stil gelungen, der Fall zeigt jedoch, wie ernst es Apple offenbar um ein eigenes Elektrofahrzeug ist.

Apple zeigt sich offenbar beeindruckt vom Design und Erfolg der Tesla-Marke: Für sein eigenes Auto versucht Apple zahlreiche Tesla-Mitarbeiter abzuwerben. (Foto: Tesla)
Apple zeigt sich offenbar beeindruckt vom Design und Erfolg der Tesla-Marke: Für sein eigenes Auto versucht Apple zahlreiche Tesla-Mitarbeiter abzuwerben. (Foto: Tesla)

Geht man zurück in die jüngere Unternehmensgeschichte, könnte das Vorhaben sogar das letzte mit der Handschrift des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs sein. Wie ein Aufsichtsratmitglied des Konzerns im Jahr 2012 verriet, soll Jobs sich schon vor Jahren für die Entwicklung eines Apple-eigenen Autos begeistert haben.

via www.wsj.com

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6 Reaktionen
Christian
Christian

Bin ja mal auf den Preis gespannt. Wenn man die anderen Produkte als Maßstab nimmt, dürfte das wohl eher was für reiche Leute sein ;)

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klxm
klxm

Geschichte wiederholt sich. Der Eintritt in den Handymarkt begann auch mit iTunes in Motorolla Handys. Jetzt ist iOS in den Autos die Testbombe. Ich glaube in 2 Jahren platzt die Bombe und plötzlich sehen alle heutigen Autos aus, als wären Sie aus einer anderen Epoche.

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bafh
bafh

Wieso ist das ein Angriff auf Tesla. Was keiner versteht ist, das ist wenn ein Angriff auf die Autoindustrie. Wenn sich einer fürchten muss dann sind es VW, Audi, Porsche, Mercedes, BMW und so konsorten und nicht Tesla.

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GoSilla!
GoSilla!

würde ich genauso unterschreiben. Klar weiß TESLA selber das sie durch ihre Patentfreigabe letztes Jahr, neue Konkurrenz entstehen lassen - aber "Konkurrenz belebt das Geschäft" und das war auch so beabsichtigt von TESLA. Viel mehr müssen sich die Ölverbrennden-Etablierten sorgen machen ;)

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Ben
Ben

Ich glaube kaum, dass sich Unternehmen mit Jahrzehnten Erfahrung in der Automobilindustrie Sorgen machen müssen, wenn ein Soft- und Hardware Unternehmen wie Apple den Markt betritt. Wie heißt es so schön im Marketing: auf die Kernkompetenzen konzentrieren.
Ich habe in den letzten Jahren keinen wirklichen Fortschritt bei Apple gesehen - vor allem was Innovationen betrifft. Wenn das so weiter geht, sieht es bald düster aus.

Markus
Markus

Steve Jobs, ich vermisse dich!

… wenn die Soft- und Hardware der Karre genau so schlecht ist wie die aktuelle MacBook Pro-Reihe, dann nehme ich doch lieber die volle Bahn. Im Sommer etwas schwitzig und im Winter verkeimt. Nein danke, Apple.

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