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iPad Pro: Apple bringt Riesen-Tablet noch diese Woche in den Handel – ab 899 Euro [Update]

    iPad Pro: Apple bringt Riesen-Tablet noch diese Woche in den Handel – ab 899 Euro [Update]

Das iPad Pro mit 13-Zoll-Display, Stylus und Tastatur. (Quelle: Apple)

Ab Morgen könnt ihr das iPad Pro bei Apple vorbestellen. Später diese Woche wird es das Riesen-Tablet auch im Laden zu kaufen geben.

Update vom 10. November 2015: Ab Morgen den 11. November 2015 könnt ihr das iPad Pro über die Apple-Website vorbestellen. Später in dieser Woche soll es auch in den Apple Retail Stores sowie bei ausgewählten Mobilfunkanbietern und autorisierten Händlern verfügbar sein. Die WLAN-Only-Variante mit 32 Gigabyte Speicher kostet hierzulande 899 Euro. Für die Variante mit Mobilfunkunterstützung und 128 Gigabyte Speicher müsst ihr 1.229 Euro hinblättern.

Apple iPad Pro: Das größte iOS-Gerät bisher

Das Display des iPad Pro hat in der Breite die gleiche Anzahl von Pixel, wie das bisherige iPad Air in der Höhe. Das Display des iPad Air passt also genau zwei Mal nebeneinander in das des iPad Pro. Die Display-Diagonale beträgt damit 12,9 Zoll und die Pixeldichte liegt bei 264 Pixel pro inch.

Das Apple iPad Pro bietet eine Display-Tastatur in voller Größe. (Quelle: Apple)
Das Apple iPad Pro bietet eine Display-Tastatur in voller Größe. (Quelle: Apple)

Neuer Chipsatz sorgt für bessere Geschwindigkeit bei CPU und Grafik

Die Hardware im iPad Pro soll – welch Überraschung – schneller sein als alle bisherigen Modelle. Zum Einsatz kommt der neue „A9X“-Chip, der bis zu 22 mal so schnell sein soll wie sein Vorgänger A9 aus dem iPad Air 2. Natürlich sind diese Angaben immer nur maximale Werte, die nur bei einigen wenigen Anwendungen zutreffen. Auch bei der Grafikleistung spart Apple nicht am Superlativ: Bis zu 360 Prozent soll sich die Leistung verbessert haben.

Laufzeit von zehn Stunden und vier Lautsprecher

Das iPad Pro ist ein bisschen schwerer als das erste Ur-iPad und mit 6,9 Millimetern ein bisschen dicker als das iPad Air (6,1 Millimeter). Dafür gibt es eine Batterielaufzeit von zehn Stunden. Außerdem wurden erstmals vier Lautsprecher an den Ecken des Geräts verbaut. Deren Stereo-Zuordnung ändert sich übrigens mithilfe von Sensoren, je nach Orientierung des Geräts. Die restliche Hardware entspricht den anderen iPad-Modellen: 8-Megapixel-Kamera, Touch ID und 802.11ac WLAN sind mit an Bord.

Neues Zubehör: Tastatur-Cover „Smart Keyboard“ und eigener Stylus „Pencil“

Das sich das iPad Pro an professionelle Anwender wie Gestalter und Designer richtet bietet Apple zum ersten Mal auch einen Stylus als optionales Zubehör an. Unter dem Namen „Apple Pencil“ gibt es nun einen eigenen, aktiven Stift mit Kunststoffspitze der in Sachen Verzögerung und Präzision besser sein soll als bisherige Modelle von Drittherstellern. Der Stift erkennt nicht nur viele Druckstufen, sondern auch den Anstellwinkel, so dass sich damit sehr gut andere Schreib-, Zeichen- und Malgeräte imitieren lassen sollen. Zusätzlich gibt es ein neues Smart Cover, das über eine integrierte Tastatur verfügt – der Name für das Zubehörteil lautet „Smart Keyboard“.

Apple bietet für das iPad Pro ein neues Smart Cover mit integrierter, mechanischer Tastatur an. (Quelle: Apple)
Apple bietet für das iPad Pro ein neues Smart Cover mit integrierter, mechanischer Tastatur an. (Quelle: Apple)

Apple iPad Pro kommt im November ab 800 Dollar

Für das neue iPad Pro lässt sich Apple gut entlohnen. Das kleinste Modell verfügt über 32 Gigabyte Speicher und kostet 800 Dollar. Zwei weitere Versionen mit 64 Gigabyte und 128 Gigabyte stehen ebenfalls für 950 und 1080 Dollar zur Verfügung. Die größte Version verfügt ebenfalls über ein LTE-Modem. Der Apple Pencil kostet 100 Dollar, das Smart Keyboard gibt es für 170 Dollar. Alle Geräte sollen ab November erhältlich sein.

Das iPad Pro gibt es ab November und ab 800 Dollar. (Quelle: Apple)
Das iPad Pro gibt es ab November und ab 800 Dollar. (Quelle: Apple)
Das iPad Pro gibt es ab November und ab 800 Dollar. (Quelle: Apple)

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Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 9. September 2015

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12 Reaktionen
E.
E.

Das erinnert mich an den yt-film von Eskild Fors aus dem Jahre 2011:
https://www.youtube.com/watch?v=ct1_r_61sk8
Damals hab ich noch gelacht...

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Morris
Morris

Der Artikel ist voller Fehler: weder passen in das Display 2 iPad Airs, noch ist die neue CPU 22x so schnell wie die des Air 2, noch ist die GPU 360x so schnel die die des Vorgängers. Recherchiert doch bitte sorgfältiger.

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Peter
Peter

Wir schreiben das Jahr 2015... T3N recherchierte mal ausführlich, aber das war vor Jahren :P Also erwarte nicht zu viel vom Praktikant, der den Artikel zusammen mit dem Hausmeister recherchiert hat ;)

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Joaquin

Das iPad Pro richtet sich nicht nur im Namen an Profis. Der Stift wird vielen zu teuer erscheinen, aber professionellen Grafikern nicht und hier tritt Apple in direkter Konkurrenz zu Wacom.

Mit ihrer Tastatur zeigen sie Microsoft mit Surface, wie man es richtig macht und auf lange Sicht, dass solche Tablets, sogar die Laptops ersetzen können.

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Marcel

Zitat: "Mit ihrer Tastatur zeigen sie Microsoft mit Surface, wie man es richtig macht ..."

Dein Ernst? Von technischen Prinzip her funktioniert Apple 's Smart Keyboard genau so wie Microsofts Type Cover oder die Keyboards von Drittanbietern. Was genau darf ich jetzt bitte unter "richtig machen" verstehen? Worthülsen?

Auch einen Stift gibt es schon von etlichen anderen Anbietern. Ja, auch Microsoft bietet zu seinem Surface einen Stift an, der die gleichen Eigenschaften wie Apple 's Pencil besitzt.

Das Problem des iPad Pro sehe ich einfach in der mangelnden Software Ausstattung. Wie einige zuvor bereits sagten, wäre ein MacOS X auf dem System wünschenswert gewesen. So ist es einfach nur ein iPad und wird auf absehbare Zeit eben nicht Laptops ersetzen.

Das iPad Pro richtet sich an Profis? Zeig mir, dass Photoshop auf diesem Gerät läuft und ich bestätige diese Aussage zu einem Teil. Alles andere ist einfach nur Marketing. Große Worte, die dem Praxistest dann eher weniger standhalten.

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Joaquin

Apple beginnt jetzt ab einer vernünftigen Displaygrösse an, Stift und Tastatur für ein Tablet anzubieten. Das machen Sie richtig und sind mit Auflößung und Gewicht besser als die kleineren Surfaces. Zwar hat es weniger Speicher, braucht aber mit dem OS auch viel weniger als ein Surface mit Win10 und arbeiten lässt es sich am Pro sicher besser.

Surface hat auch eben nicht einen Stift mit den Eigenschaften des Apple-Stiftes und dieses Detail wird für einige Grafiker auch ausschlaggebend sein. Selbst wenn sie es nur als Wacom-Ersatz nutzen und am Ende ihr Bild zum iMac verschieben.

Aber lassen wir uns einfach überraschen, wer hier am Ende Recht haben wird. Das Tablet ist ja gerade erst vorgestellt worden und mal schauen was Adobe so mit ihren Cloudideen am Ende für das iPad Pro bereitstellen werden. Ich könnte mir die zweite oder dritte Generation des Pros, durchaus als Ersatz für meinen Laptop vorstellen :)

Firmen-Zahlen
Firmen-Zahlen

Wenn dank IBM Nachkaufgarantien usw. existieren, kaufen vielleicht alle Hotel-Rezeptionen, Eingangs-Hallen von Großkonzernen usw. sowas. und auch der Firmenchef sieht auf einer Screen-Hälfte immer die aktuellen Firmenzahlen seiner Supermärkte, Baumärkte, Uber-Taxis (Kunden, Kilometer, Knete,...) oder was auch immer.

Die Frage ist, ob die Firmen darauf anspringen. WinPhone war nicht sehr beliebt und mit RT usw. hat man wohl auch Kunden zurückgelassen wie schon damals mit manchen WinPhone-Versionen. iOS könnte akzeptierter sein. Da stimmen Preis und Leistung und man wird nicht betuppt und ist normalerweise zufrieden und kann per Policies auch Firmenstandards durchsetzen...

Leider recht teuer. Speziell das Zubehör. In solchen Märkten machen sich normalerweise (Playstation beispielsweise) offizielle und inoffizielle Dritt-Anbieter breit.

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ManfredFSchreyer
ManfredFSchreyer

Ich hätte mir lieber ein Macbook mit touchscreen gewünscht. Für manche Anwendungen (Musik, Schule usw.) sicher interessant aber ansonsten nichts halbes und nichts ganzes. Für ein tragbares pad meiner Ansicht nach zu groß und für einen Computer das falsche Betriebssystem. Der Focus ist allerdings in meinen Augen durchaus erkennbar. Alles läuft inzwischen online über den Store so kann Apple bei der riesigen Kundenbasis zusätzlich verdienen, was nicht verkehrt ist. Der Knall kommt, wenn das Internet mal eine Weile nicht verfügbar ist, dann wird man die Abhängigkeit schmerzhaft spüren.
Große Innovationen erwarte ich nicht wirklich. Vielleicht gibt es ja noch irgendwas neues, was noch niemand gedacht hat. Aber ansonsten ist es doch nicht verkehrt, zu schauen, was interessant ist und es zu verbessern. Ich hatte vor dem iPhone auch schon Handys aber erst mit Apple fing der Spaß und Nutzen an - und alle Mitbewerber haben letztlich auch vom iPhone abgekupfert. Das war mit dem iPod nicht anders. Entscheidend ist für mich neben der Technik die Software, mit der komme ich täglich in Kontakt und die entscheidend über den Nutzen. Was im Gerät ist, ist dann unwichtig. Und da hat Apple meiner Ansicht nach immer noch die Nase vorn. Weder Microsoft mit seiner Windowsversion noch Google und Android können da mithalten.

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David
David

Mit MacOs X wäre das interessanter gewesen. Aber die Zeit in der neue Apple Produkte etwas besonderes waren ist eh vorbei.

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Marcel

Wieso erinnert mich das so stark an das Surface Pro 3 von Microsoft? *grübel*

Versteht mich nicht falsch. Ich bin sowohl Besitzer eines iPads als auch des aktuellen Surface Pro 3. Das Apple wirklich so dreist kopiert, hätte ich jetzt wirklich nicht geglaubt. Wo ist die einst so grßartige Rolle des Innovators?

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loco
loco

Das fragte ich mich schon beim MacBook... sie hauen hier wieder allerlei Produkte raus, die alle (aus meiner Sicht) nicht mehr den klaren Fokus haben. Wo das hinführt, weiß ich gerade nicht.

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John
John

DAS unterschreibe ich so. Damals führte ihre fehlende Kontrolle dazu, dass Steve Jobs zurückkommen musste, weil sie es vor die Wand fuhren.

Genau das gleiche fällt mir auch auf. Die hauen wieder allerlei Produkte raus, die kein Mensch braucht bzw. die nicht den Fokus besitzen, wie die anderen. Wo ordnet sich das MacBook nun direkt ein, warum kein MacBook Air oder MacBook Pro kaufen? Jetzt diese Surface Kopie, wobei der Stift wohl echt gut sein soll.

Bin Apple Fan, aber eben genau deswegen. Weil sie bislang eben den Fokus auf wenige, sehr gute Produkte haben. Jetzt gibt es dutzende iPads, MacBooks, bald warscheinlich noch den iMac Power, iMac Mini, iMac BigBox, iMac Movie... das geht doch schon wieder schief bei Apple

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