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Keine Schlangen mehr: Apple-Verkäufer schicken Kunden in den Online-Store

Keine Schlangen mehr: Apple-Verkäufer schicken Kunden in den Online-Store

Retail-Chefin Angela Ahrendts fordert ihre Mitarbeiter in einem internen Memo auf, Besucher der Filialen das Angebot im schmackhaft zu machen. Die Apple-Managerin bezeichnet den Schritt selbst als „signifikante Änderung der Denkweise“.

Keine Schlangen mehr: Apple-Verkäufer schicken Kunden in den Online-Store
Nicht nur Kunden sollen vom 3-Punkte-Plan profitieren. Auch Mitarbeiter dürfen sich woh…

Internes Memo an Apple-Verkäufer

Lange Schlangen vor den Apple Stores könnten bald der Vergangenheit angehören. So wünscht es sich zumindest Angela Ahrendts, Retail-Chefin von . Schon vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass eine Online-Terminvereinbarung notwendig ist, um sich die Apple Watch in einer Filiale anzusehen. Jetzt geht der Konzern einen Schritt weiter.

In einem Memo an das Verkaufspersonal in den Apple Stores ordert Ahrendts an, dass Kunden über das Online-Angebot informiert werden: „Sagt ihnen, dass wir eine größere Verfügbarkeit haben und wie einfach es ist, online und über die App zu bestellen. Ihr werdet ihnen Freude bereiten.“ In ihrem Schreiben bezieht sich Ahrendts nicht nur auf die Apple Watch, sondern auch auf das MacBook.

Die 53-jährige Angela Ahrendts kommt vom britischen Modehaus Burberry und soll die Apple Stores noch attraktiver machen. (Foto: Simon Dawson/Bloomberg)
Retail-Chefin Angela Ahrendts will das E-Commerce-Geschäft von Apple vorantreiben. (Foto: Simon Dawson/Bloomberg)

Beschränktes Inventar in Filialen

Mit dieser Forderung will die Retail-Chefin das E-Commerce-Geschäft des Unternehmens vorantreiben. Sie bezeichnet die Anweisung als „signifikante Änderung der Denkweise“. Die digitalen Verkaufskanäle sollen künftig die Hauptanknüpfungspunkte für Käufer sein. Gerüchten zufolge wird das Inventar in den Filialen sogar gekürzt. Ahrendts ist seit einem Jahr bei Apple, ihre Aufgabe ist es, den Handel neu zu gestalten. Die Retail-Managerin legt unter anderem den Schwerpunkt auf Mobile Payments.

via uk.businessinsider.com

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4 Antworten
  1. von Gerzhwin am 08.04.2015 (09:18 Uhr)

    Im Grunde der richtige Schritt, aber wenn manch ein Kunde das erst im Shop erfährt, könnte das für Verärgerung sorgen.

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  2. von Kundenzufriedenheit am 08.04.2015 (13:35 Uhr)

    Da sieht man mal das das Controllertum sich durchsetzt. Auf Kosten der Kundenzufriedenheit.
    iMac5k: Schlag ins Gesicht der 4k-Wintels. Gutes Produkt.
    Apple4TV ohne 4k ? Unbrauchbar. 4k-TVs kosten unter 999 Euro und 4k-Monitore setzen sich auch langsam durch.
    MiniMacs ? Nicht nennenswert besser als die vorgängermodelle und teilweise sogar weniger maximaler CPU-Ausbau.

    Apples Wert ist derselbe wie bei Amazon: Höchste Kundenzufriedenheit.
    Durch Einsparungen an der falschen Stelle verliert man diesen Vorteil.

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  3. von Kundenzufriedenheit am 08.04.2015 (14:07 Uhr)

    Ergänzung von heute:
    http://www.golem.de/news/macbook-12-teurer-prozessor-kaum-schneller-1504-113366.html

    Gute Wirtschaftsjournalisten würden jetzt herausfinden wieso es so lange dauerte bis das Controllertum sich durchsetzte und ob vielleicht die Qualitäts-Stabil-Halter entlassen wurden. Toyota hatte vor wenigen Jahren ja auch mal plötzlich viele Rückrufe und war bis dahin stabil zuverlässig. Da sind vielleicht auch Qualtitäts-Verantwortliche in Pension gegangen.

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  4. von Bernd am 11.04.2015 (23:43 Uhr)

    Damit werden die eigenen Angestellten aufgefordert, die Grundlage für Ihren Job kaputt zu machen. Ich ging vor zwei Wochen in einen Apple-Shop und wollte einen MacBook pro kaufen, aber alle Sondermodelle sind nur online bestellbar. Auch Finanzierungen: Nur online möglich.
    Insofern spare ich mir künftig JEDEN Weg in den Apple-Store und kaufe bei Cyberport & Co. - die zudem noch preiswerter sind und sich mehr am Kunden orientieren.
    In meinen Augen ist diese Apple-Strategie der Ausstieg aus den Apple-Shops.

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