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Apple sucht neuen Suchmaschinen-Partner: Droht Google nach Firefox auch das Safari-Aus?

Apple sucht neuen Suchmaschinen-Partner: Droht Google nach Firefox auch das Safari-Aus?

Momentan ist als Standard-Suchmaschine für die Apple-Betriebssysteme und iOS voreingestellt. Der Vertrag läuft aber 2015 aus – und Googles Wettbewerber sind schon in Lauerstellung.

Apple sucht neuen Suchmaschinen-Partner: Droht Google nach Firefox auch das Safari-Aus?

Bleibt Google die Standard-Suchmaschine auf Apple-Geräten? (Screenshot: Google)

Google: Nur noch bis 2015 Standard-Suchmaschine für Mac und iOS

Erst letzte Woche musste Google einen empfindlichen Rückschlag verkraften: Statt den bereits seit zehn Jahren laufenden Vertrag mit dem Suchmaschinen-Riesen zu verlängern, entschloss sich Mozilla überraschend, in den USA von nun an Yahoo als Standard-Suchmaschine im Firefox-Browser zu nutzen. Auch in Russland und China setzt Mozilla künftig auf andere Anbieter als Google.

Noch ist Google die Standard-Suchmaschine in Safari. (Screenshot: t3n)
Noch ist Google die Standard-Suchmaschine in Safari. (Screenshot: t3n)

Schon in wenigen Monaten könnte Google ein weiteres Mal aufs Abstellgleis geschoben werden. 2015 nämlich läuft der Vertrag mit aus, der Google die Position als voreingestellte Suchmaschine im Apple-Browser sichert. Wie das US-Portal The Information berichtet, sind sowohl Yahoo als auch Microsoft durchaus interessiert daran, Google im nächsten Jahr abzulösen – erste dahingehende Gespräche seien bereits geführt worden.

Schon seit 2013 stellt Microsoft die Siri-Suchmaschine

Und tatsächlich wäre es nicht der erste Abschied von Googles Diensten, den Apple durchführt: Schon seit 6 sind die Apps YouTube und Google Maps nicht mehr auf Apple-Geräten vorinstalliert. Und seit dem Release von iOS 7 2013 nutzt der Apple-Sprachassistent Siri standardmäßig Microsofts Suchmaschine Bing.

Dies muss aber noch lange nicht heißen, dass Microsoft auch in puncto Safari das Rennen macht. Apples Kriterien für die Wahl des künftigen Suchmaschinen-Partners liegen, wie Golem berichtet, in der Qualität der Suchmaschine sowie in den gewährten Anteilen an den entsprechenden Werbeeinnahmen. In dieser Hinsicht dürften also sowohl Google als auch Yahoo, die gerade erst Mozilla von der Qualität ihrer Suchmaschine überzeugen konnten, noch ein Wörtchen mit zu reden haben. Der Ausgang der Gespräche ist damit wohl noch völlig offen.

via www.golem.de

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6 Antworten
  1. von Enriko am 26.11.2014 (14:58 Uhr)

    Firefox=Yahoo, Safari=Duckduckgo ...

    Ich hoffe es kommt ein wenig Bewegung auch in Europa bzw. in Deutschland, was diesen Suchmaschinenmonopol betrifft. Es gibt mittlerweile eine Reihe an gute SuMas: DDG, Swisscows, Startpage. Also muss nicht immer die Datenkrake aka Google sein

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    • von dwf3 am 27.11.2014 (14:19 Uhr)

      denk mal an die auswirkungen wenn der marktanteil ausgeglichen wäre, dann optimierst du nicht nur für eine suchmaschine sonder für x-y-und-z, bedeutet mehrere kampagnen bei verschiedenen anbietern zahlen/laufen/beobachten/verwalten/etc/etc.. zu müssen. nur eben nicht mit dem selben aufwand wie in deinem "verteufelten - google datenkranken" bsp. - mal ehrlich das möchtest du doch auch, mit geringem aufwand das bestemögliche ergebnis erzielen, oder etwa nicht?

      ..

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  2. von Mario H. am 27.11.2014 (16:14 Uhr)

    Mit dem gleichen Argument wollten damals die Kutscher das Auto verhindern: es ist nicht gut für uns (wenige), wie der Vorteil für die (Millionen) Anderen ist, ist uns egal...

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  3. von dwf3 am 27.11.2014 (19:18 Uhr)

    @ Dn
    Mehrere Kampagnen = Mehr Geld zu verdienen != mehraufwand

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  4. von Roland am 28.11.2014 (10:28 Uhr)

    @dwf3 - Mir ist klar dass der SEO lieber mit einer Suchmaschine arbeitet. Allerdings um dort auf Platz eins zu kommen bedarf es einen Aufwand den ein normaler Blogger nicht mehr leisten kann.
    Wer früher lieb und brav alles gemacht hat, vom Alternativtext in Bildern bis hin zu den Metas, der hatte mit etwas Geschick noch eine Chance. Zwischendurch wurde noch die Sau der Authorenkennzeichnung und G+ durchs Dorf getrieben.

    Heute ist dieses kaum mehr möglich mit normalen Aufwand ganz vorne zu landen.

    Wer heute einen falschen Link setzt ist schnell unter Verdacht und wird abgestraft. Lass dir das Wort mal durch den Kopf gehen. Ein Unternehmen straft dich ab weil du deren Spielregeln, die angeblich zu nutzerfreundlichen Suchergebnissen führen sollen, nicht beachtest. Und vor dieser Strafe zittert die ganze SEO Welt und Google als Knecht Rupprecht steht daneben und reibt sich die Hände in Goldstaub.

    Die besseren Suchergebnisse das war einmal. Seit dem letzten Google Update finden Spamseiten wieder vermehrt ihren Platz auf den vorderen Rängen (hat nicht sogar T3n darüber berichtet was in GB los ist?)

    Google ist nicht den Freund, Google ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen das Steuerminderung betreibt und nur das tut was dem eigenen Geldbeutel dient. Die Schrauben werden immer weiter in diese Richtung gedreht. Da kann Konkurrenz nicht schaden.

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