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Software

Apple erlaubt kostenlose Updates von iWork und Aperture – auch von alten Testversionen

    Apple erlaubt kostenlose Updates von iWork und Aperture – auch von alten Testversionen

Apple ändert sein Update-Verfahren für die alten Software-Pakete iWork, iLife und Aperture und ermöglicht damit Raubkopierern und findigen Nutzern, vollkommen kostenlos an die Software zu gelangen.

Apple-Keynote: iWork ab jetzt kostenlos mit jedem neuen Mac

Auf seiner Keynote am Dienstag hat Apple zusammen mit der Veröffentlichung von Mac OS X Mavericks auch neue Versionen seiner Consumer-Programmsammlungen iLife (bestehend aus iPhoto, iMovie und GarageBand) und iWork (bestehend aus der Textverarbeitung Pages, der Tabellenkalkulation Numbers und der Präsentationssoftware Keynote) vorgestellt. Gleichzeitig hat der Konzern verkündet, dass man die besagten Programme zukünftig alle kostenlos anbieten will – zusammen mit jedem neu gekauften Mac oder als Update für Nutzer älterer Versionen. Bei iLife war das schon länger der Fall. iWork mussten Kunden bisher jedoch einzeln kaufen.

Update-Mechanismus bereitete technische Probleme

Nachdem die neuen Anwendungen nach der Keynote im App Store bereitstanden, haben sich einige Kunden beschwert, anscheinend funktionierten die Updates auf die neueste Version bei einigen Bestandskunden mit älteren Programmversionen nicht. Der App Store wollte die separat installierten Anwendungen nicht erkennen und verweigerte das Update.

Nutzer können mit einer kostenlosen Testversion auf die neuste Version von Apples Office-Suite iWork aktualisieren.
Nutzer können mit einer kostenlosen Testversion auf die neuste Version von Apples Office-Suite iWork aktualisieren.

Als Reaktion darauf hat Apple die Schrauben bei der Erkennung vorhandener Software gelockert, und zwar soweit, dass jetzt sogar Inhaber einer illegalen Version oder einer kostenlosen Testversion von iWork das Update auf die neuste Version 3.5 nutzen können. Diese Möglichkeit lockt natürlich viele Nutzer auf den Plan, die sich somit eine kostenlose iWork-Version im Wert von rund 54 Euro (jeweils 18 Euro für Pages, Numbers und Keynote) erschleichen wollen.

iWork: Update auch mit alter, kostenloser Testversion möglich

Dazu müssen die Anwender nur eine alte Testversion von iWork runterladen, die sich an vielen Stellen im Netz finden lässt. Wer nach der Installation seine Systemsprache auf Englisch umstellt, findet dann im App Store die Updates für die drei genannten Programme vor und kann sie vollkommen legal auf die neueste Version aktualisieren.

iWork für den Mac gibt es momentan kostenlos - über einige fragwürdige Umwege.
iWork für den Mac gibt es momentan kostenlos – über einige fragwürdige Umwege.

Nach dem Update kann sowohl die Systemsprache wieder zurückgesetzt, als auch die alte iWork-Testversion deinstalliert werden. Ab nun kann stets die neuste Version von Pages, Numbers oder Keynote aus dem App Store geladen werden.

Apple: „Wir glauben dass unsere Nutzer ehrlich sind“

Apple hat sich zu dieser Möglichkeit des Missbrauchs schon gegenüber dem Magazin MacTrast geäußert:

„Anstatt separate Updates für die Software-Versionen die nicht im App Store gekauft wurden, anzubieten, hat sich Apple dazu entschieden das Software-Update-Konzept für Apps komplett zu ändern. Neuerdings erkennt Mavericks alte Software-Versionen auf dem Mac und registriert diese im App Store als „gekauft“ für die jeweilige Apple-ID. Das spart uns viel Zeit, Mühe und Bandbreite. Nachdem die Registrierung komplett ist, erscheinen die Anwendungen in der Einkaufshistorie des App Stores, als ob man sie dort ganz regulär gekauft hätte.

Obwohl wir uns bewusst sind, dass das Möglichkeiten zur Software-Piraterie für unethische Nutzer ermöglicht, hat Apple noch nie besonders Viel wert darauf gelegt, gegen Raubkopien vorzugehen. Wir glauben dass unsere Nutzer ehrlich sind, auch wenn das nicht immer wahr ist.“

Ähnlicher Trick funktioniert auch mit Aperture

Der erwähnte Trick funktioniert übrigens auch mit Apples Fotoverwaltung Aperture. Allerdings gibt es für Aperture keine Testversion, die ohne Lizenzschlüssel funktioniert. Allerdings geistern auf vielen Seiten und Netzwerken schon die entsprechenden Keys herum. Außerdem gibt es auch schon eine Möglichkeit, mit einem älteren Update von Aperture, dass auf den Apple-Seiten zu finden ist, dem App Store das Vorhandensein der vollständigen Software vorzugaukeln. In Anbetracht des Preises von 70 Euro finden sich im Netz schon etliche Anleitungen für diese fragwürdige Aktion.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

via www.macrumors.com

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4 Reaktionen
Updates für die Hälfte
Updates für die Hälfte

Habe ich denn die Möglichkeit, die Anwendungen zu fairen Preisen nachzukaufen wenn ich einen Mavericks-fähigen alten Mac habe ?
Fair fände ich die Hälfte vom Neupreis.

Teilweise wurden die Anwendungen ja abgespeckt was ich für seltsam halte weil man ja eigentlich nur den Build-Prozess neu anschmeissen müsste um es auf 64Bit zu haben und MacOS ja schon seit SnowLeopard 64 Bit kann. Kriegt man also die (besseren) Vorgänger dann auch kostenlos ?

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245218 (abgemeldet)
245218 (abgemeldet)

Hab es auch abgestaubt, aber werde bei "OpenOffice" und "Adobe Photoshop Lightroom" bleiben ...

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Daniel
Daniel

Danke für den Tipp!

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Werner
Werner

..denke ein paar Abstauber fallen nicht ins Gewicht.
Irgendwann werden die auch erkennen, das zumindest bei Apple die Software nicht zu teuer für das gebotene ist und das es ok ist, für eine Leistung zu bezahlen. Selber möchte man das ja auch so.

Das neue Pages zumindest ist es wirklich wert. Gut aussehend und super einfach bedien-bar, sogar der Export ins Wörd Format klappt gut. Diesen ganzen unsäglichen M$ OfficeKram mache nur noch auf, wenn es wirklich nicht anders geht ..(Für Kunden ..auf besonderes Verlangen.)

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