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Streit zwischen Apple und FBI: Diese Firma soll das iPhone entschlüsseln

Streit zwischen Apple und FBI: Diese Firma soll das iPhone entschlüsseln

Der Streit zwischen und dem FBI geht in die nächste Runde: Jetzt soll ein externer Anbieter dem Geheimdienst helfen, das strittige zu entschlüsseln.

Streit zwischen Apple und FBI: Diese Firma soll das iPhone entschlüsseln

Apples iPhone soll geknackt werden. (Foto: GONZALO BAEZA / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

FBI holt sich Hilfe von israelischer Firma Cellebrite

simone mescolini / Shutterstock.com
Ein Helferlein für das FBI? Mit Hilfe von Cellebrite will der Geheimdienst das iPhone doch noch entschlüsseln. (Foto: simone mescolini / Shutterstock.com)

Das FBI will offenbar seine Drohung wahr machen und das iPhone eines mutmaßlichen Terroristen ohne die Hilfe von Apple knacken. Dafür will sich der Geheimdienst externe Unterstützung holen: Wie die israelische Zeitung „Yedioth Ahronoth“ berichtet, soll die israelische Firma Cellebrite den Intelligence-Service bei der Entschlüsselung des Smartphones unterstützen. Das Unternehmen selbst lehnt jegliche Stellungnahme ab.

Damit geht der Streit zwischen dem Geheimdienst und dem IT-Konzern weiter. Die beiden Parteien lassen derzeit gerichtlich klären, ob Apple das iPhone eines Nutzers entschlüsseln muss. Das FBI will dadurch an die Daten eines mutmaßlichen Terroristen kommen, der im kalifornischen San Bernardino im Dezember 2015 14 Menschen getötet hatte. Der IT-Konzern argumentiert hingegen, dass der Staatsdienst damit auch andere Telefone knacken könnte.

Sollte der Bericht stimmen, so fände der Streit ein abruptes Ende – das FBI bräuchte die Hilfe von Apple dann nicht mehr. Für Cellebrite wäre es nicht das erste Mal, dass das Unternehmen mit einem Geheimdienst zusammenarbeitet. Auch in der Vergangenheit soll die Firma einigen Intelligence-Einheiten behilflich gewesen sein. Cellebrite hat eine Software entwickelt, mit der sich Daten auf mobilen Geräten wieder herstellen lassen.

Wann Apple über ein iPhone-Leck informiert werden müsste

Wenn das Unternehmen das strittige iPhone wirklich entschlüssen kann, muss der Geheimdienst aber möglicherweise Angaben dazu machen, wie er das geschafft hat. Die Nachrichtenagentur Bloomberg weist darauf hin, dass es eine neue und relativ unbekannte Regel namens „Equities Review“ gebe, wonach die Regierung Apple mitteilen müsste, wie es das Sicherheitssystem umgangen hat. Das könne das FBI nur dann verhindern, wenn es um einen Fall von nationaler Sicherheit gehe.

„Das wäre so, als würde man den Ozean trockenlegen, um ein U-Boot zu finden.“

Wie Cellebrite an die Daten des Verdächtigen herankommen könnte, ist noch unklar. Spekulationen des Sicherheitsexperten Jonathan Zdziarski zufolge könnte die Entschlüsselung funktionieren, indem man die Inhalte des NAND-Speichers kopiert und sie immer dann überschreibt, wenn ein Passwort oder ähnliches gefordert wird. Auf diese Theorie verweist Business Insider. Auch andere Experten halten dieses Vorgehen für wahrscheinlich.

Der PGP-Erfinder Phil Zimmermann hatte das Verfahren erst auf der CeBIT 2016 kritisch kommentiert: „Das wäre so, als würde man den Ozean trockenlegen, um ein U-Boot zu finden.“

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Eine Antwort
  1. von peter am 24.03.2016 (15:33 Uhr)

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