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Apple startet iTunes Match in Deutschland

Apple hat über Nacht seinen Cloud-Service zum Streamen von Musik inklusive des Dienstes iTunes Match sehr überraschend auch in Deutschland aktiviert. Mithilfe von iCloud ist es nun möglich, Musik aus der Cloud auf sein mobiles Apple-Gerät zu streamen. Bislang fehlten Apple benötigte Lizenzen, um solch einen Service in Deutschland an den Start zu bringen.

Apple startet iTunes Match in Deutschland
iTunes Match bringt die private iTunes-Bibliothek in die Cloud (Screenshot: Apple)

iTunes Match für 24,99 Euro erhältlich

Mit Match können gegen eine jährliche Gebühr von 24,99 Euro auch Musikstücke und Alben, die nicht über iTunes erstanden wurden, in der bereitgestellt werden. Dazu wird die lokale, auf dem Rechner gespeicherte Musikbibliothek gescannt und erkannte Tracks in 256 kbps-Qualität DRM-frei zum Streamen zur Verfügung gestellt. Was nicht erkannt wird, kann man in die hochladen.

Erst in der vergangenen Woche haben die Verwertungsgesellschaft GEMA und der Hightech-Verband BITKOM sich auf feste Lizenzgebühren für Streamingdienste geeinigt. Nach Informationen von heise.de hat Apple vor zwei Tagen einen zusätzlichen Vertrag mit der GEMA zur Testlizenzierung ausgehandelt. Dieser Vertrag läuft vorerst über ein Jahr, es wird eine Pauschale pro Nutzer des iTunes-Match-Dienstes in unbekannter Höhe abgeführt.

iTunes Match kann über diesen Link im iTunes geladen werden.

So funktioniert iTunes Match:

Weiterführende Links:

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24 Antworten
  1. von Vincent am 16.12.2011 (14:16Uhr)

    Aber kann man nicht bei der US-Variante schlechte Songs durch gute ersetzten (Download) oder ist das auch nen Stream?

    Grüße, Vincent

  2. von Markus Himmelstoß via facebook am 16.12.2011 (14:30Uhr)

    eine kostenlose Einführungsphase wäre nicht schlecht gewesen. Mich würde auch interessieren, wie es läuft wenn man z.b. mit dem ICE quer durch Deutschland bei wechselnden Verbindungen funktioniert.

  3. von Sven Welters via facebook am 16.12.2011 (14:30Uhr)

    Es wird nichts gestreamt.

  4. von Sascha Fiedler via facebook am 16.12.2011 (14:39Uhr)

    Eine Frage stellt sich mir jedoch noch: Kann ich meine Bibliothek auf der Festplatte dann komplett löschen und mir immer dann, wenn ich eine bestimmte Band hören will, die immer und immer wieder herunterladen? Und geht das auch noch, wenn das Abo ausgelaufen ist, oder muss ich kurz vorher alle meine Songs wieder auf die Festplatte kopieren?

  5. von Dennis Schmitz via facebook am 16.12.2011 (14:42Uhr)

    Ich nutze seit kurzem den Dienst von Google dazu. Muss sagen es ist sehr praktisch. Leider ist Deutschland nicht genug mit UMTS ausgebaut um es auch wirklich unterwegs nutzen zu können.
    Wenn ich iPhone hätte würd ich es auch nutzen, da ich iTunes auf dem PC eh schon nutze.
    Andererseits. muss die datenkrake nun auch noch wissen was ich so für Musik höre?

  6. von Andreas Krischer via facebook am 16.12.2011 (14:45Uhr)

    also ich stäube mich nur davor 25 euro im jahr zu zahlen..also schüler is das ziemlich viel...

  7. von Frank Hinkel via facebook am 16.12.2011 (15:26Uhr)

    Also 25 euro pro jahr ist geschenkt im vergleich zu einer externen destplatte, die ich mir mit der cloud spare. Ich habe heute meine gesamten titel hochgeladen, inkl. der die nicht bei itunes gekauft wurden. Wenn dann alles in der cloud ist können die lieder lokal gelöscht werden. Thats all.

  8. von Sven Seiffert via facebook am 16.12.2011 (15:37Uhr)

    Ich wollte es nutzen, kann aber nicht, weil Apple maximal 25.000 Songs (nicht iTunes) in der Mediathek erlaubt und ich wesentlich mehr habe. Ich werde deswegen bestimmt nicht meine Musiksamlung zerschießen.

  9. von Waldemar Deutsch via facebook am 16.12.2011 (15:40Uhr)

    @Markus Himmelstoß: ICE ist kein Überschallflugzeug. Nachdem ein Lied immer im voraus in den cache geladen wird, kannst du ein Lied meistens problemlos anhören. Nur wenn gar kein Netz hast, wird das Programm kein nächstes Lied nachladen.

  10. von Frank Hinkel via facebook am 16.12.2011 (15:47Uhr)

    mehr als 25.000 songs? wow das sind mehr als 1500 alben mind. 15.000 euro.

  11. von Sven Welters via facebook am 16.12.2011 (16:20Uhr)

    Leute, es wird nicht gestreamt. Hab ich doch schon geschrieben. Auch wenn das falsch aufgegriffen wird, z.B. von t3n, ist es ein ganz anderer Ansatz. Man behält seine Bibliothek ganz normal weiter lokal auf dem eigenen Rechner bzw. auf jedem Gerät welches man für Match aktiviert hat. Die Lieder werden nur neu heruntergeladen als 256kb AAC so bald man sie hört. Wenn man dann auf dem iPhone Musik hört werden die Songs runter geladen und verbleiben auch auf dem Telefon. Für das nächste mal hören. So lange bis der Speicher voll ist. Danach werden die Lieder, welche man lange nicht mehr gehört hat gelöscht. Natürlich nur wenn die Bibliothek größer als der Gerätespeicher ist. Man hat außer initial, seine Musik also immer mit dabei. Das ICE Szenario kommt dann zum tragen, wenn man ein Lied hören möchte welches nicht auf dem iPhone ist. Das würde dann erst runter geladen werden müssen, danach dann aber bis zum Zeitpunkt x erstmal drauf bleiben.

  12. von Vincent am 16.12.2011 (16:39Uhr)

    Hätte mich schon gewundert, weil in den USA konnte man ja auch laden. Meine Frage war nur bzgl. folgender Stelle!:

    Dazu wird die lokale, auf dem Rechner gespeicherte Musikbibliothek gescannt und erkannte Tracks in 256 kbps-Qualität DRM-frei zum Streamen zur Verfügung gestellt. Was nicht erkannt wird, kann man in die Cloud hochladen.

  13. von sphrean am 16.12.2011 (16:49Uhr)

    Ich weiß zwar nicht wieso 25 Euro im Jahr gerechtfertig sind.. vor allem wenn man bedenkt das Telekom mit der Mediencenter Cloud 25 GB vollkommen kostenlos zur Verfügung stellt und man Platform unabhänig streamen kann, sehe ich kaum einen Vorteil.

  14. von Sascha Fiedler via facebook am 16.12.2011 (17:07Uhr)

    Sven, kannst du mir vielleicht meine oben gestellte Frage beantworten?
    Und Andreas, 25€ im Jahr sollte drin sein, wenn man Apple Geräte nutzt. Das sind knapp 7ct die man pro Tag zurücklegen muss... Das ist ein Witz schon im Vergleich zu einem iPod Touch...

  15. von Sven Welters via facebook am 16.12.2011 (17:19Uhr)

    Rein von der Logik her, kannst du deine Bibliothek nicht löschen bzw. du müsstest jeden Song manuell, nachdem du ihn gehört hast, wieder löschen wenn du deine Bibliothek platt gemacht hast. Und ob dann nach Ende des Abos weiter alle Songs zur Verfügung stehen denke ich eher nicht. Seine Bibliothek wird man prinzipiell ja nicht los, weil iTunes immer eine anlegt. 1. Schritt wäre also abgleichen der bestehenden Bibliothek 2. Schritt. Lokal das Ding löschen 3. Schritt iTunes legt bei nächstem Neustart eine neue an in der alle Lieder landen die du dann hörst. Die müsstest du dann jedes mal löschen wenn du nicht nach eine wieder alles auf dem Rechner haben willst. Oder vielleicht kann man seine iTunes Bibliothek auch auf eine viel zu kleines Laufwerk schieben um das Löschen zu erzwingen. Keine Ahnung. Für all das ist iTunes Match nicht gedacht.

  16. von Sascha Fiedler via facebook am 16.12.2011 (17:40Uhr)

    Mhh... Es wird also versucht meine Bibliothek auf allen Geräten vollständig zu halten... Schade. Einzelne Playlists oder sowas wäre schöner...
    Aber war es bisher bei iTunes nicht immer so, dass man einen gekauften Song immer und immer wieder herunterladen konnte? Wenn ja, wären dann nicht alle Songs die ich jemals gekauft habe am Ende des Abos verloren?

  17. von Sven Welters via facebook am 16.12.2011 (22:21Uhr)

    Die gekauften sind unabhängig. Zählen ja auch nicht zu den 25.000, wenn ich das richtig verstanden habe.

  18. von Sascha Fiedler via facebook am 16.12.2011 (22:23Uhr)

    Argh. Die AGB sind da auch nicht wirklich hilfreich. Ich werde wohl mal den Support anschreiben müssen.

  19. von Uwe Schmitt am 17.12.2011 (01:17Uhr)

    Ich seh' da keinen Sinn drin. Die Musik, die ich hören will, synchronisiere ich lokal. Warum soll ich denn unnötigen (meist eh' zu langsam) Traffic erzeugen? Die Hardware (der Player) bietet doch meist mehr als ausreichend Platz - wenn man nicht gerade 25k Songs hat.
    Wenn ich's denn unbedingt nutzen will, nehme ich z.B. Tonido. Da liegen die Songs zuhause und ich kann Sie mir bei Bedarf streamen. Auch muss ich keine Sorge vor Verlust meiner Daten haben.

  20. von Michael Schulze via facebook am 17.12.2011 (18:21Uhr)

    Ich habe iTunes Match in der letzten Nacht laufen lassen und meine Musik jetzt in der iCloud.
    Bezüglich Streaming bringt der englische Text mehr Klarheit: "Once your music is in iCloud, you can stream and store it on any of your devices."
    Man kann also streamen, muss es aber nicht. Es ist genau so möglich sich vorher Interpreten, Alben, Playlisten oder einzelne Lieder auf das Gerät herunter zu laden. Dann gibt's auch kein Problem mit UMTS.
    Bei ersten Übertragen und Erfassen der eigenen Musik wird lokal auch nichts gelöscht. Wenn man seine lokalen MP3-Dateien löschen würde, dann könnte man sie über die iCloud erneut beziehen. Dann allerdings in 256kbit und AAC. Geschickt wäre somit, wenn man die ganzen 128kbit MP3-Dateien nach dem abgleich löscht und in besserer Qualität über die iCloud lädt.Positiv ist an der iCloud, dass man wirklich überall auf die eigene Mediathek zugreifen kann. Im Büro müsste man sich also nur mit seiner Apple-ID in iTunes anmelden und kann auf jedes Lied zugreifen.
    Ich kann auf meinem MacBook mit weniger Plattenplatz jetzt trotzdem alles jederzeit hören. Die 25 Euro empfinde ich für diesen Service schon angebracht.

  21. von Michael Schulze via facebook am 17.12.2011 (18:29Uhr)

    Streaming wäre mit einem iPod Touch auch ziemlich sinnlos, weil der keine SIM-Karte hat ;)
    Dann könnte man mit dem nur noch im WLAN Musik hören, was doch sehr albern wäre.@Sascha Fiedler: Leider ist es nicht möglich, dass man sich bereits gekaufte Songs erneut bei iTunes herunter lädt. Da hatte ich schon Diskussionen mit Apple. Entweder man kauft diese neu oder muss die einzelnen E-Mail-Rechnungen dem Support vorlegen.
    In der deutschen Hilfe steht zwar, dass das funktioniert, aber der Button "Musik" existiert im deutschen iTunes Store nicht:
    http://support.apple.com/kb/HT2519?viewlocale=de_DE
    (letzten Punkt aufklappen)
    Daher nutzt man in der deutschen Anleitung wohl auch englische Screenshots ;)

  22. von Dieter am 23.12.2011 (15:04Uhr)

    Apple sollte erst mal an einen vernünftigen Support für iTunes arbeiten, wäre vernünftiger. Wenn Du da mal was brauchst kannst Dich in der "Slow Lane" Schlange anstellen. Da gibt es nicht mal einen Telefonsupport für Dinge die schnell zu Regeln wären. Dass die großen Firmen solche Dinge immer wieder nicht berücksichtigen zeigt eigentlich nur, dass Sie der einzelnen Konsument einen Scheiß interessiert. Hauptschache Du zahlst, wenn Du Probleme hast schreib ne Mail.

  23. von Angriff auf Spotify und Co: Apple plant… am 07.09.2012 (11:40Uhr)

    [...] erhält, um den Musik-Geschmack der User einschätzen zu können. Im vergangenen Jahr hatte Apple mit iTunes Match bereits ins Musik-Streaming-Business hineingeschnuppert – auch in Deutschland. Allerdings mussten die mit iTunes Match über die iCloud gestreamten Alben [...]

  24. von iTunes 11 ist da – das ist neu » t3n… am 29.11.2012 (19:11Uhr)

    [...] Apple startet iTunes Match in Deutschland - t3n-News Weitere Artikel zu iTunes, Download und Apple (function() {var s = document.getElementsByTagName("script")[0],rdb = document.createElement("script"); rdb.type = "text/javascript"; rdb.async = true; rdb.src = document.location.protocol + "//www.readability.com/embed.js"; s.parentNode.insertBefore(rdb, s); })(); [...]

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