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Apple Music: Android-Version geht in die Beta-Phase [Update]

Apple Music: Android-Version geht in die Beta-Phase [Update]

Anscheinend ist die Android-Version von in die private Beta-Phase gestartet. Wir verraten euch, wie ihr euch dafür anmeldet.

Apple Music: Android-Version geht in die Beta-Phase [Update]

(Quelle: Apple.com)

Update vom 29. September 2015: Bislang war Apple Music lediglich über iTunes und iOS-Geräte erreichbar. Android-Nutzer hatten bislang das Nachsehen. Immerhin scheint Apple jetzt aber eine private Beta-Phase gestartet zu haben. Über Betabound können sich interessierte Nutzer dafür anmelden. Interessierte Nutzer müssen dazu allerlei angaben zu dem genutzten Gerät und ihrem Musikkonsum machen. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der könnte aber schon etwas früher als der Rest der Android-Welt zugriff auf Apple Music erhalten.

Apple Music: Streaming-Service und soziales Netzwerk für Musiker

Der Beats-CEO, Apple-Mitarbeiter und Musik-Produzent Jimmy Iovine und sein Kollege Eddy Cue stellte auf der Entwicklerkonferenz WWDC den lange erwarteten Streaming-Dienst von Apple vor. Der Service namens „Apple Music“ soll neben dem reinen Streaming-Service auch eine Art soziales Netzwerk für Künstler sein. Sie können über Apple Music nicht nur ihre Musik veröffentlichen und vertreiben, sondern auch Fotos, Nachrichten und Videos mit ihren Fans teilen (quasi eine Kombination aus Twitter, Instagram und Spotify). Zusätzlich hat Apple einen eigenen Radiosender vorgestellt.

Apple Music soll Fans helfen mit ihren Lieblingskünstlern in Verbindung zu bleiben. (Quelle: Apple.com)
Apple Music soll Fans helfen mit ihren Lieblingskünstlern in Verbindung zu bleiben. (Quelle: Apple.com)

Apple Music will überzeugen... mit einem Radiosender?!

Von anderen Streaming-Anbietern will sich Apple vor allem durch soziale Features absetzen. Nutzer können Künstlern folgen und erhalten anschließend einen personalisierten News-Feed namens „Connect“ in ihrer Music-App. Dort finden Sie nicht nur die Musik der Künstler sondern auch Videos, Fotos und Nachrichten der jeweiligen Künstler. Unter dem Namen „Beats 1“ startet Apple außerdem einen weltweiten, englischsprachigen Radiosender, der rund um die Uhr im Internet und via Satellit senden soll. Nach Apples Logik will man damit eine Alternative zu automatisierten Radio-Funktionen schaffen (die es aber natürlich trotzdem gibt) und den Hörern neue Musik näherbringen.

In einem persönlichen Stream sehen Nutzer sowohl neue Releases als auch kuratierte Playlists, die ihnen gefallen könnten. (Quelle: Apple.com)
In einem persönlichen Stream sehen Nutzer sowohl neue Releases als auch kuratierte Playlists, die ihnen gefallen könnten. (Quelle: Apple.com)

„Siri, spiel den Top Song von 1982“

Apple Music ist natürlich stark mit Siri verknüpft: Nach Aufforderung kann Siri sowohl einzelne Lieder, Alben oder Künstler abspielen als auch komplexe Anfragen verarbeiten. Möglich ist zum Beispiel eine Anfrage wie „Spiel den Song aus dem Film 'Selma'“ oder „Spiel den Top Song der Charts aus dem Jahr 1982“.

Apple Music: Start im Juli – Familienpaket für 15 Dollar

Apple Music ist ab 30. Juni 2015 erhältlich. Die App erscheint zusammen mit iOS 8.4. und einer neuen iTunes-Version für Mac OS. Eine Android- und eine Windows-Version soll ebenfalls im Lauf des Jahres erscheinen. Der Dienst kostet 9,99 US-Dollar pro Monat und soll in 100 Ländern zum Start erhältlich sein – auch in Deutschland. Für 14,99 Dollar bietet Apple außerdem einen Familien-Account an, der von bis zu sechs Personen genutzt werden kann. Als Anreiz zum Wechsel macht Apple die ersten drei Monate für alle Nutzer kostenlos.

Apple Music gibt es ab 30. Juni. Zunächst für iOS und Mac OS. Später auch für Windows und Android. (Quelle: Apple.com)
Apple Music gibt es ab 30. Juni. Zunächst für iOS und Mac OS. Später auch für Windows und Android. (Quelle: Apple.com)

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr 16 gute Alternativen zu Spotify

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 8. Juni 2015

via stadt-bremerhaven.de

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4 Antworten
  1. von Schönes Angebot am 09.06.2015 (11:39 Uhr)

    Gibts schon Beobachtungen oder Insider-Berichte aus Presswerken oder Medien-Vertrieben ob die Streaming-Dienste (Musik bzw. Video) die entsprechenden Medien-Produktions-Zahlen oder Order-Größen pro Album gemindert haben ?

    Wenn ITunes ein großes Mainstreamiges Angebot hat, könnten viele Gutverdiener auf Streaming wechseln. Aufgrund Unklarheit der Seriösität und Legalität von Anbietern und auch verlorenen Jahres-Beiträgen bei gescheiterten Diensten scheuen viele Leute vermutlich "unbekannte" Anbieter.
    Interessant wären auch $15 oder $20-Abos mit besserer Qualität für hochwertigere Hifi-Anlagen.

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  2. von Denni am 10.06.2015 (10:43 Uhr)

    Also kann man für die knapp 10 beziehungsweise 15 Euro für Apple Music alle bisher im iTunes Store erschienenen (und auch zukünftigen) Musiktitel hören und offline verfügbar machen wie es bei spotify der Fall ist?

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  3. von MaxPullomver am 13.06.2015 (11:48 Uhr)

    SOlche Dienste wie Apple Music sind ALLE zu teuer. Ich kann es nicht verstehen, wie Leute dafür Geld ausgeben wollen. Musik sollte allen kostenlos zur Verfügung stehen. Dieses ewige "damit Kasse machen" geht mir auf die Nerven. Musik gibts von den Künstlern selbst(!) auf Youtube für umsonst, was sollte ich da noch zahlen? Ich verstehe es seit Jahre nicht.

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    • von Kritiker am 29.09.2015 (13:59 Uhr)

      Ich hoffe das war Ironie, bin mir inzwischen im Internet nicht mehr ganz sicher wer etwas wirklich aus Ironie schreibt ;)

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