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Apple revolutioniert Schulbuchmarkt und E-Book-Publishing

    Apple revolutioniert Schulbuchmarkt und E-Book-Publishing

Apple greift den Schulbuchmarkt an und will ihn komplett revolutionieren. Gelingen soll das mit den jetzt vorgestellten interaktiven und multitouchfähigen iBooks 2. Und damit diese so leicht wie nie erstellt werden können, gibt es gleich noch eine kostenlose Authoring-App dazu.

Apple bringt Multimedia-Schulbücher auf das iPhone

Vor wenigen Minuten ging in New York Apples Presse-Event zum Thema Education zu Ende. Apple hat in knapp 90 Minuten die Revolution des Schulbuchmarktes vorgestellt und die hat es in sich. Im Zentrum steht dabei Apples iPad, für das es ab sofort die Reader-App „iBooks 2“ gibt. Speziell für diese App entwickelte digitale Schulbücher sollen die Zukunft des Schulbuchmarkts werden. Die App ist kostenlos, die Multimedia-E-Books kosten bis zu 14,99 US-Dollar.

Mit iBooks 2 will Apple den Schulbuchmarkt revolutionieren (BIld: Apple).

Die Vorteile dieser neuartigen E-Books für Schüler und Studenten liegen auf der Hand. Die gedruckten Bücher seien schwerer, teurer, gehen schneller kaputt und sind schnell überholt. Das alles sollen die digitalen Schulbücher für das iPad jetzt deutlich besser machen. Ein einzelnes E-Book wiegt etwa 600 Gramm. 10 oder 100 wiegen ebenfalls etwa 600 Gramm - eben so viel, wie ein iPad wiegt. Wer schon mal eine Schultasche voll mit Schulbüchern für nur einen Tag getragen hat, weiß den Vorteil zu schätzen.

Der Preisvorteil scheint ebenfalls klar auf der Hand zu liegen. Knapp 15 US-Dollar kostet ein digitales Werk, dafür bekommt man in der Regel sicher kein gedrucktes Schulbuch. Doch ganz so einfach ist die Rechnung natürlich nicht, denn man muss schon noch das iPad mitrechnen. Zudem wird es kaum möglich sein, die digitalen Schulbücher, nachdem sie nicht mehr benötigt werden, weiterzuverkaufen. Genau das passiert mit den zugegebenermaßen sehr viel teureren gedruckten Schulbüchern aber meist schon nach einem Jahr. Den von Apple herausgestellten Aktualitätsvorteil wird es in der Praxis zwar sicher geben, nur profitieren werden die Schüler bzw. deren Eltern davon vermutlich selten.

Bleibt noch der Vorteil der Haltbarkeit. Klar gehen Bücher mal aus dem Leim, bekommen Eselsohren und es wird drin rumgekritzelt. Doch geht ein iPad kaputt, sind die Kosten für Reparatur oder Ersatz ungleich höher.

Es gibt also durchaus noch einige Dinge, die Apple verändern und anpassen muss, aber grundsätzlich geht die Lerninitiative absolut in die richtige Richtung. Gerade die interaktiven Inhalte in den Schulbüchern können für zusätzliche Lernreize sorgen, weil sie eben viel mehr Sinne ansprechen als es Text und statische Bilder können. Die gezeigten Beispiele der neuen E-Books präsentierten dann auch interaktive 3D-Modelle beispielsweise der DNS. Hier bekommt das Lernen buchstäblich eine neue Dimension und wird für die Schüler und Studenten begreifbarer.

Apple revolutioniert das E-Book-Publishing

Damit es auch genügend Inhalte für iBooks 2 gibt, hat Apple auch gleich noch eine neue Entwicklungsumgebung für E-Books vorgestellt. iBooks Author ist aber nicht für Publishingprofis gedacht, sondern für jeden, der ein interaktives und multimediales E-Book erstellen möchte und das soll nun so einfach wie noch nie gehen. Die App ist genau wie iBooks 2 kostenlos und ist ab sofort in vielen Sprachen im Mac App Store verfügbar.

Mit Apple iBooks Author soll die Erstellung interaktiver E-Books so einfach wie noch nie werden (Bild: Apple).

Die App zur Erstellung von Multi-Touch-Büchern verfügt über einen WYSIWYG-Editor, so dass keine Progarmmierkenntnisse erforderlich sind und man immer genau sehen kann, wie das digitale Buch gerade aussieht. Apple liefert einige Templates mit, die verschiedene vordefinierte Seitenlayouts beinhalten. Die eigentlichen Inhalte können dann ganz einfach via Drag and Drop hinzugefügt werden. Das gilt sowohl für Texte, Bilder, Videos sowie für Widgets oder Keynote-Präsentationen. Auch mit Microsoft Word versteht sich iBooks Author: Eine per Drag and Drop hinzugefügte Word-Datei behält sogar sämtliche Formatierungen wie Stile, Absätze und Überschriften.

Zu den weiteren Features gehört unter anderem noch eine Glossar-Funktion und eine Vorschau, die das erstellte Multi-Touch-E-Book auf ein an den Mac angeschlossenes iPad überträgt. Somit wird auch die Feinabstimmung und das Bugfixing einfach wie nie.

Apple iTunes U für E-Learning

Als drittes Produkt hat Apple dann noch iTunes U vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine kostenlose App, mit der Schüler und Studenten überall auf der Welt auf komplette Kurse von führenden Universitäten wie Stanford, Duke oder Yale zugreifen können. Die App läuft auf dem iPad, dem iPhone und dem iPod touch.

Fazit: Die neue Apple-Revolution ist ein kluger Schachzug

Apple hat mit den heute vorgestellten Produkten gute Chancen die angekündigte Revolution auf dem Schulbuchmarkt auch tatsächlich zu schaffen. Für Schüler und Studenten sind die neuen digitalen Schulbücher eine enorme Weiterentwicklung, mit der Lernen auch wieder Spaß machen kann.

Sollten sich genügend Schulen und Universitäten finden, die die Multi-Touch-E-Books einsetzen wollen, klingelt bei Apple gleich mehrfach die Kasse. Zum einen wird Apple an den verkauften Werken kräftig mitverdienen und zum anderen sorgt Apple gleichzeitig auch für steigende Verkaufszahlen beim iPad. Damit könnte Apple langfristig einen wesentlichen Vorteil auf dem Tabletmarkt bekommen. Zumal Apple schon bald das iPad 3 auf den Markt bringen dürfte.

Nicht zuletzt gewöhnt Apple schon Schüler an die Benutzung ihrer Produkte und konditioniert sie damit als potentielle Kunden für die Zeit nach der Schule oder der Universität.

Die weitere Entwicklung der neuen Produkte wird auf jeden Fall sehr interessant. Wie schnell werden die traditionellen Schulbücher ersetzt, welche Widerstände wird es dagegen geben und wann werden wir die ersten deutschen Multi-Touch-Schulbücher sehen? Und natürlich darf man sich auch fragen, ob und wenn ja, wie Google auf Apples Initiative reagieren wird.

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Mit iBooks 2 will Apple den Schulbuchmarkt revolutionieren (BIld: Apple).
Mit iBooks 2 will Apple den Schulbuchmarkt revolutionieren (BIld: Apple).

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Mit Apple iBooks Author soll die Erstellung interaktiver E-Books so einfach wie noch nie werden (Bild: Apple).
Mit Apple iBooks Author soll die Erstellung interaktiver E-Books so einfach wie noch nie werden (Bild: Apple).

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Weiterführende Links zum Thema Apple:

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12 Reaktionen
slevin
slevin

Die Diebstahlrate an den Schulen würde wohl auch stark ansteigen. (Jüngere) Schulkinder neigen immer noch dazu, nicht ständig auf ihre Sachen aufzupassen. Und ich bezweifle, dass viele Eltern jeden Monat ein neues Ipad kaufen können.

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Osterhase
Osterhase

@ von Robert Ostermeyer:
Man sieht, dass Sie keine Kinder haben, denn bei unserem Schulsystem gibts nix gratis. Die monatlichen Kosten für sog. Lehrmittel sind ein Witz. Klar benachteiligt sind bei uns die sozial schwächeren. Denn wer Geld hat, kauft sich mehr Lehrmittelausstattung für zu Hause. Sorry, aber Sie haben keine Ahnung, aber auf die USA losgehen. Mann, mann, mann....

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Publis hing
Publis hing

Ohne Print-Pendant darfst Du sie in der Schule aber vielleicht nicht einsetzen ?

Schwarzeneggers Californien(?) hatte kein Geld. Also hat er gesagt, das Schulbücher elektronisch sein müssen. Inzwischen und ohne Geheule von Verlagen und ohne Subventionsmilliarden sind 90-95% der US-Schulbücher elektronisch verfügbar. Du kannst ja mal abschätzen, wie lange die BITKOM dafür braucht und wie viel Geld sie dafür bekommen wird.

Alles was an Schulen in den nächsten 10-20 Jahren und viel profitabler natürlich Berufsbildung optimiert wird, wollte ich (ohne Zwang, wer nicht will braucht nicht) vor Jahren schon machen. Aber hier wird man ja verklagt und abgemahnt. Ich hätte es selber finanziert und mich mit keinem Politiker überhaupt abgegeben sondern direkt bei den Betroffenen (Bewerber, Handwerker,...) die Probleme per WikiLearn gelöst ohne Staat und ohne Subventionen oder Banken usw.. Aber nein. Lieber abmahnen und verklagen. Jetzt macht Apple das Geschäft das Deutschland praktisch kostenlos von mir hätte haben können.

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Falk Hedemann

@Johannes: Richtig, die Buchpreisbindung sorgt dafür, dass in Deutschland E-Books nicht billiger sind als die gedruckten Werke. Aber die hier besprochenen Multi-Touch-E-Books hätten nach meiner Auffassung kein Print-Pendant und müssten sich daher auch nicht an festgelegte Preise halten. Oder sehe ich das falsch?

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Johannes
Johannes

Ich habe das Wort Buchpreisbindung kein einziges Mal lesen können! Diese verhindert aktuell, dass in Deutschland ebooks günstiger als normale Bücher verkauft werden können, weshalb die genannte, theoretische Kosteneinsparung hierzulande nicht möglich ist.

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Martin Emmert
Martin Emmert

"Derzeit dürften in vielen Schulen noch veraltete Lernmaterialien eingesetzt werden, weil für neue Bücher das Geld fehlt. Man kann natürlich die Augen vor dem verschließen, was in den USA passiert, ob das aber gut für unseren angeschlagenen Bildungssektor wäre?"

@Falk Hedemann:
Sorry aber mehr Fanboyism geht gar nicht mehr. Für in iPad kann man mindestens. 10 Schulbücher kaufen, die min. 10 Jahre halten. Wenns iPad an den Boden fällt ist es kaputt und dann? Außerdem soll es noch Eltern geben die Ihren 3 Kindern keine 3 iPads hinlegen - aus Geldgründen. Man stelle sich das mal vor...

Aktualisierung von Lernmaterialien - hm - nein lass ich auch nicht gelten. Welche Inhalte in der Mathematik haben sich denn bitte in den letzten 50 Jahren geändert? Mein Fachbuch für den Werkunterricht war damals 4 Jahre älter als ich. Bohren und sägen würde man auch heute noch korrekt daraus lernen.

Naja meine Vorredner haben es ja schon deutlich gemacht, dass nicht über jeden Mist der Apfelreligion berichtet werden muss.

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Daniel
Daniel

Ich halte die Anschaffung von Büchern, die man auch ohne irgendwelchen iShit und sogar ohne Strom bei Kerzenschein lesen kann, für wesentlich besser als die Anschaffung von Apple-Geräten und die Bindung an einen einzigen Anbieter. Hoffen wir, dass der Bildung die iVerwurstung erspart bleibt. Man kann als junger Mensch auch ohne Multitouch-Pups-Books lernen ohne Elektrospielzeug, das einen oftmals eh nur ablenkt, weil man dann ja noch x Mails hat, bei Facebook und Twitter gerade wer von den Freunden was schreibt etc.

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Falk Hedemann

@hüstel: Ich glaube nicht, dass Apple in Pressemitteilungen, die das Unternehmen meines Wissens gar nicht erstellt, die Vorzüge neuer Produkte auch kritisch hinterfragen würde - von daher: Nein wir veröffentlichen keine Apple-PMs ;-)

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Daniel W.
Daniel W.

Neuer Apple-Chef bohrt sich in der Nase -> Artikel bei T3N!

Im Übrigen gehört Bildung in die öffentliche Hand und als Allgemeingut verbreitet, nicht als Eigentum von Konzernen wie Apple oder in der Zugänglichkeit auf Apple-Geräte beschränkt. Man muss nicht jeden Mist bejubeln, bloß weil ein angebissener Apfel drauf ist....

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hüstel
hüstel

Oh, werden jetzt bei der t3n auch schon Pressemitteilungen direkt übernommen? Mir graut bei dem Gedanken an die Apple Gleichschaltung deutscher Schulen. Aber soweit kommt es nicht, iGeräte können und wollen sich nicht alle Eltern leisten.....

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cwmaster
cwmaster

Quick Poll: iPad und E-Books für den Schulunterricht?

http://graph.me/p62539240/q

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Publi shing
Publi shing

Unter "Die Theorie der Lernmodule" finden sich 50%-80% davon als deutsche Idee. Das sollte man mal der BITKOM zeigen.
Zusätzlich Gamification d.h. Tests sind beinhaltet, und Schalke-Fans können sich mit Bayern München-Fans oder Berliner mit Münchenern usw. vergleichen. Totale Lernkontrolle ans Phone der Eltern sowieso... Jeder weiss immer wo er steht in der Learner-Crowd wie bei Formel1. Die Suche nach CSSlern oder Sparkassen-Azubis sieht dann ganz anders aus und läuft bei Bewerbern und Personalern per Apps am Phone und Pad.

Schon traurig das Apple sowas darf und man in Diktaturen abgemahnt oder existenzvernichtet wird, nur weil es XML, HTML5 und auf allen Geräten vom Kindle über Digitale Bilderrahmen bis zum SmartTV und Android-PAD und natürlich Desktop laufen würde anstatt nur unter Win8 oder Apple .
Davon abgesehen verzichtet Apple damit auf die schlauen armen Schüler weil die sich kein Ipad leisten können.
Gibts überhaupt Player für die Bücher für am Desktop oder AirBook oder Wintel ?
Videos stehlen einem die Zeit und vermitteln oft auch verbesserungswürdig, was Sinn und Zweck einer DNA ist. Wie neulich (ich glaube bei meedia) eine Studie erwähnt wurde, führt Multimedia-Schnickschnack bisher NICHT zu besserem Lernerfolg. Wichtiger wären "interaktive Experimente". D.h. man muss den Break-Even mit 5 Maßnahmen im Roi-Schema erreichen oder ausrechnen, wie viel Watt "jämmerliche 10%" mehr Taktrate bei einer CPU mehr kosten. Oder wenn man 10% weiter Rasen bewässern will, wie viel Fläche (+20%!!!) das ist oder das 10% weitere DSL-Leitung 20% mehr potentielle Kunden bedeuten und umgekehrt bei Fußball 1 gesperrter Spieler nur 5%(?) weitere Laufwege für die verbliebenen Spieler bedeuten. Oder das am Himalaya das Wasser schon bei 80 Grad kocht, aber weil es ja 20 Grad kälter kocht, man länger kochen muss was ein Dampfkochtopf invertiert (Kurz und intensiv unter Druck bei 200 Grad kochen). Das darf natürlich keine wahllose Spielerei wie im Deutschen Museum sein sondern klar geleitet damit es im Kopf hängen bleibt. Sowas wie Moodle aber in gut. Da jeder unterschiedlich lernt, gibts für die Telefonbuch-Lerner natürlich auch Lernvideos. Die dummen Schüler (oder wer Fragen hat) gehen weiter zum Internet-Lehrer.

Schon traurig das die Fossler und WikiFoundation die Zillionenspenden nicht für ein kollaboratives (Schul)Bücher-Erstellungs-, Verbesserungs- und Übersetzungs- und Templatisierungs-System genutzt haben.

Berufsbildung wird gerne vergessen. HTML5-Bücher z.B. vom t3n-Verlag mit eingebautem Update-Recht oder für $1 gibts die neue Version.
Evtl. ist es nur getarnt als Schulbuch und demnächst können Selbst-Autoren (davon gibts tausende!! auf allen Buchmessen) die Bücher aus ihrem Word gleich selber bei iBook reinladen. Vielleicht ist es also die Disruption von Zeitschriften, Romanen und Sachbüchern auf Papier wenn das Authoring so einfach ist, das man nur noch die Word-Datei reinschieben muss. Apple übernimmt verkappt das Verlagswesen.

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