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Apple Watch: So teuer ist die schicke Smartwatch

Apple Watch: So teuer ist die schicke Smartwatch

hat heute im Rahmen seines „Spring-forward“-Events wie erwartet die letzten Details seiner neuen Smartwatch-Reihe enthüllt. Die soll ab 24. April auf den Markt kommen und ab 349 US-Dollar (399 Euro) kosten.

Apple Watch: So teuer ist die schicke Smartwatch

Die meisten Details zu Apples neuer sind schon bekannt gewesen. Schließlich wurde die Apple Watch schon Anfang September 2014 offiziell vorgestellt. Bis zuletzt war allerdings unklar, wann genau die schlaue Armbanduhr auf den Markt kommt – und wie teuer die Modelle sein werden.

Apple Watch: Ab 24. April in Deutschland, ab 399 Euro

Das steht jetzt fest: In den USA sowie in ausgewählten Märkten, darunter Deutschland, wird der Verkauf der Apple Watch am 24. April starten, ab 10. April kann die Smartwatch vorgestellt werden. Weitere Länder sollen demnach in den Wochen danach folgen.

Neu ist, dass man mit der Apple Watch auch telefonieren können wird – über das eingebaute Mikrofon und den Lautsprecher. Zudem sollen die Apple Watches untereinander kommunizieren können – und zwar über ein neues Feature namens Digital Touch. Insgesamt soll es schon Tausende Apps für die Apple Watch geben. Der Download dieser Apps funktioniert über das iPhone.

Die Apple Watch kann auch telefonieren. (Screenshot: Apple)
Die Apple Watch kann auch telefonieren. (Screenshot: Apple)

Die Apple Watch wird in drei verschiedenen Kategorien und zwei jeweils unterschiedlichen Modellen auf den Markt kommen, die sich in der Display-Größe und -auflösung unterscheiden. Zudem können verschiedene Ziffernblätter eingestellt werden, von klassisch bis zu verspielt (Micky Mouse).

Die günstigste Smartwatch ist die „Watch Sport“, die mit einem Gummiarmband und einem Aluminiumgehäuse ausgestattet ist. Sie kostet 349 US-Dollar (399 Euro) in der kleineren Version (38-Millimeter-Gehäuse) und 399 US-Dollar (449 Euro) in der größeren Ausgabe (42-Millimeter-Gehäuse). Die Watch wird mit einem Stahlgehäuse und einem Metallarmband ausgestattet sein. Sie kostet 549 US-Dollar (649 Euro) in der kleineren und ab 599 US-Dollar (699 Euro) in der größeren Version – je nach Ausrüstung und Armband kann die Apple Watch aber noch teurer werden.

Besonders gespannt waren Beobachter im Vorfeld auf die Preise der luxuriösen „Watch Edition“ (Gehäuse aus 18-karätigem Gold und exklusive Armbänder). Sie kostet mindestens 10.000 US-Dollar (11.000 Euro).

Akkulaufzeit: Apple Watch hält bis zu 18 Stunden durch

Fraglich war im Vorfeld auch noch die Akkulaufzeit. Ein Testmodell soll Gerüchten zufolge schon nach einem Tag schlapp gemacht haben. Die Apple-Watch-Modelle sollen nach Apple-Angaben mit einer Ladung allerdings bis zu 18 Stunden durchhalten. Geladen wird über ein auf der Rückseite der Uhr anzuschließendes, magnetisches Ladegerät. Zudem wurde ein Energiesparmodus präsentiert, der die Laufzeit noch verlängern soll.

Zusätzlich zu den Geräten selbst hat Apple beim heutigen auch ein iOS-Update auf Version 8.2 gestartet. Die neue Version des mobilen Betriebssystem soll eine Verbesserung der Health-Funktionen bieten und die Watch mit den iOS-Geräten verzahnen. In die Smartwatch sind Pulsmesser und Schrittzähler eingebaut, sodass die Uhr auch als Fitnesstracker genutzt werden kann.

Darüber hinaus können die kleinen Computeruhren aus dem Hause Apple auch zum Bezahlen via Apple-Pay genutzt werden – das funktioniert bisher in Deutschland aber noch nicht. Dank des eingebauten NFC-Moduls braucht die einmal freigeschaltete Apple Watch nur an ein entsprechendes Terminal gehalten zu werden. Die Bezahlung wird dann per Doppelklick auf den seitlichen Button initiiert.

Auch interessant: Von Apple bis Huawei Watch – Die 8 besten Smartwatch-Modelle in der Übersicht

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12 Antworten
  1. von Grummel am 09.03.2015 (20:29 Uhr)

    Preis in Euro: ab 399€.
    Puhh. Schon ordentlich ...

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    • von Benny Lava am 09.03.2015 (21:26 Uhr)

      Dass sie völlig unnütz ist, ok, auch das nach 18 Stunden aufladen, geschenkt, die 399 EUR sind Peanuts.

      Aber dass sie so furchtbar häßlich ist, dass nehme ich Apple übel.

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      • von E. am 10.03.2015 (23:54 Uhr)

        Finde ich auch. Sie ist hässlich. Muss man einfach mal so krass sagen. Und ich liebe die Apple produkte eigentlich. Aber dieses Bobbelmoppel braucht dringend eine Diät und mehr Energie.

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    • von GastV2 am 10.03.2015 (13:32 Uhr)

      Ja, AB..... für z.B. Frauen mit dünnen Ärmchen... die normale billige Apple Watch kostet 450, 500 wenn man sich noch nen Kabel dazukauft, was man auch muss..

      500€ für ne Uhr die nicht wasserdicht und die man somit auch nicht bei Regen ablesen/benutzen kann/darf, find ich scheisse.

      Da hol ich mir lieber die AlcatelWatch für 160, die hat den Charger sogar inklusive. PS News zu AlcatelWatch gibt's bei reddit.com/r/AlcatelWatch, nicht bei den gekauften Fanboy-"NewsSites".

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  2. von An am 10.03.2015 (00:28 Uhr)

    Habt t3n oder Apple sich verrechnet? Bis vor kurzem war 1,20$ = 1€... Vermutlich eher Apples Abzocke von Europäer. Die Amis lassen sich da nicht so über den Tisch ziehen...

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    • von Eric am 10.03.2015 (04:44 Uhr)

      Im US Shop ist noch keine Steuer auf den Produkten (je nach Bundesstaat unterschiedlich) und noch dazu hat der Euro gerade eine "dezente" Abwärtsbewegung, welche man auch in die Kalkulation einfließen lassen muss wenn man nicht alle 2 Monate die Preise im Shop ändern will.

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  3. von Marc am 10.03.2015 (09:19 Uhr)

    Man kann sie ganze 18 Stunden tragen... Super! Wenn man dann mal in Monaten rechnen kann, dann wird es langsam interessant. Aber jeden Tag seine Uhr aufladen zu müssen, das finde ich schon mühsam. Und wie hässlich das Teil ist. Aber über Geschmack soll man sich ja nicht streiten...

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  4. von Apple macht das ganz gut am 10.03.2015 (10:26 Uhr)

    Waren die teuren Modelle nicht limitiert ? Die behalten die Top-Boni-Manager für sich wie Soopa-Doopa-Sportwagen von denen nur 333 Stück produziert werden. Die kommen in die Garage und gelegentlich werden welche versteigert. Sammel/Investitions-Güter.

    Ich finde die gar nicht hässlich. Die nächsten Modelle sind dann hoffentlich flacher oder haben mehr Akkulaufzeit. Wenn Apple 18 Stunden sagt stimmte das bei den Iphones und Ipads wohl auch. Bei allen anderen Herstellern muss ich erfahrungsgemäß die Akkus jedes Jahr neu kaufen falls man die überhaupt wechseln kann. Apples Werbe-Leute wissen wie man Produkte lecker darstellt. Apple zeigt den anderen wie mans richtig macht. Die lernen hoffentlich draus und bringen Uhren die ich mir auch leisten kann.

    Die Reparierbarkeit speziell für Akkus wäre wichtig.
    Wie das ct-Editorial schon meinte: Das erste Modell hat viel Dinge die man besser machen könnte so das Updates jährlich viele neue Features bringen werden. Wohingegen bei Smartphones die jährlichen Updates eher kontinuierlich sind: Mehr Auflösung, mehr Rechenleistung, Features der Top-Modelle dann in billigeren Exemplaren. Fingerabdrucksensor dann auch im AirPad usw.

    Wie Pepple zeigt und was ich hier schon vor Monaten vorschlug, sind Armbänder auch relevante Bauteile die man nützlich einsetzen kann.
    Den Rand der Uhr könnte man auch zur Steuerung nutzen. Dann sind die dicken Wurstfinger nicht immer auf dem Display. Manche Uhren haben Dreh-Ringe. Sowas wäre eine Alternative zum Aufzieh-Knopf abr halt nur für die Runden Uhren. Das Ipod hatte ja auch ein Kreisförmiges Touchfeld. Das war nur so breit damit man es gut bedienen kann. Für Uhren könnte man es sicher Rechteckig und schmaler machen. Damit könnte man dann auch Emails besser scrollen oder Apps/Emails blättern ohne ständig mit den Fingern das Display zu verdecken.

    Die Leute lästern aber es gibt genug reiche Leute die sich sowas leisten wollen. Und ihr habt es bald auch um nicht ständig für jede SMS oder Email das Handy aus der Tasche zu ziehen. In Verbindung mit Bluetooth-Repeatern wäre ganz interessant, wenn die Fritzbox Emails im Garten meldet oder Skype-Anrufe signalisiert damit man ans Handy geht oder über die Uhr spricht. Android-Uhren wären ja flexibel genug dafür. Oder WiFi entwickelt ein Low-Power-Wifi.

    Apple hat das wohl recht richtig gemacht und bessert hoffentlich durch regelmäßige Softwareupdates die Macken aus und liefert neue Features.
    Das einiges wohl mit dem iPad nicht geht ist sehr ärgerlich. Da scheint evtl. der Controller beim Top-Management durch.

    Responsiveness kriegt einen neuen Level. Schliesslich will man seine Lieferheld-Pizza auch an der Uhr bequem bestellen können oder ein Taxi rufen usw. Aber für die großen SmarTVs ist wohl inzwischen auch kaum etwas optimiert. Kaum jemand hat es drauf.
    Da die Startup-Manager ihre eigenen Webseiten nicht am Handy oder SmarTV oder Tablett lesen, werden sie das an der SmartWatch auch nicht machen und die Kunden gehen zur Konkurrenz.

    Der Euro liegt auf Zwölf-Jahres-Tief. Aktuell waren es $1,07 pro Euro. Bald sind wir wieder bei rot-grün und dem neuen Markt und den UMTS-Auktionen. Und wie jeder weiss sind U$-Preise ohne lokale Sales-Tax. Florida hat wohl beispielsweise keine Einkommen-Steuern (wohl auf Gemeinde- und Bundes-Staats-Ebene). Florda-Einwohner machen also nur jährlich Steuererklärung für Obamas Bundes-Regierung. Florida macht seine Einnahmen wohl auch hauptsächlich über die Sales-Tax durch Touristen usw.
    Rolexe kosten wohl auch weltweit überall gleich. Draufgeschlagen wird nur die örtliche Umsatz-Steuer. Woanders kaufen lohnt wohl nicht weil man hier 19% Einfuhr-Umsatz-Steuer beim Zoll zahlen muss. Ich vermute einfach mal, das auch TTIP das nicht ändert und wir weiter New-York-Jeans/Apple-Produkt-Einkäufe am Flughafen 19% versteuern müssen weil Merkel und davor rot-grün ja so viel getan haben, das wir diese Marken!-Produkte preiswürdig hier in Deutschland kriegen können.

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  5. von Karl am 10.03.2015 (10:32 Uhr)

    [...]10.000 US-Dollar (11.000 Euro)[...]
    .... na dann...

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