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Hit the road, Jack – Apple nimmt mit neuem Patent Kurs auf die Autobahn

will allem Anschein nach auch in unseren Autos Fuß fassen. Nachdem auf der Entwicklerkonferenz schon für Autos vorgestellt wurde, besitzt der Konzern aus Cupertino jetzt auch ein Patent für einen Auto-Touchscreen mit taktilem Feedback. Damit sollen viele Funktionen gesteuert werden können – von der Navigation über die Heizung bis hin zu Scheibenwischern und Musik.

Hit the road, Jack – Apple nimmt mit neuem Patent Kurs auf die Autobahn

Apple-Patent beschreibt Auto-Touchscreen mit taktilem Feedback

Schon auf Apples diesjähriger Entwicklerkonferenz WWDC im Juni hatte der Konzern die iOS-Integration für Autos angekündigt. Das 2009 beim amerikanischen Patentamt eingereichte Patent zeigt, dass Apples Vision im Bezug auf Autos damit aber noch lange nicht am Ende ist. Gezeigt wird unter anderem die Möglichkeit, das Display mit taktilem Feedback zu versehen. Mithilfe eingebauter Bedienelemente wie Reglern und Knöpfen soll man alles von der Musik bis zu den Scheibenwischern steuern können. Im Touchscreen sollen auch erhöhte Punkte existieren, die als digitale Regler fungieren. Diese leuchten auf, wenn man sie nutzen kann und werden abgedunkelt, wenn die Aktion ausgeführt wurde.

Patentantrag von Apple sieht Touchscreen für Autos mit taktilem Feedback vor. (Bild: US Patentbehörde)
Der Patentantrag von Apple sieht einen Touchscreen für Autos mit taktilem Feedback vor. (Bild: US-Patentbehörde)
Damit würde ein nicht unerhebliches Problem von Touchscreens im Auto gelöst werden. Im Gegensatz zu fest installierten Reglern muss man immer auf einen Touchscreen schauen, um ihn zu benutzen. Die Position eines Schiebereglers oder Knopfes können wir hingegen auch ertasten – was beim Autofahren, wo man aus nachvollziehbaren Gründen die Augen besser auf der Straße lassen sollte, einen großen Vorteil darstellt. Da digitale Funktionsweisen mit analoger Bedienung gekreuzt würden, könnten diese virtuellen Regler je nach Situation verschiedene Aufgaben erfüllen – egal ob man Lautstärke oder Heizung hochdreht.

Darüber hinaus werden von Apple auch ein Heads-Up-Display und eine Kamera erwähnt. Letztere soll die Position des Kopfes erkennen – ein erheblicher Unterschied zur bisher vorgestellten iOS-Integration für PKW.

Apple: Autos die sich mit eurem iPhone verbinden soll es bereits 2014 geben. (Bild: Apple)
Apple: Autos, die sich mit eurem iPhone verbinden, soll es schon 2014 geben. (Bild: Apple)

Apple: iOS für Autos scheint ausgebaut zu werden

Das auf der WWDC vorgestellte iOS für Autos soll allem Anschein nach 2014 auf den Markt kommen. Dabei bauen Automobilhersteller eine Unterstützung für Apples iPhone in ihre Wagen ein. Die im Auto verbauten Displays können dann iOS-Funktionen wie Navigation, Mail oder auch Siri übernehmen. Ob und wann es allerdings auch Autos geben wird, welche die Ideen aus diesem Patentantrag integrieren, ist ungewiss. Apple scheint allerdings ein gewisses Interesse daran zu haben, bald auch in unserem Armaturenbrett präsent zu sein.

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