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Warum Apple Music erfolgreich werden wird, obwohl es ein minderwertiges Produkt ist [Kommentar]

Warum Apple Music erfolgreich werden wird, obwohl es ein minderwertiges Produkt ist [Kommentar]

Die hochgelobte Revolution bleibt mit aus. Das Produkt ist deutlich unterlegen, meint Moritz Stückler. Dennoch: Es wird erfolgreich werden. Apples Marktmacht ist einfach zu groß. Ein Kommentar.

Warum Apple Music erfolgreich werden wird, obwohl es ein minderwertiges Produkt ist [Kommentar]

Halt die Fresse, „Technikpresse“!

Da ist er: Apples neuer Streaming-Dienst Apple Music. Schenkt man einigen Medien Glauben, dann dreht sich die Welt jetzt schneller, die Farben sind bunter und das Wasser ist klarer. Kein Hersteller lockt mehr blinde Heerscharen an Bewunderern an als . Man spricht dann gerne von Fanboys oder Apple-Jüngern. Ich weiß das, weil ich oft genug als einer von ihnen beschimpft werde. Wer mich aber besser kennt, der weiß, dass ich oft genug einem cholerischen Wutanfall nahe bin, wenn Apple mal wieder Mist baut und ich mich über die Unzulänglichkeiten von iOS, Mac OS X oder ähnlichem aufregen muss.

Und so war ich auch nach der aktuellen WWDC-Keynote einem Wutanfall nahe, als ich gesehen habe mit welchem Pathos und wie vielen Superlativen der IT-Riese sein Apple Music vorgestellt hat. Noch viel wütender war ich aber über die Presse und ihre Überschriften: „Apple revolutioniert die Musik-Industrie – schon wieder“ war eine der Schlagzeilen bei der an meinem Hals auf einmal eine Ader sichtbar wurde. Oder: „Apple Music – Der Spotify-Killer“ (Die Wortlaute sind aus meinem Kopf, ich weigere mich diese Texte hier zu verlinken, aber auf Google werdet ihr sie finden).

Die Kopie eines x-beliebigen Streaming-Angebots

Das „Connect“-Feature in Apple Music: Der einzige Schimmer von Innovation. (Quelle: Apple.com)
Das „Connect“-Feature in Apple Music: Der einzige Schimmer von Innovation. (Quelle: Apple.com)

„iTunes Ping ging grandios in die Hose!“

Apple Music ist keine Revolution! Es ist die Kopie eines x-beliebigen Streaming-Angebots. Das muss man auch gar nicht negativ verstehen. Apple hat auch in der Vergangenheit schon Dinge kopiert und damit doch noch eine Revolution ausgelöst. Dann steckte aber immer mehr Eigenleistung in den Produkten als es jetzt bei Apple Music der Fall ist. Der Dienst bietet absolut keine neuen Funktionen, abseits von dem „Connect“-Feature, mit dem Fans ihren Stars besser folgen können. Und auch das ist nur eine müde Weiterentwicklung bestehender Features der Konkurrenz.

Apple hat übrigens schon einmal versucht, Musik mit einem sozialen Netzwerk zu verbinden. Der Versuch trug den Namen iTunes Ping und ging grandios in die Hose.

Apple Music wird trotzdem Millionen Kunden finden

Obwohl es Apple Music an Innovationspotenzial mangelt, wird der Dienst natürlich trotzdem Millionen Kunden finden – das steht außer Frage. Apple könnte auch vollgerotzte Taschentücher mit Apfel-Logo verkaufen, und würde damit Millionen von Dollar umsetzen. Die Einstiegshürde um den neuen Dienst zu nutzen ist für bestehende Kunden einfach extrem gering.

„Viele Apple-Kunden sind technikfremd und wissen gar nicht, was sich außerhalb der Apple-Welt so abspielt!“

Mit einem Klick und der Eingabe ihres Apple-Passworts sind sie dabei. Außerdem sind viele Apple-Kunden sehr technikfremd und wissen gar nicht, was sich außerhalb der Apple-Welt so abspielt. Viele kennen deswegen alternative Angebote wie Spotify gar nicht, werden aber begeistert sein, wenn auf ihrem iPhone eine kleine Notification aufpoppt die ihnen sagt, dass sie jetzt sämtliche Musik der Welt für 10 Dollar anhören können.

Die Auswahl an verfügbaren Titeln könnte ein weiterer Aspekt sein, der Apple ein wenig in die Karten spielt. Aber darüber weiß man bisher noch nichts. (Wird Apple in jedem Land einen anderen Katalogumfang haben? Werden sämtliche Titel, die bisher in iTunes erhältlich sind auch via Apple Music erhältlich sein? Wie groß ist das Angebot gegenüber der Konkurrenz?) Außer der oben genannten Bequemlichkeit bei der Anmeldung, und dem attraktiven Preis im Familienpaket für 15 Dollar und sechs Personen fällt mir aber kein weiterer Grund ein, wieso sich Kunden für Apples Angebot entscheiden sollten.

Plattform-Unterstützung: Ohne Web-Interface, ohne mich

Apple Music wird es nur für Mac, iOS und Windows geben. Das ist zu wenig für Musik-Streaming. (Quelle: Apple.com)
Apple Music wird es nur für Mac, iOS und Windows geben. Das ist zu wenig für Musik-Streaming. (Quelle: Apple.com)

Der Punkt wo Apple Music für mich persönlich komplett durchfällt ist die Plattform-Kompatibilität. Apple Music wird es für iOS, Mac OS X, Windows und Android geben. Das reicht für viele Apps und Anwendungen – aber nicht für ein Musikstreaming-Angebot. Meine Musik muss überall sein: Auf Spielekonsolen genau so wie auf sämtlichen Smart-TV-Plattformen und auch auf weniger großen mobilen Betriebssystemen wie Windows Phone oder Blackberry. Aber vor allem muss die Musikplattform meiner Gunst einen Web-Client haben. Wie viele Leute sitzen an Rechnern, auf denen sie keine Programme installieren dürfen? Auf der Arbeit, in der Universität und so weiter. Auch da will ich meine Musik hören können. All das wird Apple Music nicht bieten.

„Apple Music, du bist raus... weil iTunes!“

Und dann ist da noch der hässliche, fette Onkel von Apple Music: iTunes. Das Programm ist eine Krankheit. Seit sieben oder acht Jahren versuche ich mich damit anzufreunden, aber ich glaube inzwischen nicht mehr an eine Versöhnung. Das Programm ist riesig, unübersichtlich, schränkt seine Nutzer extrem ein und ich kenne NIEMANDEN der damit gerne umgeht. Während der Keynote hatte ich kurz die Hoffnung, dass Apple Music vielleicht iTunes komplett ersetzen wird, aber das war wohl mehr Wunschdenken. Apple Music wird auf dem Desktop komplett in iTunes integriert und ist damit für mich von vornherein disqualifiziert.

Mit Music will Apple endlich auch eine Scheibe vom Streaming-Kuchen abbekommen. Wenn man sich die steigenden Abozahlen aller Streamingdienste ansieht, dann scheint die Zukunft tatsächlich nicht im reinen Verkauf von Musik-Downloads à la iTunes zu liegen. Es wird immer eine kleine Gruppe geben, die ihre Musik gerne physikalisch besitzen möchten, aber Streaming ist die Zukunft für die Masse. Nur bisher schafft es kaum ein Anbieter, damit Geld zu verdienen. Apple könnte das ändern.

Wirtschaftlicher Erfolg trotz schlechtem Produkt

Dank großer Marktmacht und langjähriger Erfahrung mit iTunes kann Apple vermutlich bessere Preise bei Rechteinhabern erzielen und damit die Gewinnspanne für sich selbst erhöhen. So könnte Apple Music durchaus ein lukratives Geschäftsmodell werden – trotz Mangel an Innovationen und einem deutlich unterlegenen Produkt. Es wäre nicht das erste Mal in der IT-Geschichte.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr 16 gute Alternativen zu Spotify

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25 Antworten
  1. von Pascal Kesselmark am 10.06.2015 (15:42 Uhr)

    Für mich gibt es nur einen Grund, wieso ich von Spotify zu Apple Music wechseln werde: Wir haben zu hause einen 6-köpfigen Haushalt und somit passt das Familienabo perfekt für uns.
    Ich finde die Leistung von Apple auch schwach und habe meine Gedanken zur ganzen Sache hier kommentiert: http://hacker.li/apple-killt-sein-app-ecosystem/

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  2. von Werrner am 10.06.2015 (16:08 Uhr)

    Nicht gegen einen engagierten Kommentar. Aber dieses Teil ist t3n unwürdig.
    Es platzt mit Vorurteilen und persönlichen Abneigungen aus allen Nähten.

    Wer als Kommentator hier in t3n schreibt, das Mac User oft technikfremd sprich: bischen naiv, sind und man Ihnen eh alles verkaufen kann, gehört zum Rapport beim Chefredakteur. Sorry, das ist PC-Stammtisch.

    Ich nutze iTunes gerne und habe keinen Bedarf an endlosem Musikgedudel via Streaming, egal von welcher Firma.
    Grundsätzlich sind Einschränkungen zugunsten von Rechteinhabern akzeptabel. Auch ich möchte für meine Leistung bezahlt werden.
    AppleMusic mag nicht ‚the next big thing‘ sein, aber es so niederzuschreiben hat es nicht verdient.

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    • von Heiner am 10.06.2015 (16:17 Uhr)

      Ich finde nicht, dass hier AppleMusic niedergeschrieben wird. Es wird einfach nur nicht hochgejubelt. Ein Kommentar ist eben ein Kommentar. Und es ist meiner Meinunung nach ein guter Kommentar.

      Und damit keine Vorurteile entstehen: Ich bin begeisterter Mac Anwender seit dem Mac SE (1987).

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    • von gast22 am 10.06.2015 (17:09 Uhr)

      Ich schließe mich dem an. Sich hinstellen und auf der einen Seite sagen: ich bin Apple und auf der anderen Seite einseitig kommentieren ist schon ziemlich peinlich. Kein Wort z.B. über die Einbindung von Siri, kein Wort über die gekonnt einfachen Möglichkeiten, neue Musik für sich zu entdecken oder um mal auf die andere Seite zu schauen, was bei Spotify guselig ist, z.B. die Lösung eigene Listen abzuspielen. Ist nicht gerade Apple like gelöst (= Nutzererfahrung und Handhabung).

      Viel schlimmer ist aber, dass der Autor sich über eine Sache auslässt, die er selbst noch gar nicht testen konnte. Nicht mal eine Stunde, geschweige denn Tage. Nur eine Demo auf englisch hat ihm gereicht um hier gleich kompetent zu urteilen. Das ist in meinen Augen nicht seriös. Kaffeesatz-Leserei ist sicher noch eines der humanen Bezeichnungen für solch ein Verhalten.

      Aber scheinbar müssen hier Klicks generiert werden und so wird im Stile der Bild (nur ohne viele Bilder) aus dem Horoskop sinniert.

      Tja und das war mein Kommentar. Vielleicht ist er ja ein wenig realistischer.

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      • von Moritz Stückler am 10.06.2015 (17:39 Uhr)

        Danke für konstruktives Feedback!

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      • von till am 11.06.2015 (12:06 Uhr)

        ist lustig, denn das ganze Gejubel basiert auch auf nicht mehr als dieser Demo. Und der Autor hat durchaus Recht, der Großteil der Apple User hat keine Ahnung. Merkt man* nur viel zu selten, da wir alle in unserer kleinen Digital-Blase leben.

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  3. von Christian am 10.06.2015 (16:29 Uhr)

    Konnte mich auch nie mit iTunes anfreunden. Mal kurz den iPod an den PC anschließen und Musik rüberkopieren war immer wieder ein Krampf. Nach der vierten Kontosperrung (und der anschließenden Entsperrungsprozedur) hatte ich dann erstmal die Faxen dicke.
    Was das Familienabo angeht, ziehen die anderen Anbieter ja vielleicht nach...?

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  4. von Daniel am 10.06.2015 (16:53 Uhr)

    Ziemlich dümmlicher Artikel. Wieso müssen Meinungen zu Apple immer so emotionsgeladen ausfallen? "PC-Stammtisch" trifft das schon ganz gut..

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  5. von Erik am 10.06.2015 (17:02 Uhr)

    Für mich ein sehr wichtiger Aspekt ist die Integration ins Auto. Aktuell bin ich Spotify-Kunde und zumindest in allen modernen BMW funktioniert die Anbindung an das Bord-Entertainment-System mittlerweile relativ gut (Wenn Spotify nicht gerade mal wieder ein Update bringt, das diese Integration komplett zerstört). Bei anderen Herstellern sieht das aber schon wieder ganz anders aus. Die Abindung an die Apple eigene Musik-App ist hingegen, meiner Erfahrung nach, bei fast jedem Hersteller recht gut.

    Sollte die Schnittstelle zu den Bordsystemen bei Apple Music besser funktionieren als dies aktuell der Fall mit Spotify und BMW ConnectedDrive ist und sollte der Umfang der Musikbibliothek ebenfalls ok sein, werde ich sehr wahrscheinlich dorthin wechseln. Da würde ich dann auch gern Abstriche bei der für den Desktop vorgesehenen Anwendung in Kauf nehmen (ja ich empfinde iTunes ebenfalls als "Katastrophe" :)). Hingegen interessiert mich die Integration auf einem TV oder eine Spielekonsole so gut wie überhaupt nicht. Das der Preis für bis zu sechs Personen so hoch ist wie der bei Spotify für zwei, ist natürlich ebenfalls erfreulich.

    Ich würde zwar ebenfalls behaupten das es kein innovatives Produkt wird aber ich würde nicht pauschal sagen das Apple Music ein deutlich unterlegenes Produkt sein muss. Letztlich kommt es doch recht stark auf die persönliche Nutzung und die eigenen Prioritäten an. Aber wie Heiner schon schrieb, es ist eben ein Kommentar, wenn auch in meinen Augen ein sehr subjektiver der z.B. die Plattform-Kompatibilität stark bemängelt aber eben die vermutlichen Vorteile in dieser Richtung gar nicht erst erwähnt.

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    • von gast22 am 10.06.2015 (17:15 Uhr)

      Ergänzung: Ich glaube noch nicht einmal, dass Apple den Streaming-Dienst als Revolution bezeichnet hat oder dies so meint, sondern eher die Integration in das übrige Apple-System und die Verknüpfung von drei Ebenen - Streaming + Beat1 + Connection. (und die Möglichkeit alles lokal abzuspeichern). Und wenn man sich das mal in aller Ruhe durch den Kopf gehen lässt und in der Praxis dann auch wirklich so funktioniert, dass Siri ruck zuck die aktuellen Top-Ten oder den Hit aus 1988 im Mai abspielt ... ja dann frage ich mich: Wer macht so etwas in dieser Kompaktheit denn noch?

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    • von Moritz Stückler am 10.06.2015 (17:40 Uhr)

      Guter Aspekt! An die Integration im Auto habe ich bisher nicht gedacht. In (kleiner) zusätzlicher Punkt auf der Haben-Seite von Apple Music.

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  6. von Matze am 10.06.2015 (18:04 Uhr)

    Ein Punkt welcher gerne übersehen wird, ist die Einbindung der eigenen Musikbibliothek. Ich konnte mich bisher nie mit Spotify anfreunden, weil ich damit nicht meine eigene, über die Jahre gesammelte Musik hören kann. Über Apple Music hat man einerseits zugriff auf alle Lieder in der iTunes-Datenbank, aber eben auch auf die eigene Bibliothek. Zumindest bei mir ist in meiner Bibliothek auch Musik, die nicht in der Spotify- oder iTunes-Datenbank vorhanden ist.

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    • von Jen Mirage am 10.06.2015 (19:50 Uhr)

      @Matze: Man kann die eigene Musik der Festplatte durchaus in die Spotify - Playlists integrieren. Bei mir klappt das jedenfalls. 

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  7. von Jen Mirage am 10.06.2015 (19:49 Uhr)

    Großartiger Kommentar wie ich finde, man muss auch drüber schmunzeln können liebe Leute! Denn ja, ein Kommentar darf und soll persönlich sein.

    Zum Thema, natürlich wird Apple schnell Kunden generieren, die Frage ist nur - auch neue? Ich bin begeisterter Spotify-User (die Premium Version zum Studentenpreis von 4,99) und wüsste nicht warum z.B. Schüler vom kostenlosen Angebot wechseln sollten. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die großen Verlage wie Sony und Universal exklusiv auf Apple Music veröffentlichen werden. Dafür haben sie bereits ein zu weit verbreitetes Angebot eigener Playlists, die eine enorme und junge Zielgruppe erreicht - kostenlos. Von dieser erhofft man sich wiederum Effekte auf den Ticketverkauf und Merchandise (das messbar zu machen ist natürlich nicht ganz eindeutig). Wie soll das möglich sein mit einem reinen Bezahldienst? Dann würden die Musikindustrie zurück in Zeiten von emule, saugstube, torrent etc. rutschen, weil sich User kostenlose Alternativen suchen. Daran wird man wohl kaum Interesse haben. Also ja, Spotify muss sich sicher nicht unter den Scheffel stellen. Und ich vermute, dass in Sachen multiple-user-accounts nachziehen werden. Genau wie es die TV-Streaming-Dienste auch schon handhaben.

    @Matze: Man kann die eigene Musik der Festplatte durchaus in die Spotify - Playlists integrieren. Bei mir klappt das jedenfalls.

    @t3n: Ich <3 eure neue Vorlesefunktion!

    @Moritz: Danke

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  8. von Jan am 10.06.2015 (20:32 Uhr)

    Realitätsfremder Kommtar. Es wird ein Erfolg nicht weil Apple Nutzer "Idioten" sind, sondern weil alle fleisig mit ihrer Kreditkarte angemeldet sind, es günstiger für (evtl) mehr ist, auf allen iDevices verfügbar ist und in der Apple Welt stattfindet. Da hat sich jemand künstlich aufregen müssen, weil er sonst nichts zu sagen hatte. Hätte man sich ordentlich damit auseinander gesetzt würde man wissen dass alle andern Streaming Portale davon provitieren wenn Apple jetzt mitmischt. Sticht der große Tanker in See steigt für alle anderen das Fahrwasser. Das bringt mich dazu: wieviel funding hat spotify jetzt nochmal bekommen gestern oder war das heute?

    An den Kommentator, das nächstemal recherchieren bevor und sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzten als einfach nur Blödsinn schreiben.

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  9. von Thomas am 10.06.2015 (23:24 Uhr)

    Der Autor sollte seine hellseherischen Fähigkeiten fleißig nutzen um noch andere Services zu beurteilen die er noch nicht testen konnte...

    Musikstreaming steht und fällt mit der Usability (die man erst nach einem Test beurteilen kann!). Wenn die bei Apple Music (auf Apple Geräten) besser ist dann wird Apple Music gewinnen (denn Preis und Musikauswahl sind ja überall recht ähnlich).

    Ich habe mein Spotify Abo mit Ende Juni gekündigt, und freue mich auf einen ausgiebigen Test von Apple Musik.

    Denn mit Spotify bin ich immer weniger zufrieden. Die Nutzung auf verschiedenen Geräten funktioniert passabel aber nicht perfekt. Die Oberfläche ist unübersichtlicher je größer das Display ist.

    Die Menüpunkte sind bei iPhone/iPad/Mac irgendwie unterschiedlich organisiert, ich muss immer wieder suchen um meine abonnierten Playlists zu finden.

    Die fertigen Playlists sind nach einigen Monaten Nutzung echt langweilig.
    Ich habe nicht das Gefühl dass Spotify durch meine Skips etc. lernt und mir passendere Musik vorschlägt - nein ich muss mich mühsam durch Playlists arbeiten um neues zu finden.

    Ich freue mich sehr wenn jemand versucht das besser zu machen!

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  10. von John am 10.06.2015 (23:55 Uhr)

    Ach was?! Selbst nicht in der Lage, iTunes zu checken, aber andere Mac-User als Dummchen hinstwllen....
    Finde den Fehler

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  11. von Zumo am 11.06.2015 (00:12 Uhr)

    Das das "Kommentar" von einem Choleriker stammt, ist kaum zu überlesen, es handelt sich ganz klar um einen problemorientierten Anwender, statt um einen lösungsorientierten Fachmann.

    Außerdem setzt er wohl hauptsächlich Windows PCs ein, denn nur dort ist iTunes der systemfremde "hässliche fette Onkel", denn unter OS X ist es flink und passend zum System integriert. Ich nutze es gerne und habe jeglicher anderen Musikbibliothek abgeschworen, weil iTunes alles macht und kann, was ich benötige. ICH mag iTunes - aber gut, der Autor kennt mich ja nicht.

    Und warum Apple Music ein "minderwertiges Produkt" ist/sein wird, bleibt er in der kompletten Farce schuldig - er kann es auch nicht wissen, ES GIBT DAS PRODUKT NOCH NICHT.

    Und zu den unterstützten Produkten fällt mir gerade ein: stimmt, Xbox, Playstation, Receiver, alle haben Spotify bereits unterstützt, als es noch gar nicht auf dem Markt war... Moment... NEIN!

    Tut mir leid, ich lese auf T3N oft hochqualifizierte Artikel, aber dieses Kommentar war leider nur dümmlich und hasserfüllt - warum auch immer.

    Der pathetische Schluss bleibt dem Stile des Artikel treu: blablub *buhuhu*

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  12. von F O am 11.06.2015 (08:26 Uhr)

    Das ist leider kein Kommentar, das ist bloss Rumgeflame. Der Dienst ist noch nicht mal da und bereits sowas.
    Abwarten und Tee trinken

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  13. von karl kurz am 12.06.2015 (00:25 Uhr)

    welch ein schwachsinniger Kommentator...dünnhäutig, humorlos, verkrampft

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  14. von Legale Quelle am 12.06.2015 (07:30 Uhr)

    music.163.com ist nach aktuellem Stand der Diskussion eine kostenlose, LEGALE Musik-Quelle, in der fast alles zu finden ist (Stream und mp3 Download). Einfach mal googeln.

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  15. von Torsten am 12.06.2015 (09:03 Uhr)

    Dümmliche Kommentare gehören nicht in den Newsletter - ist ja auch keine News.
    Richtet doch dafür noch einen "Kommentarletter" ein und abonniert ihn selbst.

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  16. von Manou am 12.06.2015 (10:24 Uhr)

    Leute was`n los bei Euch?! Lasst doch ein Kommentar ein Kommentar sein! Vorweg: Ich bin 100% Apple-Jünger. "viele Apple-Kunden technikfremd" - heisst ja nicht alle, warum fühlt Ihr Euch persönlich betroffen (und wo ist da überhaupt die Beleidigung?) ? Es liegt doch gerade an der meist sehr intuitiven Benutzerführung, dass sich viele, die keine Tekkis sind, mit Apple so wohl fühlen.
    Ich hab so ziemlich alles von Apple was man von Apple haben kann - deswegen find ich iTunes trotzdem auch nen Krampf.
    Der Kommentar ist zynisch, plakativ, provokativ, überzeichnend, subjektiv ...ein Kommentar eben!
    Hat mit gut Gefallen und ich finde es ist sehr viel Wahrheit dran!

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