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Neue Urheberrechts-Abgaben, teurere iPhones: Darum hebt Apple die Preise an

Neue Urheberrechts-Abgaben, teurere iPhones: Darum hebt Apple die Preise an

hat die Preise seiner iPhones und angehoben. Die Aufschläge sind mit 6,25 beziehungsweise knapp neun Euro noch zu verkraften; ausnahmsweise ist bei der Preiserhöhung nicht der starke US-Dollar Schuld, sondern neue Urheberrechts-Abgaben, die Anfang 2016 in Kraft getreten sind.

Neue Urheberrechts-Abgaben, teurere iPhones: Darum hebt Apple die Preise an

iPhone-6s-Familie. (Bild: Apple)

Nicht nur Apple: Alle Hersteller von neuen Urheberrechts-Abgaben betroffen

Im Dezember hat sich der Digitalverband Bitkom mit den in der ZPÜ zusammengeschlossenen Verwertungsgesellschaften sowie Gema, VG Wort auf eine neue Höhe der urheberrechtlichen Abgaben für Mobiltelefone und Tablets geeinigt. Durch die Abgaben wird das legale Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik, Film, Foto oder Text für den privaten Gebrauch finanziert. Hersteller und Importeure zahlen somit seit Anfang 2016 6,25 Euro pro Smartphone und 8,75 Euro pro Tablet.

Neues Jahr, neue Gebühren: Apple hebt die Preise von iPhone und iPad an. (Bild: Apple)
Neues Jahr, neue Urheberrechts-Abgaben: Apple hebt die Preise von iPhone und iPad an. (Bild: Apple)

iPhone- und iPad-Preise: Apple gibt Urheberrechts-Abgaben direkt an die Kunden weiter

Damit steht Apple also nicht alleine auf weiter Flur, denn die Abgaben fallen selbstredend für alle Hersteller von Smartphones und Tablets an, jedoch hat das Unternehmen auf die Neuregelung prompt reagiert. Die Geräte-Preise im Apple-Store wurden zum Jahreswechsel angepasst: das 6s mit 4,7-Zoll-Display kostet ab sofort anstelle von 739 Euro nun ab 744,95 Euro und aufwärts, das iPhone 6s Plus ist ab 845,96 Euro erhältlich. Außer Apple hat noch kein Hersteller auf die neue Regelung in Form von höheren Gerätepreisen reagiert. Inwiefern Samsung, LG und Co. mit den Anfallenden Gebühren umgehen, bleibt ungewiss, es ist aber durchaus möglich, dass sie sich nicht direkt auf höhere Gerätepreise auswirken.

Nicht nur aktuelle und neu verkaufte Geräte sind von der Regelung betroffen. Die Verträge gelten rückwirkend ab dem Jahr 2008 für Mobiltelefone und ab dem Jahr 2012 für Tablets und laufen bis Ende 2018. Für die vergangenen Jahre sowie für gewerblich genutzte Geräte gelten laut Bitkom Abschläge auf die Maximaltarife. Nach Schätzungen der Bitkom erhalten die Verwertungsgesellschaften damit ab 2015 zusätzliche Ausschüttungen in Höhe von etwa 170 Millionen Euro pro Jahr allein für die beiden Produktkategorien.

via www.macrumors.com

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