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Neues Apple-Projekt: Crowdsourcing-Navigation à la Waze

Apple hat einen Patentantrag für eine Crowdsourcing-Navigation beim US-Patentamt eingereicht. Nutzer sollen nach Erreichen ihres Zieles dazu angehalten werden, Informationen über die Strecke einzutragen. Dazu können nach Vorstellung von Apple auch Warnungen über etwaige Verkehrsprobleme oder Unfälle gehören. Andere User auf derselben Strecke können diese Warnungen dann auf ihr Smartphone übertragen bekommen.

Neues Apple-Projekt: Crowdsourcing-Navigation à la Waze

Apple: Nutzer sollen Strecken bewerten können

Apple: Patentantrag deutet auf Navigation mit Crowdsourcing-Komponente. (Quelle: United States Patent and Trademark Office)
Apple: Patentantrag deutet auf Navigation mit Crowdsourcing-Komponente. (Bild: United States Patent and Trademark Office)

Laut einem neuen Patentantrag von möchte der Konzern Informationen von Nutzern zu gefahrenen Strecken sammeln. Dazu sollen die Fahrer nach Ankunft an ihrem Ziel von einer entsprechenden App verschiedene Fragen zu der Strecke gestellt bekommen. Der Antrag sieht binäre Eingaben, also ja oder nein, Eingaben auf einer Bewertungsskala, die Wahl aus einer oder mehreren vorgelegten Auswahlmöglichkeiten und Eingaben in Textform vor. Die so erhaltenden Daten zu der Strecke sollen an den Navigationsanbieter – in diesem Fall wohl Apple – gesendet werden. Dieser soll anhand der gewonnenen Daten die Strecken anderer Nutzer gegebenenfalls ändern können. So könnte man einem Stau oder ähnlichen Verkehrsproblemen entgehen. Nutzer sollen auf diese Art und Weise beispielsweise auch Gefahren melden können, die dann direkt an andere Nutzer weitergeleitet werden können.

Apple-Patentantrag deutet auf Waze-ähnliche Funktionalität hin

Die aufgezählten Funktionen in dem Patentantrag ähneln denen von Waze. (Bild: United States Patent and Trademark Office)
Die aufgezählten Funktionen in dem Patentantrag ähneln denen von Waze. (Bild: United States Patent and Trademark Office)

Wem die genannten Funktionen bekannt vorkommen: Mit Waze gibt es schon seit einigen Jahren eine Navigations-App, die auf zur Meldung von Unfällen, Staus oder Polizeikontrollen setzt. Die Firma wurde am 11. Juni 2013 von Google für über eine Milliarde US-Dollar erworben. Während man bei Waze jedoch beim Fahren etwaige Probleme an andere Nutzer meldet, sieht Apples Patentantrag vor, dass man erst nach der Fahrt entsprechende Angaben zum Verkehr auf der Strecke macht. Im Hinblick auf die Verkehrssicherheit ist das definitiv löblich, aber ein besonders einzigartiges oder wenigstens neues Konzept findet sich in dem Patentantrag nicht.

Die Daten der Nutzer könnten natürlich auch nur primär zu dem Zweck gesammelt werden, die Karten in Apples Map-App zu verbessern. Nach seiner Vorstellung im September 2012 musste der Kartendienst einiges an Kritik einstecken. Viele Wegangaben waren schlichtweg falsch und die App konnte es nicht im geringsten mit anderen auf dem Markt befindlichen Apps aufnehmen. Seit dieser Zeit hat Apple seine Kunden dazu aufgerufen, etwaige Fehler in den Kartendaten über die Feedback-Funktion der App an das Unternehmen aus Cupertino zu melden.

Was auch immer Apple genau plant, zuerst wird das amerikanische Patentamt entschieden müssen, ob der Antrag überhaupt durchkommt oder nicht.

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3 Antworten
  1. von Benny Lava am 05.07.2013 (14:20Uhr)

    Dann bewerte ich die Strecken, die ich nicht fahre, besser, damit alle anderen dalang fahren und ich freie Strassen habe.

  2. von Olaf am 05.07.2013 (14:44Uhr)

    "Patentantrag für Crowdsourcing" - finde den Fehler...

  3. von iOS als Beifahrer – Wie Apple die Stra… am 19.07.2013 (14:07Uhr)

    [...] Neues Apple-Projekt: Crowdsourcing-Navigation à la Waze – t3n News [...]

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