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Apple, Google und Co. versprechen weitere Privacy-Abfrage bei Apps

    Apple, Google und Co. versprechen weitere Privacy-Abfrage bei Apps

Die sechs großen App-Store-Betreiber Apple, Google, Microsoft, dem Blackberry-Anbieter RIM, Hewlett-Packard und Amazon haben am gestrigen Mittwoch auf Drängen der kalifornischen Generalstaatsanwältin Kamala Harris ein global geltendes Abkommen unterzeichnet. Durch diese Vereinbarung verpflichten sie sich auf mehr Datenschutz und Transparenz bei eingereichten Apps zu achten.

Datenschutz (Foto: Sean MacEntee / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Mehr Datenschutz bei Apps – oder nur mehr Transparenz?

Laut Pressemitteilung der kalifornischen Justizbehörde soll mit diesem Abkommen die Privatsphäre eines jeden Nutzers besser geschützt werden. Mit der Vereinbarung verpflichten die App-Betreiber sich darauf zu achten, dass jede eingereichte App bestimmte Datenschutz-Standards erfüllen muss: Die auf dem Smartphone gespeicherten persönlichen Daten sollen nicht ohne Zustimmung des Nutzers ausgelesen werden können. Im Lichte der vielen Datenschutzdebakel der letzten Wochen – hier seien unter anderen die Apps Path und Foursquare zu nennen, die ohne Zustimmung des Nutzers diverse persönliche Daten abgegriffen haben – ist dieser Schritt sehr zu begrüßen.

Durch das Abkommen soll die Funktionalität der angebotenen Apps jedoch nicht beschnitten werden. Allerdings sollen die Nutzer in Zukunft  vor dem Download besser über die App aufgeklärt werden, welche Daten von ihm gesammelt werden und was mit diesen geschieht. Es ändert im Grunde nicht viel am „Spionierverhalten“ der Apps– sie können weiterhin sensible Daten auslesen.

Für den Nutzer bedeutet dieses Abkommen letztlich, dass er in Zukunft wissen wird, was die App, die er sich auf seinem Smartphone oder Tablet installiert, an Daten ausliest. Dazu müsste er sich allerdings intensiver mit den Datenschutzbestimmungen, die vor dem Download angezeigt werden, auseinandersetzen muss. ob das geschieht oder künftig nicht doch nur eine weitere Checkbox ohne weitere Beachtung abgehakt wird, bleibt abzuwarten. Jeder Nutzer ist letztlich weiterhin selbst für seine Daten verantwortlich. Das Abkommen ist dennoch positiv zu bewerten, da auf dank dieses Abkommens mehr Transparenz in App-Stores herrschen wird.

 Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: aka aboutbettertimes / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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3 Reaktionen
Thomas Quensen

Für besitzer eines gerooteten Android-Phones empfehle ich den LBE Security Guard.
Volle Kontrolle über die Zugriffsrechte einzelner Apps

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Fuat B.

das ist einfach eine spionage, die nicht legalisiert werden darf. aber dem staat passt das. so kann man sich von einem bürger umfassende profil fertigen.

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Wenig Motivation
Wenig Motivation

Technisch ginge ohne Probleme aber viel stärkerer Schutz bei gleichzeitig viel mehr Transparenz.
Schade das Google, Apple und den anderen das so egal ist :-(((

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