Apple und die Verlage: Apps mit eigenen Zahlungssystemen sind im App Store unerwünscht

Apple wendet erneut die eigenen Vorstellungen von Hygiene in seinem App Store an. So wurden jetzt Anbieter externen Contents aufgefordert, eigene Zahlungssysteme aus den Apps zu entfernen. Diese Aufforderung führte wohl dazu, dass Google seine App Google Books komplett aus dem App Store entfernte.

Apple will keinen Umsatzcent an sich vorbei gehen lassen

Es ist verständlich, dass Inhaltsanbieter versuchen, möglichst wenig Umsatzanteile an zu verlieren. So erscheint es naheliegend, dass in , über die man auf Verlagsinhalte zugreifen und diese auch kaufen kann, Zahlungssysteme eingebaut werden, die nicht die App Store eigenen Mechanismen nutzen.

Entsprechend brachte Google in der Books App sein Checkout an den Start. Das Wall Street Journal und der kanadische eBook-Händler Kobo zogen ebenfalls mit eigenen Gateways nach. Wobei Gateways doch stark übertrieben ist. Das WSJ hatte in der App lediglich direkte Links auf die entsprechenden Shopseiten der WSJ-Onlinepräsenz gelegt. Tatsächlich entspricht diese Vorgehensweise nicht den Richtlinien Apples, die mit Stichtag 30. Juni alle Publisher aufgefordert hatte, externe Links oder sonstige Zahlverfahren, die den App Store umgehen helfen sollen, aus den Apps zu entfernen.

Google Books for iPad: Aus dem App Store entfernt

Dabei können Anbieter wie das WSJ durchaus qualifizierte Bedenken gegen die alleinige Distribution über den App Store geltend machen. Besonders bestehende Kunden würden nach Aussagen des Verlages mit der Nutzererfahrung, wie sie die nativen App Store Zahlwege böten, nicht glücklich. Unter anderem sei es aus der App dann nicht mehr möglich, seinen Account bei WSJ zu verwalten.

Dennoch beugten sich WSJ und Kobo dem Diktat aus Cupertino und entfernten sämtliche externen Umleitungen aus ihren Apps. Google zog den Stecker und entfernte die App gleich ganz. Die Financial Times geht einen eleganteren Weg. Sie bietet gar nicht erst eine native App, sondern optimierte eine Web App so, dass sie bestmöglich im Mobile Safari funktioniert.

An dieser Stelle endet Apples Kontrolle...

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7 Answers

  1. von besser wäre 25.07.2011 (11:56Uhr) 1.

    Wenn die Politik besser wäre, würde sie das halt korrekt regeln.
    Man darf im Schalke-Stadion mit Schalke-Mark bezahlen, darf überall aber auch normal mit Euro bezahlen.
    Dasselbe für den Appstore wäre, das man alles auch über apple kaufen darf, ohne Wallstreet seine Kreditkarte geben zu müssen. Das bevorzugen nämlich viele Leute auch. Insbesondere durch die ständigen Hacks.
    Aber man kann vorhandene Wallstreet-Angebote übers Web (oder Safari) kaufen und dann in der App (z.b. als Code in Emails oder Username+Password) einlösen.

    Aber schon virtueller Besitz wird ja bis heute nicht geregelt und Handel ist verboten was bei Autoteilen keiner akzeptieren würde.

  2. von Apple und die Verlage: Apps mit eigenen… 25.07.2011 (12:06Uhr) 2.

    [...] Weiterlesen bei t3n >> [...]

  3. von Facebook, Android, Apple. — mobilbranc… 25.07.2011 (12:42Uhr) 3.

    [...] Website. Offenbar ist aus dem selben Grund die App von Googles Bookstore komplett verschwunden. t3n.de, [...]

  4. von Apple und die Verlage: Apps mit eigenen… 25.07.2011 (13:13Uhr) 4.

    [...] hier den Originalbeitrag weiterlesen: Apple und die Verlage: Apps mit eigenen Zahlungssystemen sind im … [...]

  5. von Apple und die Verlage: Apps mit eigenen… 25.07.2011 (17:47Uhr) 5.

    [...] den Originalbeitrag weiterlesen: Apple und die Verlage: Apps mit eigenen Zahlungssystemen sind im … Content/ Zitat Ende Klicken Sie einfach auf den Link unter "Beitrag weiterlesen", dann gelangen [...]

  6. von Amazon schafft Klarheit | trau.kainehm 25.07.2011 (21:04Uhr) 6.

    [...] zum Thema finden sich in diversen Sendungen von fanboys und bitsundso, t3n hat eine aktuelle Zusammenfassung. tech | Apple, Netz, Recht, Werbung Zoo Frankfurt [...]

  7. von Apple und die Verlage: Apps mit eigenen… 26.07.2011 (06:32Uhr) 7.

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